Konflikte · Moskau
Ukraine trifft wichtige Moskauer Raffinerie bei Drohnenvergeltung nach russischem Raketenbeschuss
Ein ukrainischer Drohnenangriff traf am 16. Juni eine wichtige Moskauer Ölraffinerie und verursachte einen Großbrand 15 km vom Kreml entfernt. Der Angriff, der keine Opfer forderte, wurde von Präsident Selenskyj als „gerechte Antwort auf russische Angriffe“ bezeichnet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, SAPO, lastampa.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ukrainische Drohnen trafen die Moskauer Ölraffinerie, die etwa 40 % des Moskauer Benzins und 50 % des Diesels liefert.
Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin bestätigte, dass der Brand schnell unter Kontrolle gebracht wurde und niemand verletzt wurde.
Präsident Selenskyj sagte, der Angriff sei eine gerechte Antwort auf russische Raketenangriffe gewesen, die die Kathedrale von Kiew beschädigt hatten.
Die russische Luftabwehr schoss 172 ukrainische Drohnen im ganzen Land ab, darunter 58 über Moskau.
Der Benzinverkauf in Moskau ist bereits auf 20 Liter pro Fahrzeug beschränkt; nach dem Raffinerieschaden sind weitere Einschränkungen möglich.
Was geschah
Am 16. Juni starteten ukrainische Streitkräfte einen Drohnenangriff auf Moskau und trafen die Moskauer Ölraffinerie (MNR) im Bezirk Kapotnja, etwa 15 Kilometer vom Kreml entfernt. Bis zu 20 Drohnen flogen am helllichten Tag über die Hauptstadt, und eine traf eine Verarbeitungsanlage, was einen Großbrand auslöste. Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin bestätigte, dass die Einsatzkräfte die Flammen schnell unter Kontrolle brachten und es keine Opfer gab. Die russische Luftabwehr habe 58 Drohnen über Moskau und insgesamt 172 über Westrussland, dem Asowschen Meer, dem Schwarzen Meer und der annektierten Krim abgefangen, teilte das Verteidigungsministerium mit.
Schaden und Versorgungsbedeutung
Die betroffene Anlage, betrieben von Gazprom Neft, ist Moskaus größte Raffinerie und verarbeitet jährlich rund 11 Millionen Tonnen Öl. Sie versorgt fast 40 % des Hauptstadt-Benzins und die Hälfte des Diesels und beliefert auch Moskaus Flughäfen. Der ukrainische Beamte Andrij Kowalenko erklärte auf Telegram, der Schaden werde die Raffinerie zur Schließung oder zumindest zur Drosselung des Betriebs zwingen. Ein früherer Drohnenangriff auf dieselbe Raffinerie im Mai 2026 verletzte 12 Arbeiter, diesmal blieb der Schaden jedoch auf die Anlage beschränkt, ohne dass Personenschäden gemeldet wurden.
„Eine der Drohnen beschädigte eine Anlage der Moskauer Raffinerie. Es gibt keine Opfer. Die Einsatzkräfte arbeiten vor Ort.“
- Benzin
- 40 %
- Diesel
- 50 %
Daten aus dem Artikeltext
Selenskyjs Rechtfertigung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der am G7-Gipfel teilnahm und sich mit Donald Trump traf, veröffentlichte ein Video der brennenden Raffinerie in den sozialen Medien. Er sagte, der Angriff sei eine Vergeltung für einen massiven russischen Raketenbeschuss am Vortag gewesen, der die historische Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Kiew, ein Wahrzeichen der ukrainischen Kultur, beschädigt hatte. „Russland muss gezwungen werden, seinen Krieg gegen unser Volk zu beenden. Und die Langstreckenwaffen der Ukraine sind eine der wichtigen Komponenten dieses Drucks“, schrieb er. „Dies ist eine gerechte Antwort auf die russischen Angriffe und die Verlängerung eines Krieges, der beendet werden muss.“
„Dieses Mal hat die Region Moskau die Wirkung der ukrainischen Langstreckenfähigkeiten zu spüren bekommen. Eine Ölraffinerie wurde in einer Entfernung von 500 Kilometern getroffen.“
Militär- und Treibstoffkrise
Der Angriff verstärkt ein Muster ukrainischer Schläge tief im russischen Hinterland. Kowalenko stellte fest, dass der Benzinverkauf in Moskau aufgrund wiederholter Treffer auf Raffinerien bereits auf 20 Liter pro Fahrzeug begrenzt sei, und sagte voraus, dass der jüngste Schlag die Treibstoffkrise verschärfen werde. Er schrieb auch: „Putin hat praktisch alle wichtigen Luft- und Raketenabwehrsysteme in Moskau stationiert, aber das rettet die Russen nicht. Putin garantiert nicht die Sicherheit Moskaus.“ Handschriftliche Botschaften auf den Drohnen selbst, die von ukrainischen Militärquellen gemeldet wurden, lauteten: „Das Kloster wird Jahrhunderte überdauern! Moskau wird fallen!“ – eine offensichtliche Anspielung auf die beschädigte Mariä-Entschlafens-Kathedrale.
Kontext und Eskalation
Der Angriff erfolgte vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen und einer Reihe von Langstreckengefechten. Während die Moskauer Behörden den Vorfall herunterspielten und erklärten, der Brand sei eingedämmt und es bestehe keine Gefahr, unterstreichen die Nähe des Angriffs zum Kreml und seine Auswirkungen auf die essentielle Treibstoffversorgung die Reichweite der ukrainischen Drohnenkampagne. Russische Beamte haben noch keine Angaben zu materiellen Schäden gemacht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSextaUcrania responde a los bombardeos rusos atacando una refinería clave de Moscú
- SAPOAtaque com drones incendeia refinaria de combustíveis em Moscovo. "É uma resposta justa aos ataques russos", diz Zelensky
- lastampa.itLe fiamme avvolgono la raffineria di petrolio di Mosca: l'attacco ucraino a soli 15km dal Cremlino
- LaVanguardiaUcrania ataca una refinería clave de Moscú
- Volodymyr Zelensky
- ukrainischer Präsident, der den Drohnenangriff als Vergeltung bezeichnete
- Sergei Sobyanin
- Bürgermeister von Moskau, der den Raffinerieangriff bestätigte
- Andriy Kovalenko
- Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation im Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine
- Donald Trump
- traf sich mit Selenskyj beim G7-Gipfel
- Orte
- Moskau
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