Sicherheit · Köln

76-Jährige steht in Köln wegen tödlicher Messerattacke auf ihren an Demenz erkrankten Ehemann vor Gericht – Staatsanwaltschaft spricht von Mord, sie von Unfall

Eine 76-jährige Frau steht seit Freitag in Köln vor Gericht, angeklagt, ihren 83-jährigen an Demenz erkrankten Ehemann tödlich erstochen zu haben. Während die Staatsanwaltschaft von einem gewaltsamen Streit und einem gezielten Stich ausgeht, schildert die Verteidigung einen tragischen Küchenunfall.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, DIE WELT, ZEIT ONLINE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Köln · Deutschland

Version der Staatsanwaltschaft

Die Kölner Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten vor, dass die 46-jährige Ehe unter der Belastung durch die Demenz des Ehemanns zerrüttet war.

„Das gemeinsame Leben des Paares in den letzten Jahren war insbesondere durch die Demenz des Opfers geprägt.“

Staatsanwaltschaft Köln, Anklagevertretung im Mordprozess gegen eine 76-jährige Frau
Die Anklage behauptet, dass Streitigkeiten häufig waren, die Angeklagte stets laut und aggressiv, der Ehemann hingegen weitgehend passiv.

Am Tattag hätten Zeugen gehört, wie die Angeklagte zweimal rief:

„Ich steche dich ab!“

Zeugen
Unmittelbar danach habe sie, so die Staatsanwaltschaft, einen scharfkantigen Gegenstand ergriffen und ihrem Mann in die Brust gestochen. Anschließend habe sie den Rettungsdienst gerufen, der 83-Jährige sei jedoch trotz Reanimationsversuchen noch am Tatort gestorben.

Version der Angeklagten

Über ihren Anwalt räumte die 76-Jährige ein, für den Tod ihres Mannes

„kausal verantwortlich“

Verteidigungserklärung, Erklärung im Namen
zu sein, bezeichnete das Geschehen aber als

„tragischen Unfall“

Verteidigungserklärung, Erklärung im Namen
. Sie erklärte, sie habe Essen zubereitet und ein Messer in der Hand gehabt, als ihr Mann aufstand, ohne seinen Rollator zu benutzen. Aus Angst, er könne stürzen, habe sie versucht, ihn zu stützen, wobei sie das Messer noch in der Hand hielt.

„Dabei muss das Messer in ihn eingedrungen sein.“

Verteidigungserklärung, Erklärung im Namen
Anschließend habe sie etwas Blut an der Messerspitze bemerkt und es abgewischt – ein Detail, das sie sich nicht mehr erklären könne.

Prozess und Hintergrund

Der Prozess begann am Freitag am Kölner Landgericht. Drei weitere Verhandlungstage sind angesetzt, ein Urteil wird für Anfang Juli erwartet. Die Angeklagte befindet sich seit Januar in Untersuchungshaft und soll nach einem Herzinfarkt und einer früheren Krebserkrankung gesundheitlich angeschlagen sein.

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Quellen und Kontext

Orte
Köln

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