Kurz gefasst
Die Föderale Listenkommission ersetzte Luis Tudanca an der Spitze der Senatsliste für Burgos durch Aitana Hernando, wie Europa Press und El Periódico berichten, obwohl Tudanca in Burgos die am stärksten unterstützte Wahl der Mitglieder war.
Mariluz Martínez Seijo ersetzt Álvaro Bilbao, der im Stadtverband Palencia 126 zu 15 Stimmen gewann, wie eldiario.es berichtet.
Das Föderale Komitee tagt am Samstag, dem 17. Oktober, um 10:00 Uhr in Fuenlabrada, um die Listen für die Parlamentswahlen vom 29. November zu ratifizieren.
- 16.10.Föderale Listenkommission ändert die Kandidaturen für Palencia und Burgos
- 17.10.Föderales Komitee tagt in Fuenlabrada zur Ratifizierung der Listen
- 29.11.Parlamentswahlen für Kongress und Senat
Was die Kommission änderte
Die Föderale Listenkommission der PSOE, die unter der Leitung von Pedro Sánchez arbeitet, hat am Freitag, dem 16. Oktober 2026, die Kandidatenlisten geändert, auf die sich der Regionalverband der Partei in Castilla y León am Vortag für die Parlamentswahlen vom 29. November verständigt hatte. Europa Press berichtete unter Berufung auf sozialistische Quellen, die Kommission habe Luis Tudanca, einen ehemaligen regionalen Generalsekretär, von der Spitze der Senatsliste für Burgos genommen. Tudanca hatte von April 2025 bis September 2026 einen Senatssitz über eine regionale Berufung inne, bis die Regionalführung Clara Martín für diesen Posten benannte.
Aitana Hernando, eine Bürgermeisterin in der Provinz Burgos, wird nun die Senatsliste anführen, mit Jesús Puente auf Platz zwei, wie ABC berichtet. Mehrere Medien berichteten, Tudanca sei in Burgos der von den Parteimitgliedern am stärksten unterstützte Kandidat gewesen, und El Mundo merkte an, Hernando habe in der Mitgliedergunst auf Platz drei gelegen. Regionale Quellen sagten gegenüber ABC, nur zwei der 18 aus Castilla y León eingereichten Listen für Kongress und Senat seien geändert worden.
Palencia und die Stimmen der Mitglieder
Die Kommission ersetzte zudem den ersten Namen auf der Kongressliste für Palencia. Mariluz Martínez Seijo, eine amtierende Abgeordnete, übernimmt den Spitzenplatz statt Álvaro Bilbao, eines Stadtrats in der Stadt Palencia, der von den Mitgliedern gewählt worden war. Im Provinzausschuss erhielt Bilbaos Vorschlag 77 Ja-Stimmen und eine Enthaltung, und im Stadtverband Palencia kam er auf 126 Stimmen gegenüber 15 für Martínez Seijo, wie eldiario.es berichtet.
- Álvaro Bilbao
- 126 Stimmen
- Mariluz Martínez Seijo
- 15 Stimmen
Daten aus dem Artikeltext
Miriam Andrés, Provinzsekretärin und Bürgermeisterin der Stadt Palencia, sah die Änderung laut eldiario.es als Rückschlag für die Mitglieder. El Mundo zählte sie als fünften Fall in Folge, in dem die nationale Führung die Liste für Palencia abänderte. eldiario.es berichtete zudem, Martínez Seijo habe in jedem der vergangenen fünf Wahlgänge die Liste für Palencia angeführt.
Regionalführung und der Streit um Soria
Carlos Martínez, der regionale PSOE-Vorsitzende, sagte am Donnerstag, dem 15. Oktober, auf einer Pressekonferenz, Ferraz habe die letzte Entscheidung und er müsse sie akzeptieren, ob er wolle oder nicht. El Mundo berichtete, die nationale Führung habe Virginia Barcones, Generalsekretärin für Katastrophenschutz und Notlagen, an der Spitze der Kongressliste für Soria gewollt, und Martínez habe sich ihr widersetzt. Der Platz ging stattdessen an Luis Rey, einen der engsten Verbündeten der nationalen Führung. EFE berichtete, Quellen aus dem Regionalvorstand hätten die von den Provinzen eingereichten Namen verteidigt und zugleich die Befugnis der Kommission anerkannt, sie zu ändern.
Zeitplan bis zur Abstimmung
Das Föderale Komitee tagt am Samstag, dem 17. Oktober, um 10:00 Uhr in Fuenlabrada, Madrid, um die Änderungen zu bestätigen. El Mundo beschrieb die Sitzung als routinemäßiges Treffen zur Ratifizierung der Listen, und Europa Press berichtete, Carlos Martínez werde teilnehmen. Die Schritte von der Senatsberufung im September bis zu den Parlamentswahlen sind im Folgenden dargestellt.