
PSG gewinnt zweiten Champions-League-Titel in Folge, besiegt Arsenal im Elfmeterschießen in Budapest
Paris Saint-Germain sicherte sich den zweiten Champions-League-Titel in Folge, indem es Arsenal nach einem 1:1-Unentschieden im Finale in der Budapester Puskas-Arena mit 5:4 im Elfmeterschießen besiegte.
Paris Saint-Germain hat eine neue Ära der europäischen Dominanz eingeläutet und die Champions League zum zweiten Mal in Folge gewonnen, indem es Arsenal in einem dramatischen Elfmeterschießen besiegte. Das Finale in der Puskas-Arena in Budapest endete nach Verlängerung 1:1, bevor die französischen Meister vom Punkt mit 5:4 die Oberhand behielten.
Eine Geschichte zweier Halbzeiten
Arsenals Traumstart wurde bereits nach sechs Minuten Wirklichkeit. Eine glückliche Abpraller im Mittelfeld von Trossard schickte Kai Havertz auf und davon, und der deutsche Stürmer zog einen kraftvollen Schuss unter die Latte, der Torhüter Safonov keine Chance ließ. Das frühe Tor ermöglichte es Mikel Artetas Mannschaft, sich in ihrer Defensivstruktur einzurichten und einen PSG-Angriff zu frustrieren, der zwar die Ballbesitz dominierte, aber in der ersten Halbzeit keine Durchschlagskraft entwickelte.
Der Wendepunkt
Die Partie kippte in der 65. Minute, als Arsenals defensive Stabilität Risse bekam. Ein ungeschicktes Foul von Mosquera an Kvaratskhelia im Strafraum ließ dem Schiedsrichter keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. Ousmane Dembélé trat an und schickte den Torwart cool in die falsche Ecke, um den Ausgleich zu erzielen. Das Tor verlieh PSG neuen Schwung, das auf den Sieg drängte, wobei Kvaratskhelia den Pfosten und Vitinha die Latte traf, aber der Spielstand blieb bis zum Ende der Verlängerung 1:1.
Elfmeterdrama
Das Lotteriespiel der Elfmeter bot hohe Dramatik. Arsenals Eze vergab seinen Versuch, aber die Gunners bekamen eine zweite Chance, als Raya Nuno Mendes' Strafstoß hielt. Der entscheidende Moment fiel dem brasilianischen Verteidiger Gabriel zu, einem der besten Spieler auf dem Platz, dessen letzter Elfmeter über die Latte segelte und wilde Jubelstürme bei den Parisern auslöste.
Feierlichkeiten und Chaos in Paris
Der Sieg löste in der französischen Hauptstadt Euphorie aus, wo sich Tausende Fans versammelt hatten. Der Triumph wurde mit einem Aufschrei in der ganzen Stadt begleitet, mit Bengalos, Knallkörpern und Feuerwerk. Die Feierlichkeiten wurden jedoch durch Vandalismus getrübt, mit Schäden an Bushaltestellen und Straßenmöbeln, und die Polizei setzte Tränengas ein, um gewalttätige Gruppen zu zerstreuen. Die Freude schwappte sogar auf das Tennis-Turnier von Roland Garros über, wo ein Match auf dem Hauptplatz Philippe Chatrier vorübergehend unterbrochen wurde, als die Fans den verschossenen Elfmeter feierten.
Ein persönlicher Triumph für Luis Enrique
Für PSG-Trainer Luis Enrique war der Sieg sein dritter Champions-League-Titel als Coach. Im bewegendsten Moment des Abends widmete er den Sieg seiner verstorbenen Tochter Xana, die 2019 im Alter von zehn Jahren gestorben war, und warf einen Kuss in den Himmel. Der Sieg verhinderte auch einen europäischen Titel-Dreifach-Erfolg für England nach den Siegen von Aston Villa in der Europa League und Crystal Palace in der Conference League.
Ein neuer Stern leuchtet über Paris. Gut gemacht, PSG, die ganz Europa träumen lassen. Frankreich ist stolz.
- Kai Havertz erzielt in der 6. Minute nach einer Abpraller im Mittelfeld das Tor für Arsenal.
- Ousmane Dembélé gleicht in der 65. Minute per Elfmeter für PSG aus.
- Abpfiff nach regulärer Spielzeit und Verlängerung bei 1:1; das Spiel geht ins Elfmeterschießen.
- Arsenals Gabriel verschleißt den entscheidenden Elfmeter; PSG gewinnt das Shootout mit 5:4.


