Regierung · Prats de Molló

Puigdemont taucht überraschend bei der Eröffnung der Casa Macià in Prats de Molló auf

Die ehemalige Villa Denise, in der Lluís Companys 1926 einen Plan gegen die Diktatur Primo de Riveras schmiedete, wurde am Sonntag, 8. November, nach fast sechs Jahren Restaurierung durch rund hundert Freiwillige für die Öffentlichkeit geöffnet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, europa press, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Prats de Molló · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. März 2026Die Stiftung startet eine Crowdfunding-Kampagne, um in vierzig Tagen mindestens 35.000 Euro zu sammeln
  2. 21.10.Lluís Puig kehrt nach neun Jahren auf der Flucht vor der spanischen Justiz nach Katalonien zurück
  3. 8.11.Die Casa Macià öffnet in Prats de Molló für die Öffentlichkeit

Ein ehemaliges Verschwörerhaus öffnet wieder

Die ehemalige Villa Denise in Prats de Molló, einem Dorf in der Catalunya del Nord, wurde am Sonntag, 8. November, unter dem Namen Casa Macià für die Öffentlichkeit geöffnet. In dem Haus hatte der frühere Präsident der Generalitat, Lluís Companys, 1926 einen Plan geschmiedet, die Diktatur Primo de Riveras zu stürzen und eine katalanische Republik auszurufen. Die Restaurierung dauerte fast sechs Jahre und wurde von rund hundert Freiwilligen durchgeführt. Nach Angaben der Organisatoren kamen etwa 500 Menschen zur Einweihung. Die Casa Macià wird als Zentrum der historischen Erinnerung beschrieben, das von der Fundació Casa Francesc Macià betrieben wird. Die Eröffnung fällt in die Woche des hundertjährigen Jubiläums der Hechos de Prats de Molló, eines versuchten militärischen Einmarsches in Katalonien von Frankreich aus, den der frühere Präsident der Generalitat, Francesc Macià, organisiert hatte.

Puigdemonts Überraschungsbesuch

Der frühere Präsident der Generalitat und Junts-Chef Carles Puigdemont erschien überraschend und gesellte sich bei der Veranstaltung zu Jordi Pujol und Pere Aragonès. Prats de Molló liegt rund 13 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. Der Richter am Obersten Gerichtshof Pablo Llarena hob den Haftbefehl gegen Puigdemont auf und schloss die 2017 wegen des Procés eröffnete Verfahrensakte – ein Schritt, bevor die Strafkammer des Gerichts die Amnestie endgültig auf ihn anwendet. Der letzte öffentliche Auftritt, bei dem Puigdemont und Pujol gemeinsam erschienen, soweit dokumentiert, war eine Ehrung für Pau Casals 2023 in Prada de Conflent. Weitere Teilnehmer waren die frühere Parlamentspräsidentin Carme Forcadell, der Generalsekretär von Junts, Jordi Turull, Parlamentspräsident Josep Rull und die Kulturrätin Sònia Hernández.

Reden und Präsentationen

Parlamentspräsident Josep Rull sagte dem Publikum, Katalonien werde seine Identität und seine kollektiven Bestrebungen niemals aufgeben. Er argumentierte, die Verteidigung der Freiheiten und kollektiven Rechte habe zu oft einen hohen persönlichen Preis gehabt, und er forderte, das nördliche Katalonien mit dem Süden zu verbinden. Rull rief Macià an, weiter für die Unabhängigkeit zu kämpfen und am „blauen Dreieck“ festzuhalten, dem Element der Estelada-Flagge. Zum Programm gehörten die Graphic Novel „El Complot“ mit Texten von Jordi Rodó und das Buch „Fets i gent“, herausgegeben von Estat Català, das mehr als 116 Biografien enthält. Den Angehörigen der Menschen, die Macià während der Ereignisse von Prats de Molló begleiteten, wurde eine Hommage zuteil. Lluís Puig stellte zudem einen rund fünfzehnminütigen Kurzfilm über Macià und jene Ereignisse vor, unter der Regie von Albert Naudín und erzählt von den Schauspielern Lluís Soler und Sílvia Bel.

Finanzierung und Führung

Lluís Puig ist Vorsitzender der Stiftung und kehrte am 21. Oktober nach Katalonien zurück, nach neun Jahren auf der Flucht vor der spanischen Justiz wegen seiner Einbeziehung in den Procés-Fall. Gegenüber 3Cat sagte er, das Zentrum wolle die Forschung fördern und das Gebiet beleben, damit dieser Teil der katalanischen Geschichte bekannt werde. Zum Patronat der Stiftung gehören Puigdemont, Aragonès, Forcadell, der frühere Präsident Quim Torra und die frühere Rätin Àngels Ponsa. Im März 2026 startete die Stiftung eine Crowdfunding-Kampagne, um in vierzig Tagen mindestens 35.000 Euro zu sammeln.

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