Premierministerin Giorgia Meloni kündigte 500 zusätzliche Soldaten für Mailand an, zusätzlich zu den dort bereits stationierten Hunderten, um rund 5.000 Polizisten und andere Sicherheitskräfte zu unterstützen.
Nach Angaben der Polizei waren etwa 2.000 sehr junge Demonstranten an den Ausschreitungen und Plünderungen am Wochenende des 17. und 18. Oktober beteiligt; in zwei Tagen wurden 45 Menschen festgenommen, 34 davon minderjährig.
Verteidigungsminister Guido Crosetto sagt, die Truppen dürften weder Pfefferspray noch Taser tragen und dürften erst seit Kurzem Kunststoff-Fesselbänder verwenden, und zwar nur nahe Bahnhöfen; FSP-Generalsekretär Valter Mazzetti sagt, Soldaten könnten Personallücken bei der Polizei nicht schließen.
Eine Gruppe, die sich selbst Bewegung des 17. Oktober nennt, hat für 13.00 Uhr GMT Proteste in acht Städten angekündigt; in Rom sollen etwa 1.500 Beamte eingesetzt werden, und die Website Mappa della rivolta listet mehr als 30 Mobilisierungen in ganz Italien.
Premierministerin Giorgia Meloni hat ein Maßnahmenpaket angekündigt, darunter 500 zusätzliche Soldaten für Mailand und härtere Strafen für Minderjährige. Diese Truppen verstärken die bereits in der Stadt stationierten Hunderte Soldaten und unterstützen rund 5.000 Polizisten und andere Sicherheitskräfte. Die Behörden planen Drohnenüberwachung, Kontrollen an Bahnhöfen, Schnellreaktionseinheiten und die Online-Beobachtung von Aufrufen zur Gewalt. Bürgermeister Giuseppe Sala hat erklärt, er fürchte eine Wiederholung der Gewalt, und die zusätzliche Entsendung befürwortet. Am Samstag, dem 24. Oktober, wird die Sicherung über das Stadtzentrum hinausreichen, weil die Behörden befürchten, dass Demonstranten in Viertel außerhalb der stark gesicherten Zonen ziehen könnten. Fünf gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Lince stehen vor dem Palazzo Reale, und viele Geschäfte im Zentrum haben ihre Fenster mit Holzplatten verbarrikadiert.
Nach Angaben der Polizei waren an den Ausschreitungen und Plünderungen am Wochenende des 17. und 18. Oktober etwa 2.000 sehr junge Demonstranten beteiligt, ein großer Teil von ihnen in Italien geborene Kinder von Einwanderern, die die Staatsbürgerschaft erworben hatten, daneben ausländische Staatsangehörige. In diesen zwei Tagen nahm die Polizei 45 Menschen fest, 34 davon minderjährig. Gruppen drangen in Geschäfte in den Straßen rund um den Domplatz ein und hatten es vor allem auf Turnschuhe, Sportbekleidung und Sportartikel abgesehen. Mailands Sozialdezernent Lamberto Bertolé von der Mitte-links-Partei Partito Democratico sagte, die Stadt müsse die Herkunft und die Motive der jungen Menschen, die sich den Plünderungen anschlossen, genauer untersuchen.
„Vielen jungen Menschen fehlt zunehmend das Gefühl der Zugehörigkeit und eine Perspektive für die Zukunft.“
Daten aus dem Artikeltext
Verteidigungsminister Guido Crosetto erklärte in einem Beitrag in den sozialen Medien, den Truppen fehle die Ausrüstung, die bei Einsätzen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung üblich sei. Soldaten dürfen erst seit Kurzem Kunststoff-Fesselbänder verwenden, und zwar nur rund um Bahnhöfe und nicht in der ganzen Stadt. Pfefferspray oder Taser dürfen sie nicht tragen. Valter Mazzetti, Generalsekretär der Polizeigewerkschaft FSP, sagte der Nachrichtenagentur Associated Press, Soldaten könnten kurzfristig Verstärkung leisten, aber keine Personallücken bei der Polizei schließen. Er fügte hinzu, die Betreuung von Demonstrationen erfordere eine spezialisierte Polizeiausbildung.
Auch in Frankreich und in anderen europäischen Städten von Portugal bis Albanien sind Demonstrationen angesetzt. Laut Euronews zählt die Website Mappa della rivolta, die Protestaktivitäten erfasst, mehr als 30 Mobilisierungen in Italien, von Märschen und Blockaden bis zu Kundgebungen und Streiks. Eine Gruppe, die sich selbst Bewegung des 17. Oktober nennt, hat für 13.00 Uhr GMT Demonstrationen in acht italienischen Städten angekündigt, mit jeweils drei zusammenlaufenden Märschen und Treffpunkten, die erst eine halbe Stunde vorher bekannt gegeben werden. In Rom sollen etwa 1.500 Beamte eingesetzt werden, dazu Drohnen der Flugabteilung 1 der Staatspolizei, Fluggeräte der Carabinieri und Kontrollen von den Stadtmärkten bis zu den Bahnhöfen. In Mailand sollen Drohnen die Märsche überwachen, genehmigte Demonstrationen finden abseits des Doms statt, und in den Vierteln Garibaldi und Porta Venezia sind Proteste verboten. In Turin werden Aktivisten der antagonistischen Szene rund um das ehemalige soziale Zentrum Askatasuna erwartet, die gemeinsam mit Mitgliedern der Bewegung des 17. Oktober und Studierenden marschieren wollen.
Die Polizei teilte am Freitag, dem 23. Oktober, mit, dass Dutzende Razzien gegen Verdächtige der Plünderungen und Krawalle durchgeführt worden seien. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ANSA gab es mehr als 150 Durchsuchungen in Mailand, Monza und 20 weiteren Städten, überwiegend in der Lombardei, im Zusammenhang mit den Ausschreitungen vom 17. und 18. Oktober. Die Ermittler fanden verdächtige WhatsApp-Nachrichten auf dem Handy eines jungen Mannes, der an den Ausschreitungen teilgenommen haben soll; laut ANSA lautet eine Nachricht: „Beruhigt euch, Brüder, wir sind alle gemeinsam gegen die Polizei.“ Dieselben Nachrichten sollen Angriffe auf Beamte und Pläne erwähnt haben, ihnen die Waffen abzunehmen. Nach den Ausschreitungen vom 17. Oktober wurden in Bari, Bergamo, Florenz, Genua und Verona Durchsuchungen bei etwa 100 Personen durchgeführt, 51 davon minderjährig. In der Woche des 19. Oktober verabschiedete die Regierung ein Sicherheitsdekret, das einen Straftatbestand der gewaltsamen Teilnahme an einer Demonstration schafft und Eltern für Schäden haftbar macht, die ihre Kinder bei Protesten verursachen.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenSicherheit · Mailand, Rom und Turin
Die Polizei in Mailand und Rom bereitet sich auf Proteste am Samstag, dem 24. Oktober, vor – nach Plünderungen und Ausschreitungen am 17. und 18. Oktober. Auch in Frankreich und in anderen europäischen Städten von Portugal bis Albanien sind Demonstrationen geplant.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Examiner, ΣΚΑΪ, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht .