Film & Medien · San Sebastián und Girona

Javier Ruiz Caldera präsentiert in San Sebastián die apokalyptische Zeitschleifenkomödie ‚5 Minutos Más‘

Regisseur Javier Ruiz Caldera und Autor und Schauspieler Berto Romero stellten am Samstag ihre apokalyptische Zeitschleifenkomödie ‚5 Minutos Más‘ in der Offiziellen Auswahl des Filmfestivals von San Sebastián vor, wo sie um die Concha de Oro konkurriert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, El Periódico, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

San Sebastián, Girona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. DrehbuchphaseBerto Romero schreibt sein erstes Spielfilmdrehbuch während dreimonatiger Arbeit
  2. 19.09.‚5 Minutos Más‘ feiert Premiere in der Offiziellen Auswahl des San Sebastián Film Festivals
  3. BevorstehendDer Film wird auf dem Sitges Film Festival gezeigt, bevor er in die Kinos kommt

Wettbewerbsdebüt in San Sebastián

Regisseur Javier Ruiz Caldera und Drehbuchautor und Schauspieler Berto Romero präsentierten am 19. September 2026 ihren neuen Spielfilm ‚5 Minutos Más‘ in der Offiziellen Auswahl des Filmfestivals von San Sebastián. Der Film trat im Wettbewerb um die Concha de Oro an und zeigte Romero an der Seite seiner Co-Stars Belén Cuesta und Javier Cámara. Das Projekt ist das erste Spielfilmdrehbuch, das Romero verfasst hat; er schloss den Entwurf nach drei Monaten kontinuierlicher Arbeit ab. Diese Produktion ist die dritte kreative Zusammenarbeit zwischen Romero und Ruiz Caldera nach ihren Fernsehprojekten ‚Mira lo que has hecho‘ und ‚El otro lado‘. Nach seinem Festivaldebüt in San Sebastián soll der Film auch auf dem Sitges Film Festival gezeigt werden.

Eine unausweichliche fünfminütige Schleife

Die Erzählung beginnt mit Roy Orbisons Lied ‚In Dreams‘, während ein Paar in einer Krise auf Anraten seines Therapeuten in ein abgelegenes Landhaus in Girona reist, um seine Ehe zu retten. Kurz nachdem ein von Cámara gespielter Immobilienmakler ihnen die Schlüssel überreicht, setzt ein unerklärliches globales Ereignis die Realität um fünf Minuten (300 Sekunden) zurück. Gepäck, das gerade aus dem Kofferraum genommen wurde, erscheint wieder darin, und übergebene Schlüssel kehren in die Taschen zurück. Anders als in traditionellen Zeitschleifengeschichten, in denen die physische Realität vollständig zurückgesetzt wird, bleiben körperliche Verletzungen und zerbrochene Gegenstände von einer Wiederholung zur nächsten erhalten. Die Situation gerät in Panik, als die Figuren erkennen, dass die zeitliche Schleife den gesamten Planeten betrifft. Gewalt bricht aus, als ein bewaffneter Nachbar mit einem Gewehr eintrifft, begleitet von seiner Frau und seiner Tochter.

Technische Disziplin und Echtzeit-Inszenierung

Ruiz Caldera inszenierte den Film mit durchgehenden Sequenzeinstellungen, die zeitlich auf die narrativen Intervalle abgestimmt sind. Das Produktionsteam organisierte jeden Drehtag um das Einstudieren der Choreografie, um eine einzige fünfminütige Aufnahme ohne Überschreitung der Ziellänge zu machen. Ruiz Caldera erläuterte die technische Anforderung während der Festival-Pressekonferenz in San Sebastián.

„Es war die Art und Weise, dem Drehbuch am treuesten zu sein, die Zeit so zu fühlen, wie die Figuren sie fühlten und wie ich möchte, dass die Zuschauer sie fühlen.“

Javier Ruiz Caldera, Regisseur von ‚5 Minutos Más‘

Die Produktion vereint Elemente der schwarzen Komödie, der apokalyptischen Science-Fiction und des ländlichen Thrillers. Die Prämisse knüpft an frühere Genre-Werke an, darunter Nacho Vigalandos Film ‚Los cronocrímenes‘ von 2007, Sam Peckinpahs Thriller ‚Straw Dogs‘ von 1971 und die schwarzen Komödien von Ben Wheatley.

Psychologischer Zusammenbruch und moderne Ängste

Die Geschichte untersucht das psychologische Verhalten von Individuen, wenn die Erwartung an eine Zukunft verschwindet und keine Zeit für Selbstreflexion oder Selbstverbesserung bleibt. Romero erklärte, dass extremer Druck den Menschen auf grundlegende Überlebensinstinkte reduziert.

„Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir Apokalypsen, Vor-Apokalypsen oder vermeintliche Apokalypsen aneinanderreihen, sodass uns nichts mehr überrascht, als ob morgen Außerirdische kämen. Die Leute betrachten es als etwas, das passieren könnte.“

Berto Romero, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in ‚5 Minutos Más‘

Ruiz Caldera und Romero merkten an, dass der Film starre Genre-Grenzen vermeidet, weil menschliche Erfahrungen auf natürliche Weise tragische Umstände mit absurden Momenten vermischen.

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