Gesundheit & Bildung · São Paulo und Sinop

Amazonas-Verteidiger Raoni Metuktire nach Not-OP in São Paulo auf Intensivstation

Raoni Metuktire, der indigene Anführer, der zur globalen Stimme des Amazonas wurde, wurde am Samstag wegen eines Darmverschlusses operiert und liegt weiterhin auf der Intensivstation des Universitätsklinikums von São Paulo.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, 20minutes und Deutsche Welle. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Palácio do Planalto from Brasilia, Brasil, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2023
Wie es dazu kam
  1. 14.06.Krankenhauseinweisung in Sinop mit Erbrechen, Bauchschmerzen und Bluthusten.
  2. 19.06.Verlegung ins Universitätsklinikum von São Paulo mit Darmverschluss, Dehydrierung und Aspirationspneumonie; Zustand ernst, aber stabil.
  3. 20.06.Minimalinvasive Operation zur Beseitigung des Verschlusses; Eingriff komplikationslos.

Medizinischer Notfall

Raoni Metuktire, 94, wurde am Sonntag, dem 14. Juni, nach Erbrechen, Bauchschmerzen und Bluthusten auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Sinop im Bundesstaat Mato Grosso eingeliefert. Bis Freitag hatte sich sein Zustand verschlechtert, was einen Lufttransport ins Universitätsklinikum von São Paulo erforderlich machte. Die Ärzte dort diagnostizierten einen Darmverschluss, schwere Dehydrierung und eine Aspirationspneumonie.

„Der Patient befindet sich in einem ernsten, aber stabilen Zustand.“

Universitätsklinikum von São Paulo

OP und aktueller Zustand

Am Samstag führten Chirurgen einen minimalinvasiven Eingriff durch, um den Verschluss zu beseitigen und die Darmpassage wiederherzustellen. Das Krankenhaus berichtete, dass der Eingriff komplikationslos verlief. Raoni bleibt auf der Intensivstation und erhält Antibiotika sowie unterstützende Behandlung. Ein Entlassungstermin wurde nicht genannt.

Eine globale Stimme für den Amazonas

Seit Jahrzehnten reist Raoni um die Welt und drängt Staatschefs, Päpste und Monarchen, den Amazonas-Regenwald zu schützen. Der Wald ist zunehmend von Abholzung, Flussverschmutzung und den Folgen des Klimawandels bedroht. Sein Einsatz brachte ihm internationale Anerkennung ein, doch er blieb stets im Kayapó-Territorium im zentralen Brasilien verwurzelt.

Gesundheitliche Rückschläge

Diese neueste Krise folgt auf zwei Krankenhausaufenthalte im Mai: einen wegen eines Leistenbruchs, einen weiteren wegen Atemwegs- und Herzproblemen. Mit 94 Jahren löst jeder Vorfall Besorgnis unter Unterstützern und indigenen Gemeinschaften aus.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

São Paulo, Sinop · Brasilien

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