Wahlen · Toledo, Madrid und Valladolid

Umfragen sehen PP 4,4 Punkte vorne vor Spaniens Wahl am 29. November nach dem Zugunglück von Urda

Die Volkspartei liegt im Umfragedurchschnitt 4,4 Punkte vor den Sozialisten, während das Zugunglück von Urda mit 69 Toten den Vorlauf zur Parlamentswahl am 29. November neu ordnet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Toledo, Madrid, Valladolid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 27.11.Wahlkampf endet um Mitternacht
  2. 28.11.Tag der Besinnung, kein Wahlkampf
  3. 29.11.Parlamentswahl für Kongress und Senat

Das Umfragebild nach dem Unglück von Urda

Der Zugzusammenstoß bei Urda in der Provinz Toledo, bei dem am 28. Oktober 69 Menschen starben, hat den Vorlauf zur spanischen Parlamentswahl am 29. November neu geordnet. Der Durchschnitt der 2026 veröffentlichten Umfragen von El Periódico gibt der Volkspartei (PP) 31 % und der Sozialistischen Partei (PSOE) 26,6 %, ein Abstand von 4,4 Punkten. In den vergangenen sieben Tagen legte die PP einen halben Punkt zu, die PSOE verlor neun Zehntel eines Punktes. Im Vergleich zur Wahl 2023 würde Feijóo nach Angaben desselben Mediums zwei Punkte verlieren, Sánchez fünf. In Sitze umgerechnet ergibt dieser Durchschnitt 132 für die PP und 108 für die PSOE, während PP und Vox zusammen fast 200 Sitze im Kongress erreichen.

Umfragedurchschnitt der Stimmanteile, PP gegen PSOE%
PP
31 %
PSOE
26.6 %

Daten aus dem Artikeltext

Das Unglück und der Druck auf die Regierung

Die PSOE steht nun unter Druck von ihren eigenen Partnern und von der gesamten Rechten, die alle den Rücktritt von Minister Óscar Puente nach dem zweiten Unfall auf dem Hochgeschwindigkeitsnetz binnen weniger als einem Jahr fordern. Aus PP-Kreisen heißt es, das Unglück habe einen Wahlkampf verändert, den die Partei als direkte Konfrontation mit Sánchez geplant hatte; nun wolle sie mit den Themen Regierungsführung und Sachlichkeit antreten. Vox hat sich seit dem Unfall aus der Stagnation gelöst, sodass Feijóo weiterhin auf Santiago Abascal angewiesen wäre, um die Moncloa zu erreichen. Aus PP-Kreisen heißt es zudem, der Name Puente werde die Wähler beschäftigen, obwohl er nur in Valladolid auf dem Stimmzettel steht.

Wahlkampfton und die Frage Vox

Feijóo sagte am Montag, 2. November, vor dem nationalen Vorstand der PP, viele Geschäfte hätten ihre Fenster aus Angst vor den Ausschreitungen in Barcelona und Bilbao in der Woche zuvor verbarrikadiert. Er verknüpfte diese Angst mit Aufrufen einer Bewegung namens Blocus zu Sabotage und Plünderungen rund um Halloween sowie mit Polizeieinsätzen, bei denen in Valencia, Bilbao, Málaga und Teneriffa etwa zehn Menschen festgenommen wurden. Er sagte, einige auf der Linken seien so weit gegangen zu fordern, die Straßen müssten angezündet werden, weil es keinen Frieden geben werde, und er wies diese Haltung zurück.

„Es wird Frieden geben, weil es das ist, was die überwältigende Mehrheit will.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

In einem Interview bei Telecinco räumte er ein, dass einige enttäuschte Wähler zu Vox gewechselt seien, betonte aber, die PP gewinne Nichtwähler, neue Wähler und Wähler aus der sozialdemokratischen Tradition.

„Ich glaube ehrlich, dass das Ergebnis an der Wahlurne besser sein wird, aber es sind noch viele Tage übrig.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender

Er verteidigte zudem die Senatsvereinbarung mit Vox, wonach die PP in sechs Provinzen nicht antritt und Vox in sechs anderen nicht, mit dem Argument, es handle sich um zwei unterschiedliche Parteien.

Die Sozialisten, der Senatspakt und interne PP-Umfragen

Feijóo sagte, die PSOE habe sich durch ihren Senatspakt mit Frente Amplio in eine breite linke Front aufgelöst, die nach seinen Worten 18 weitere Parteien vereint und in fast 50 Provinzen antritt. Er warf den Sozialisten vor, die radikale und die unabhängigkeitsbefürwortende Linke einschließlich Ada Colau absorbieren zu wollen. Aus PP-Kreisen in der Génova heißt es, interne Umfragen zeigten, dass mehr als 620.000 Wähler, die 2023 die PSOE unterstützt hatten, nun zu Feijóo neigen. Der Anteil dieser Wähler, die ihn wählen, stieg zwischen einer früheren Erhebung und einer vom 5. bis 19. Oktober durchgeführten von 5,9 % auf 7,8 %, und die Partei beziffert ihn auf etwa 8 %. Diese Kreise erwarten, dass die Bewegung zunimmt, sobald sich das Unglück in ihren Tracking-Umfragen niederschlägt, die sie noch nicht ausgewertet haben.

Wahlkampfkalender

Der offizielle Wahlkampf beginnt am Freitag, 13. November, um 00.00 Uhr und dauert fünfzehn Tage bis Mitternacht am Freitag, 27. November. Samstag, der 28. November, ist ein Tag der Besinnung, und am Sonntag, 29. November, wählen die Bürgerinnen und Bürger ihre Vertreter für Kongress und Senat. Die PP nahm am Montag nach drei Trauertagen ihre Vorwahlkampfaktivitäten wieder auf. Feijóo tritt erst am Samstag, 7. November, in Valladolid bei einer Kundgebung auf.

Territoriale Prognosen

Die jüngste Sigma-Dos-Umfrage für El Mundo gibt der PP die Chance, in bis zu 36 Provinzen aus eigener Kraft Erster zu werden, nach 28 eine Woche zuvor. Die Umfrage zählt 22 davon als gesichert, neun als sehr wahrscheinlich und fünf als noch umkämpft. Die PSOE hat dagegen nur in Barcelona und Tarragona einen nahezu sicheren Sieg und könnte dies auf Girona ausdehnen, während Lérida nicht mehr in Reichweite liegt. In Madrid sah eine Sigma-Dos-Umfrage vom 19. Oktober die PP mit 15 Sitzen vorn, PSOE und Vox gleichauf mit je 9 und Frente Amplio bei 4. Diese Madrider Umfrage wurde vor dem Unglück von Urda erhoben.

Sitzschätzung für Madrid, Sigma-Dos-Umfrage vom 19. OktoberSitze
PP
15 Sitze
PSOE
9 Sitze
Vox
9 Sitze
Frente Amplio
4 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

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