Santiago Abascal, Vorsitzender von Vox, bot am Montag, 19. Oktober, an, mit dem Partido Popular (PP) über eine „gewisse Verständigung“ zu verhandeln, die den Senat vor dem Pakt zwischen PSOE und Frente Amplio schützen soll, bei der Parlamentswahl am 29. November gemeinsame Listen anzutreten. Er machte das Angebot in einer Erklärung, die er nach einer Sitzung des nationalen Exekutivkomitees von Vox abgab, und beantwortete keine Fragen von Journalisten. Welche Formel seine Partei in Betracht ziehen würde, legte er nicht dar. Einige Medien berichteten unter Berufung auf Parteiquellen, Vox könne in einigen Wahlkreisen auf eine Kandidatur verzichten, um eine Spaltung der rechten Stimmen zu vermeiden, doch Abascal bestätigte dies nicht. El Confidencial beschrieb zwei mögliche Formeln: dass Vox in bestimmten Wahlkreisen keine Kandidaten aufstellt oder eine „2+1“-Regelung, bei der die PP ein Vox-Mitglied auf ihre eigene Liste nimmt.
PSOE und Frente Amplio vereinbarten, gemeinsam unter dem Namen „Senado de Progreso“ zum Senat anzutreten. Die Quellen unterscheiden sich beim Umfang: eldiario.es berichtete, die Listen sollten in 45 Provinzen antreten, während EL MUNDO die Zahl mit 43 angab und schrieb, das gesamte progressive Spektrum außer Podemos werde auf einem einzigen Stimmzettel stehen. Die Frist für die Registrierung von Koalitionen endete am Freitag, 16. Oktober, um Mitternacht, doch die Parteien haben bis zum 26. Oktober Zeit, ihre Listen und Kandidaturen für die Cortes Generales zu registrieren. El Confidencial erinnerte daran, dass die PP 2023 eine absolute Mehrheit im Senat gewann und dass das Bündnis der PSOE eine Wiederholung verhindern soll. Abascal argumentierte, das Linksbündnis verlange der Opposition Opfer ab.
„Das Bündnis von Sánchez mit der extremen Linken verlangt den Oppositionsparteien Opfer ab.“
Abascal sagte, Vox halte an ihrer Bereitschaft fest, eine Verständigung zu erreichen, die den Senat vor den Absprachen schütze, die Sánchez mit der extremen Linken getroffen habe. Da ihn niemand fragte, wählte er eine aufgezeichnete Erklärung statt Pressefragen, und eine Einigung über die Senatslisten der Rechten ist bislang nicht erzielt worden.
Abascal warf Sánchez vor, die Wahlen „stehlen“ zu wollen, und sagte, der Ministerpräsident sei bereit, Zwang und Gewalt einzusetzen, um die Abstimmung zu beeinflussen. Als Beispiele nannte er ein friedliches Zeltlager auf der Puerta del Sol aus Anlass der Wohnungskrise und einen von den Gewerkschaften für den 11. November ausgerufenen Generalstreik. Er verwies zudem auf eine Beschwerde des Ombudsmanns gegen die vorläufige Aussetzung des Wahlrechts für eingebürgerte Bürger nach dem sogenannten „Enkelgesetz“ und deutete an, Sánchez könne das Verfassungsgericht nutzen, um das Wählerverzeichnis zu verändern. Abascal rief die Wähler auf, an der Urne in großer Zahl zu antworten.
„Sánchez will diese Wahlen stehlen, und das einzige Mittel, das zu verhindern, ist eine massenhafte Antwort an der Urne.“
Der Zeitstrahl reicht von der Ankündigung des Linksbündnisses bis zur Parlamentswahl. Die Frist zur Listenregistrierung am 26. Oktober liegt vor dem Streik am 11. November und der Abstimmung am 29. November. Die PP, vertreten durch Alberto Núñez Feijóo und Alicia García, kritisierte die Koalition der PSOE als „Koalition der Verlierer“.
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Santiago Abascal sagte, Vox wolle eine „gewisse Verständigung“ mit der PP, um den Senat vor den gemeinsamen Listen von PSOE und Frente Amplio bei der Wahl am 29. November zu schützen. Welche Formel seine Partei akzeptieren würde, sagte er nicht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, El Confidencial, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht .