Sicherheit · Saint-Omer, Arques und Lille
Quetschball explodiert im Gesicht eines 8-jährigen Jungen in Frankreich – Ermittlungen eingeleitet
Die französische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem ein 8-jähriger Junge Verbrennungen zweiten Grades erlitt, als ein Quetschball der Marke Cool Mix Supergel am 24. Juli in Arcques (Pas-de-Calais) in seinem Gesicht explodierte. Das Kind benötigt eine Hauttransplantation und befindet sich weiterhin in einer spezialisierten Verbrennungseinheit in Lille.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NOS, il Giornale.it, Fanpage und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Am 24. Juli 2026 erlitt der 8-jährige Junge namens Melvyn Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und am Brustkorb, als ein Cool Mix Supergel-Quetschball explodierte, während er ihn zu Hause in Arcques (Pas-de-Calais) drückte.
Die Staatsanwaltschaft von Saint-Omer leitete am 9. August Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung mit einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Monaten ein und prüft, ob ein Produktfehler die Explosion verursacht hat.
Melvyn wurde in eine spezialisierte Verbrennungseinheit in Lille verlegt; jeder Verbandwechsel erfordert eine Vollnarkose, und er wird in den kommenden Tagen eine Hauttransplantation benötigen.
Die DGCCRF analysiert das Produkt und kann Rücknahmen oder Rückrufe anordnen; die britischen Behörden haben zuvor ähnliche Quetschspielzeuge wegen übermäßiger Benzolkonzentration zurückgerufen.
Eine Studie der KU Leuven fand potenziell krebserregende Substanzen in Quetschspielzeugen; das Royal Hospital for Children in Glasgow behandelte 6 Kinder in 8 Monaten wegen mikrowellenbedingter Quetschverletzungen.
- Anfang Juli 2026KU-Leuven-Studie findet potenziell krebserregende Substanzen in Quetschspielzeugen; mehrere Geschäfte stoppen den Verkauf von Quetschknödeln
- 24.07.Der 8-jährige Melvyn wird durch einen explodierenden Cool Mix Supergel-Quetschball in Arcques (Pas-de-Calais) verletzt
- 9.08.Staatsanwaltschaft Saint-Omer leitet Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung ein; DGCCRF bestätigt laufende Produktanalysen
Vorfall in Arcques
Am 24. Juli 2026 spielte der 8-jährige Junge namens Melvyn zu Hause in Arcques (Pas-de-Calais) mit einem Quetschball, als das Spielzeug in seinem Gesicht platzte. Der Junge erlitt Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und am Brustkorb. Bei dem Spielzeug handelte es sich um einen Cool Mix Supergel-Quetschball, den seine Mutter in einem Smyths-Toys-Geschäft in Arques gekauft hatte. Der Junge drückte den Ball, als dieser explodierte und seinen Gel-Inhalt auf Gesicht und Brust spritzte.
Die Mutter schilderte der Regionalzeitung La Voix du Nord die Szene.
„Als er zu mir kam, war Melvyn in Panik. Ich versuchte, das Gel um seinen Mund zu entfernen, aber die Haut löste sich damit. Ich verstand sofort, dass es ernst war.“
Medizinische Behandlung
Rettungskräfte brachten Melvyn in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Aufgrund der Schwere der Verbrennungen wurde er in eine spezialisierte Verbrennungseinheit in Lille verlegt, wo er weiterhin behandelt wird. Jeder Verbandwechsel müsse unter Vollnarkose durchgeführt werden, so seine Mutter. Der Junge werde in den kommenden Tagen eine Hauttransplantation benötigen.
„Alle Behandlungen müssen unter Vollnarkose durchgeführt werden.“
Ermittlungen eingeleitet
Am Sonntag, dem 9. August, bestätigte die Staatsanwaltschaft von Saint-Omer gegenüber AFP, dass sie Ermittlungen wegen „unfreiwilliger Körperverletzung mit einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Monaten“ eingeleitet habe. Die Ermittlungen sollen die genauen Umstände des Vorfalls klären und ob ein Produktfehler ursächlich war. Der Staatsanwalt erläuterte, dass am 24. Juli 2026 ein 8-jähriges Kind mit Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und am Brustkorb aufgefunden wurde, während es ein Spielzeug vom Typ Squishy mit einer formbaren Substanz benutzte.
Parallel dazu führt die DGCCRF (Generaldirektion für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung) Analysen des Produkts durch. Die Behörde erklärte, dass im Falle von Nichtkonformitäten oder Gefahren notwendige Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher ergriffen würden, einschließlich Produktrückrufen.
Frühere Sicherheitsbedenken
Dies ist nicht das erste Mal, dass Quetschspielzeuge in die Kritik geraten. Die DGCCRF wies darauf hin, dass die britischen Behörden ähnliche Produkte wegen übermäßiger Benzolkonzentration zurückgerufen haben, einer Substanz, die als krebserregend und reizend eingestuft ist. Es wurde kein Zusammenhang zwischen diesen Rückrufen und dem Produkt im Vorfall im Pas-de-Calais hergestellt.
Eine Studie der KU Leuven, die vom belgischen Medium HLN und VTM News in Auftrag gegeben wurde, ergab, dass Quetschspielzeuge potenziell krebserregende Substanzen enthalten, darunter Xylol, Benzolderivate und Naphthalinderivate, die beim Erhitzen des Spielzeugs freigesetzt werden. Nach der Studie stellten mehrere Geschäfte den Verkauf von Quetschknödeln ein.
In Schottland hat das Royal Hospital for Children in Glasgow in den letzten acht Monaten sechs Kinder wegen Verletzungen behandelt, die durch das Erhitzen von Quetschspielzeugen in der Mikrowelle entstanden waren. Einige Kinder benötigten Operationen und Hauttransplantationen. Es wurde kein Zusammenhang zwischen dieser Praxis und dem Vorfall vom 24. Juli in Frankreich hergestellt.
Produkt weiterhin im Verkauf
Stand 9. August war der Cool Mix Supergel-Quetschball laut NOS weiterhin auf der Website von Smyths Toys erhältlich. Smyths Toys hatte nicht auf die Anfragen von NOS reagiert. Die Mutter erstattete Anzeige bei der Polizeistation in Saint-Omer und sprach öffentlich, um andere Eltern zu warnen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NOSFrankrijk start onderzoek nadat 'squishy' ontploft in gezicht van kind
- il Giornale.itAllarme Squishy, esplode il giocattolo antistress: bambino di 8 anni ustionato al volto
- FanpagePallina antistress gli esplode in mano mentre gioca: bimbo di 8 anni ustionato al volto e al torace in Francia
- BFMTVUne enquête pour "blessures involontaires" ouverte dans le Pas-de-Calais après les graves brûlures d'un enfant par l'explosion d'un cube anti-stress
- Orte
- Lille
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen