Fußball · Tomar und Coimbra
FPF-Präsident Pedro Proença entschuldigt sich bei Schiedsrichtern und akzeptiert Forderungen nach geleakten Audios, die Supertaça gefährdeten
Nachdem geleakte Audios einen Schiedsrichterboykott auslösten, führte FPF-Präsident Pedro Proença in Tomar Krisengespräche, entschuldigte sich und akzeptierte Forderungen, um das Supertaça-Spiel zu ermöglichen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Observador, SAPO und Notícias ao Minuto. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ende Juli wurden drei etwa zwei Jahre alte Audioaufnahmen veröffentlicht, in denen Pedro Proença die Schiedsrichterqualität kritisierte, was einen Schiedsrichterprotest auslöste.
Am 31. Juli weigerten sich die Schiedsrichter, den obligatorischen ARA-Kurs in Tomar zu beginnen, forderten eine öffentliche Rücknahme von Proença und drohten mit einem Boykott der Supertaça.
Proença traf sich über Nacht mit den Schiedsrichtern in Tomar, entschuldigte sich, akzeptierte Forderungen zu Trainingsbedingungen und Krankenversicherung und stimmte der Bildung einer Arbeitsgruppe zu; der Boykott wurde gegen 2 Uhr morgens am 1. August aufgehoben.
Der FC Porto besiegte Torreense mit 1:0 im Estádio Municipal de Coimbra, geleitet von André Narciso, nachdem der Schiedsrichterstreik abgewendet wurde.
Nach dem Spiel erklärte Proença, dass seine privaten Meinungen als „Bürger Pedro Proença“ nicht mit seiner formellen Rolle als FPF-Präsident verwechselt werden dürften, und nannte die geleakten Audios „Akte der Feigheit und Illegalität“.
Eine Arbeitsgruppe wird nächste Woche ihre Arbeit aufnehmen, um strukturelle Probleme in der portugiesischen Schiedsrichterei mit einem konkreten Zeitplan und Ergebnissen anzugehen.
- 1.08.Krisentreffen in Tomar endet gegen 2 Uhr morgens; Proença entschuldigt sich, akzeptiert Forderungen, und die Schiedsrichter heben den Boykott auf.
- 1.08.Supertaça Cândido de Oliveira beginnt im Estádio Municipal de Coimbra, geleitet von André Narciso; FC Porto schlägt Torreense 1:0.
- 1.08.Proença spricht nach dem Spiel öffentlich, unterscheidet persönliche Meinungen von seiner institutionellen Rolle und bezeichnet die Lecks als „feige“.
Geleakte Audios lösen Krise aus
Ende Juli wurden drei etwa zwei Jahre alte Audioaufnahmen veröffentlicht, in denen Pedro Proença die Qualität der portugiesischen Schiedsrichterei als „sehr schwach“ kritisierte, auf Benficas Rechtsfälle Bezug nahm und sich abfällig über FPF-Vizepräsident José Fontelas Gomes äußerte. Die Lecks lösten sofortige Gegenreaktionen der Schiedsrichtergemeinschaft aus. Am Freitag, den 31. Juli, weigerten sich die Schiedsrichter, die in Tomar zum obligatorischen Saisonvorbereitungs- und Bewertungskurs (ARA) zusammengekommen waren, mit der Sitzung zu beginnen, und forderten eine direkte Erklärung und öffentliche Rücknahme durch den FPF-Präsidenten. Der Boykott gefährdete die Supertaça Cândido de Oliveira, den Saisonauftakt zwischen dem FC Porto und Torreense, der für Samstagabend in Coimbra geplant war.
Krisengespräche in Tomar
Proença reiste über Nacht nach Tomar und traf sich mit den Schiedsrichtern, CA-Präsident Luciano Gonçalves und Schiedsrichtersprecher Luís Godinho. Das Treffen dauerte etwa eine Stunde und zwanzig Minuten und endete gegen 2 Uhr morgens am Samstag. Laut Berichten von A Bola und Record erläuterte Proença den Kontext der geleakten Äußerungen, entschuldigte sich und akzeptierte mehrere Forderungen der Offiziellen, darunter gleiche Trainingsbedingungen im Norden und in Lissabon sowie Verbesserungen der Krankenversicherung. Die Parteien vereinbarten zudem, in der folgenden Woche eine Arbeitsgruppe einzurichten, um strukturelle Probleme in der portugiesischen Schiedsrichterei mit einem konkreten Zeitplan und Ergebnissen anzugehen. Mit der Einigung hoben die Schiedsrichter ihren Boykott auf, begannen den ARA-Kurs am Samstagmorgen und bestätigten, dass André Narciso die Supertaça wie geplant leiten würde.
Supertaça findet statt
Das Spiel fand am Samstag um 20:15 Uhr im Estádio Municipal de Coimbra statt, wobei der FC Porto Torreense mit 1:0 besiegte. Die Partie, die von einem Schiedsrichterstreik bedroht war, verlief ohne Zwischenfälle und markierte den offiziellen Start der portugiesischen Fußballsaison 2026/27.
Proença vor den Medien
Nach dem Spiel sprach Proença in der Mixed Zone mit RTP, seine ersten öffentlichen Kommentare zu der Kontroverse außerhalb einer Social-Media-Erklärung. Er zog eine scharfe Trennlinie zwischen seinen privaten Meinungen und seiner institutionellen Rolle.
„Die Meinungen des Bürgers Pedro Proença, die zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter bestimmten Umständen geäußert wurden, dürfen keinesfalls mit der derzeitigen Rolle und den formellen Meinungen des FPF-Präsidenten verwechselt werden.“
Er bezeichnete die geleakten Aufnahmen als „Manipulationen, abgeschnittene Gespräche, aus dem Zusammenhang gerissen“ und nannte die Veröffentlichung „Akte der Feigheit, um nicht zu sagen absolut illegal“. Er fügte hinzu, dass er nicht zulassen werde, dass seine persönliche Würde in Frage gestellt werde. Auf den spezifischen Inhalt der Audios angesprochen, sagte Proença, er müsse das vollständige Gespräch sehen, um zu beurteilen, ob es abgeschnitten sei oder über jemand anderen gesprochen werde, und bekräftigte, dass seine privaten Ansichten keinen Einfluss auf seine offiziellen Pflichten hätten.
Im separaten Fall von CA-Präsident Luciano Gonçalves erklärte Proença, die Angelegenheit sei an den Justizrat der FPF verwiesen worden, der eine unabhängige Entscheidung getroffen habe, und „aus sportlicher Sicht ist jetzt alles geklärt“.
Wie es weitergeht
Proença betonte, dass „alle Voraussetzungen“ für die neue Saison gegeben seien, beschrieb eine zehnmonatige Kampagne mit „großen Herausforderungen“ und wies darauf hin, dass der portugiesische Fußball am Vorabend der Organisation einer Weltmeisterschaft stehe. Die Arbeitsgruppe zur Schiedsrichterei wird ihre Arbeit nächste Woche aufnehmen, und die FPF hat zugesagt, in bessere Bedingungen für die Schiedsrichter zu investieren, um gesündere Wettbewerbe zu gewährleisten und die Integrität des Spiels zu verteidigen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Observador"As opiniões do cidadão Pedro Proença não podem confundir-se com as do presidente da FPF." Proença promete "todas as condições" no arranque
- SAPOPedro Proença quebra o silêncio: "Em momento nenhum, opiniões do cidadão Pedro Proença ditas num determinado momento e circunstância se podem confundir com o papel atual e opiniões formais do presidente da FPF"
- SAPOPedro Proença e os áudios divulgados: "Não sei se essa conversa é truncada ou tirada fora do contexto"
- Notícias ao MinutoPedro Proença e os áudios: "Conversas são truncadas, não vou comentar..."
- Pedro Proença
- Präsident des Portugiesischen Fußballverbands (FPF)
- Duarte Gomes
- Ehemaliger Schiedsrichter, der in einem von Proença erwähnten separaten Fall mit Luciano Gonçalves verwickelt ist
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