Sicherheit · Turin

Protestmarsch gegen Aufrüstung in Turin eskaliert: Polizei setzt Schlagstöcke ein, Demonstranten werfen Gegenstände

Demonstranten warfen in mehreren Teilen der Turiner Innenstadt und im Viertel Aurora Flaschen, Steine und Stöcke auf Polizisten, während auf der Piazza Castello ein großes Foto von Giorgia Meloni verbrannt wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Fanpage, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Turin · Italien
Wie es dazu kam
  1. Gegen 15:00 UhrStudierende schließen sich der Spitze des Marsches vor der Präfektur an der Piazza Castello an
  2. Gegen 15:30 UhrErste Zusammenstöße, als die Polizei den Zugang zur Via Po sperrt
  3. Später, nach etwa 30 Minuten RuheNeue Zusammenstöße im Viertel Aurora entlang der Dora Savona

Der Marsch und seine Regeln

Ein Marsch gegen Aufrüstung, den Bau neuer Rechenzentren und hohe Benzinpreise startete am Samstag, 24. Oktober 2026, von der Piazza Castello in Turin. Studierende versammelten sich auf der Piazza Arbarello mit einem Transparent, auf dem Geld für Schulen statt für den Krieg gefordert wurde, und schlossen sich gegen 15:00 Uhr an der Spitze des Zuges vor der Präfektur an. Familien und Studierende nahmen teil, später kamen Gruppen vermummter Jugendlicher hinzu. Die Sprechchöre richteten sich gegen Waffenlieferungen, Spritpreise und die Rechenzentren.

Die Präfektur hatte den Verkauf von Getränken in Glasflaschen oder Dosen verboten und Helme sowie Gesichtsvermummung untersagt. Ladenbesitzer entlang der Via Roma und in den angrenzenden Straßen brachten Schutzplatten vor ihren Schaufenstern an oder ließen die Rollläden herunter.

Zusammenstöße in der Innenstadt

Die Polizei sperrte den Zugang zur Via Po und forderte die Teilnehmer auf, den Weg durch die Giardini Reali in Richtung Norden der Stadt fortzusetzen. Demonstranten drückten gegen die Absperrketten, die Polizei reagierte mit kurzen Vorstößen unter Einsatz von Schilden und Schlagstöcken. Die ersten Zusammenstöße wurden gegen 15:30 Uhr gemeldet, als die Polizei den Zugang zur Via Po schloss.

Eine Gruppe versuchte anschließend, über den schmalen Durchgang neben dem Palazzo Reale den Platz vor dem Dom zu erreichen. Beamte drängten sie mit Schlagstöcken zurück, dabei wurden Glasflaschen, Steine und Stöcke auf die Polizei geworfen. Der Marsch änderte daraufhin seine Richtung in die Via Pietro Micca, während Demonstranten auch versuchten, über die Via Garibaldi vorzudringen, wo erneut Einheiten die Straßen absperrten.

Einige Demonstranten erreichten die Domtreppe, um die Sperren zu umgehen, und wurden mit weiteren kurzen Vorstößen zurückgedrängt. Auch dabei flogen Gegenstände, später zog der Marsch in Richtung der nördlichen Außenbezirke.

Aurora und Verletzte

Nach etwa einer halben Stunde Ruhe brachen im Viertel Aurora neue Zusammenstöße aus, als der Marsch in die Dora Savona einbog. Demonstranten versuchten, etwa 100 Meter vom Corso XI Febbraio entfernt eine Polizeikette zu durchbrechen, die Polizei reagierte mit einem weiteren kurzen Vorstoß. Erneut wurden Flaschen und Steine geworfen, zudem wurden einige Böller gezündet. Mehrere Demonstranten wurden bei den Zusammenstößen verletzt.

Das Meloni-Bild und Festnahmen

Auf der Piazza Castello wurde ein großes Foto von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verbrannt. Ein vermummter Demonstrant kletterte auf das Denkmal für den Herzog von Aosta und zündete das Bild an, während die Menge Parolen gegen die Regierungschefin skandierte. Fahnen der Rifondazione Comunista und Palästinas waren auf dem Platz zahlreich zu sehen.

Am Abend vor dem Marsch war eine Person aus dem sozialen Zentrum Askatasuna, einer der organisierenden Gruppen, unter Hausarrest gestellt worden.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Turin

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen