
LFP verlegt PSG-Saisoneröffnung gegen Rennes ins Roazhon Park, nachdem Hitzewelle den Rasen beschädigt hat
Das Ligue-1-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Stade Rennais am 23. August wurde ins Roazhon Park verlegt, nachdem hohe Sommertemperaturen den Rasen im Parc des Princes unbespielbar gemacht hatten.
Spielortwechsel ins Roazhon Park
Die französische Fußballliga (LFP) gab am Mittwoch bekannt, dass Paris Saint-Germain sein erstes Ligue-1-Saisonspiel gegen Stade Rennais nicht im Parc des Princes, sondern auswärts in der Bretagne bestreiten wird. Die Partie bleibt für Sonntag, den 23. August um 20:45 Uhr angesetzt, findet nun aber im Roazhon Park statt. Die Spielortumkehrung wurde nach einer Inspektion beschlossen, die ergab, dass extreme Hitzeschäden den Pariser Rasen für den Wettkampf ungeeignet machten. Im überarbeiteten Spielplan ist das Rückspiel am Wochenende des 6. März in Paris vorgesehen, allerdings hat Rennes Berichten zufolge geprüft, beide Begegnungen zu Hause auszutragen.
Der aktuelle Zustand des Rasens gewährleistet nicht die Sicherheit der Spieler. Die Wettbewerbskommission hat in ihrer Sitzung am 19. August entschieden, dass das Spiel nicht im Parc des Princes stattfinden kann.
Hitzeschäden und gescheiterte Alternativen
Paris Saint-Germain informierte die Liga erstmals am Montag, dem 17. August, über die sich verschlechternde Rasenqualität, nachdem aufeinanderfolgende Sommerhitzewellen die Region Paris getroffen hatten. Während der Rasen frühere Temperaturspitzen überstanden hatte, führte die Hitze der Vorwoche zu einer raschen und schweren Schädigung. Am Morgen des 19. August führten ein spezialisiertes Beratungsunternehmen und ein Liga-Delegierter eine Vor-Ort-Bewertung des Spielfelds durch und stellten fest, dass es unbespielbar war.
Die jüngste Hitzewelle, die auf aufeinanderfolgende und außergewöhnliche Hitzewellen folgte, die die Region Paris in diesem Sommer heimgesucht haben, hat die Verschlechterung des Rasens im Parc des Princes erheblich beschleunigt, der heute besonders geschädigt ist.
Bevor sie der Spielortumkehrung zustimmten, erwogen die Verantwortlichen des Pariser Klubs, kurzfristig Ersatzrasen aus den Niederlanden zu importieren. Dieser Vorschlag wurde aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Spielerschutzes und der Standfestigkeit fallengelassen. Da Paris Saint-Germain kein alternatives Ausweichstadion in der Hauptstadtregion sichern konnte, gab Stade Rennais offizielle Garantien, die Begegnung im eigenen Stadion auszutragen.
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Logistische Folgen und Ticketverkauf
Die kurzfristige Spielortänderung, die vier Tage vor Anpfiff bekannt gegeben wurde, stellt die Fans vor erhebliche Reise- und Ticketherausforderungen. Paris Saint-Germain bestätigte, dass die Anweisungen bezüglich Entschädigung und Gültigkeit der Tickets den Ticketinhabern so schnell wie möglich mitgeteilt werden. Vor der Verlegung waren die über das Ticketportal von Stade Rennais angebotenen Gästetickets innerhalb einer Minute ausverkauft. Die Liga und Paris Saint-Germain dankten Stade Rennais, der Stadt Rennes und der Präfektur Ille-et-Vilaine öffentlich für die kurzfristige Organisation des Spiels.
Früher Saisonverlauf und Kaderstatus
Paris Saint-Germain wird erst am Freitag, den 4. September um 21:05 Uhr wieder im Parc des Princes spielen, wenn sie am dritten Spieltag der Ligue 1 AS Monaco empfangen sollen. Die Platzwarte des Klubs haben einen Notfall-Rasenersatzplan erstellt, um sicherzustellen, dass das Stadion für diese Partie bereit ist. Auf dem Platz muss Paris Saint-Germain am Sonntag ohne den portugiesischen Linksverteidiger Nuno Mendes auskommen, der nach einer roten Karte bei der 1:0-Niederlage im Trophée des Champions gegen Lens am Sonntag eine Sperre von drei Spielen erhielt. Die Reise nach Rennes ist das dritte Auswärtsspiel des Klubs in Folge, nach dem Spiel gegen Lens und einem 2:1-Sieg im UEFA Super Cup gegen Aston Villa in Salzburg, Österreich.


