
Familie des bei der Hubschrauberkollision in Psatha getöteten griechischen Piloten leitet rechtliche Schritte gegen alle Verantwortlichen ein
Die Mutter und die Schwester von Aristotelis, dem griechischen Hubschrauberkoordinator, der bei der Kollision am 2. August nahe Porto Germeno ums Leben kam, haben ihren Anwalt am Dienstagabend beauftragt, eine Strafanzeige bei der Athener Staatsanwaltschaft einzureichen.
Der rechtliche Schritt
Die Mutter und die Schwester von Aristotelis, dem griechischen Piloten und Koordinator, der bei der Hubschrauberkollision in Psatha ums Leben kam, haben die Anwältin Vaso Pantazi beauftragt, rechtliche Schritte einzuleiten. Die Familie wird eine "parastasi pros ypostirixi tis katigorias" (eine Erklärung zur Unterstützung der Anklage) gegen jede Person einreichen, deren Handlung oder Unterlassung zum Tod beigetragen hat. Die Einreichung erfolgt bei der Athener Staatsanwaltschaft für Vergehen über die Direktion für organisierte Kriminalität.
Die Mutter und die Schwester des zu Unrecht verlorenen Helden – des griechischen Betreibers des Bell-Hubschraubers, der im Gebiet von Porto Germeno im Einsatz war – haben unsere Kanzlei beauftragt, alle notwendigen rechtlichen Schritte vor der Athener Staatsanwaltschaft für Vergehen über die Direktion für organisierte Kriminalität einzuleiten, um die genauen Umstände zu ermitteln, die zum vorzeitigen Tod ihres Sohnes und Bruders Aristotelis geführt haben, und die Verantwortlichen zu bestrafen.
Der Vorfall
Die tödliche Kollision ereignete sich am 2. August 2026 im Gebiet Psatha nahe Porto Germeno westlich von Athen. Zwei Bell-Löschhubschrauber kollidierten miteinander, während sie einen großen Waldbrand bekämpften. Bei dem Absturz kamen der 46-jährige dänische Pilot Rune Kintal und Aristotelis ums Leben, der als griechischer Koordinator und Verbindungsmann der Besatzung diente. In der Erklärung der Familie wird Aristotelis als einer der fähigsten Piloten beschrieben, der in den letzten Tagen mit Selbstaufopferung gegen die Feuerfronten gekämpft hatte, um Leben und Eigentum zu retten.
Was als Nächstes kommt
Pantazis Pressemitteilung besagt, dass die formelle Unterstützungserklärung für die Anklage „innerhalb der nächsten Stunden“ des Dienstagabends eingereicht wird. Die rechtlichen Schritte richten sich gegen jeden, dessen Handlung oder Unterlassung zur Tötung beigetragen hat. Die Beteiligung der Direktion für organisierte Kriminalität signalisiert die Ernsthaftigkeit, mit der der Fall auf staatsanwaltschaftlicher Ebene behandelt wird.


