Wahlen · Cascais und Ovar

PS-Chef José Luís Carneiro schließt zentralen Block mit PSD aus und fordert Gegenseitigkeit

Der Sozialistenführer José Luís Carneiro hat am Freitag, 30. Oktober, einen zentralen Block mit der PSD ausgeschlossen. Er forderte von der PSD Gegenseitigkeit für den Fall eines PS-Wahlsiegs, während Parteivertreter ein Bündnis zur Blockade von Chega abwägen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Correio da Manha, Diário de Notícias, TSF Rádio Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: PES Group Committee of the Regions, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2015

Zentraler Block in Estoril ausgeschlossen

Am Freitag, 30. Oktober wurde José Luís Carneiro, Generalsekretär der Sozialistischen Partei (PS), bei den Estoril Conferences in Cascais gefragt, ob ein zentraler Block mit der Sozialdemokratischen Partei (PSD) eine Regierung unter Führung von Chega an der Amtsübernahme hindern könnte. Er verwies auf ein Interview, das er TSF gegeben hatte und in dem er die Frage bereits beantwortet habe, und betonte anschließend die Notwendigkeit einer klaren Entscheidung zwischen den beiden großen Parteien. Auf Nachfragen der Journalisten verwies er auf die Stabilität, die die PS durch die Ermöglichung des Staatshaushalts 2027 (OE2027) geschaffen und so eine Krise vermieden habe.

„Für die Demokratie ist es wichtig, dass es eine klare Alternative zwischen den beiden großen portugiesischen demokratischen Parteien gibt, der PS und der PSD.“

José Luís Carneiro, Generalsekretär

Die Äußerungen entsprachen der Position, die er in einem gemeinsamen Interview mit TSF und dem Jornal de Notícias dargelegt hatte, das am selben Morgen erschien. Darin sagte er, ein zentraler Block sei nicht wünschenswert – eine Auffassung, die er mehreren Personen mit Erfahrung im politischen System zuschrieb. Er beschrieb die PS als solide und vertrauenswürdige Alternative für die Regierung des Landes. Das vollständige Interview soll am Sonntag, 1. November, erscheinen.

Gegenseitigkeit und die Bilanz bei den Haushalten

Carneiro möchte, dass die PSD den Gefallen erwidert, falls die PS gewinnt. Er sagte, wenn die PS die meisten Stimmen erhalte und die AD – wie Studien nahelegten – Zweite oder Dritte werde, solle die PSD eine PS-Regierung stützen und sie regieren lassen. Ohne Mehrheit würde er bei politischen Entscheidungen Unterstützung bei den demokratischen Parteien suchen. Er erinnerte daran, dass die PS bereits drei von Luís Montenegro vorgeschlagene Haushalte ermöglicht habe, und erwarte, dass die PSD im nächsten politischen Zyklus ebenso handle. Zum Haushalt 2027 sagte er, die Enthaltung der Partei spiegele das Bewusstsein wider, dass die Schwierigkeiten zunehmen würden. Die PS werde sich dem widersetzen, womit sie nicht einverstanden sei, und eigene Alternativvorschläge vorlegen.

Parteiführer senden unterschiedliche Signale

Carlos César, der Präsident der PS, sprach in der Woche des 26. Oktober in Ovar. Er nannte den Dialog zwischen den zentralen Parteien der Demokratie unverzichtbar und garantierte ihn und sagte, er beziehe sich nicht auf Regierungskoalitionen eines zentralen Blocks.

„Aber eines sei klar: Ich beziehe mich nicht auf Regierungskoalitionen eines zentralen Blocks.“

Carlos César, Präsident

Nach seiner Darstellung wären solche Koalitionen nur als letztes Mittel nach einem Sieg der extremen Rechten gerechtfertigt. Die demokratischen Parteien schuldeten einander gleichwohl eine wechselseitige Pflicht, die Regierbarkeit außerhalb der extremen Rechten zu sichern. Expresso berichtet, zwei hochrangige PS-Vertreter und ein ehemaliger Parteichef aus dem Umfeld Carneiros bereiteten Mitglieder und Wähler auf ein mögliches Bündnis mit der PSD nach der nächsten Wahl vor – eine Wiederholung des zentralen Blocks, der das Land von 1983 bis 1985 regierte. Laut der Zeitung gilt dieses Szenario nur, falls Chega die nächsten Wahlen gewinnt. Die Zeitung merkt an, Césars Äußerungen seien Tage nach denen von Ferro Rodrigues und Augusto Santos Silva gefallen, und Carneiro habe dies selbst nicht gesagt, doch andere täten es für ihn.

Chega im Zentrum der Rechnung

Es sei noch keine Wahl in Sicht, merkte TSF an, doch die Arithmetik laufe bereits und sie setze Chega in die Gleichung. Die Carneiro in Estoril gestellte Frage und das innerhalb der PS beschriebene Argument verfolgten ein Ziel: Chega aus der Regierung herauszuhalten. Expresso fasst dieses Argument als den einzigen Grund für die Vorbereitungen zusammen. Carneiros eigene Position, dargelegt im Interview, sei, dass die PS sich als solide Alternative präsentiere und nicht als Partner eines zentralen Blocks. Die Debatte drehe sich daher darum, was die PS nach einer noch nicht angesetzten Wahl akzeptieren würde.

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Quellen und Kontext

Cascais, Ovar · Portugal

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