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Kurz gefasst

  • Abascal bot am 19. Oktober an, eine „gewisse Verständigung“ mit der PP zu suchen, um den Senat zu schützen, ohne eine Formel zu nennen. Zwei Optionen wurden erörtert: ein Verzicht von Vox in einigen Wahlkreisen oder eine „2+1“-Regelung.

  • Das Bündnis Senado de Progreso wurde am Freitag, 16. Oktober, angekündigt. eldiario.es berichtete über Listen in 45 Provinzen, EL MUNDO über 43.

  • Die Registrierung von Koalitionen endete am Freitag, 16. Oktober, um Mitternacht; die Parteien haben bis zum 26. Oktober Zeit, ihre Listen für die Cortes Generales vor der Wahl am 29. November zu registrieren.

Madrid
Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Frist zur Registrierung von Listen und Kandidaturen für die Cortes Generales
  2. 11.11.Von den Gewerkschaften ausgerufener Generalstreik
  3. 29.11.Parlamentswahl

Vox bietet Gespräche über eine Senatsverständigung an

Santiago Abascal, Vorsitzender von Vox, bot am Montag, 19. Oktober, an, mit dem Partido Popular (PP) über eine „gewisse Verständigung“ zu verhandeln, die den Senat vor dem Pakt zwischen PSOE und Frente Amplio schützen soll, bei der Parlamentswahl am 29. November gemeinsame Listen anzutreten. Er machte das Angebot in einer Erklärung, die er nach einer Sitzung des nationalen Exekutivkomitees von Vox abgab, und beantwortete keine Fragen von Journalisten. Welche Formel seine Partei in Betracht ziehen würde, legte er nicht dar. Einige Medien berichteten unter Berufung auf Parteiquellen, Vox könne in einigen Wahlkreisen auf eine Kandidatur verzichten, um eine Spaltung der rechten Stimmen zu vermeiden, doch Abascal bestätigte dies nicht. El Confidencial beschrieb zwei mögliche Formeln: dass Vox in bestimmten Wahlkreisen keine Kandidaten aufstellt oder eine „2+1“-Regelung, bei der die PP ein Vox-Mitglied auf ihre eigene Liste nimmt.

Das Linksbündnis hinter dem Angebot

PSOE und Frente Amplio vereinbarten, gemeinsam unter dem Namen „Senado de Progreso“ zum Senat anzutreten. Die Quellen unterscheiden sich beim Umfang: eldiario.es berichtete, die Listen sollten in 45 Provinzen antreten, während EL MUNDO die Zahl mit 43 angab und schrieb, das gesamte progressive Spektrum außer Podemos werde auf einem einzigen Stimmzettel stehen. Die Frist für die Registrierung von Koalitionen endete am Freitag, 16. Oktober, um Mitternacht, doch die Parteien haben bis zum 26. Oktober Zeit, ihre Listen und Kandidaturen für die Cortes Generales zu registrieren. El Confidencial erinnerte daran, dass die PP 2023 eine absolute Mehrheit im Senat gewann und dass das Bündnis der PSOE eine Wiederholung verhindern soll. Abascal argumentierte, das Linksbündnis verlange der Opposition Opfer ab.

„Das Bündnis von Sánchez mit der extremen Linken verlangt den Oppositionsparteien Opfer ab.“

Santiago Abascal, Vorsitzender von Vox

Abascal sagte, Vox halte an ihrer Bereitschaft fest, eine Verständigung zu erreichen, die den Senat vor den Absprachen schütze, die Sánchez mit der extremen Linken getroffen habe. Da ihn niemand fragte, wählte er eine aufgezeichnete Erklärung statt Pressefragen, und eine Einigung über die Senatslisten der Rechten ist bislang nicht erzielt worden.

Abascals Angriff auf Sánchez

Abascal warf Sánchez vor, die Wahlen „stehlen“ zu wollen, und sagte, der Ministerpräsident sei bereit, Zwang und Gewalt einzusetzen, um die Abstimmung zu beeinflussen. Als Beispiele nannte er ein friedliches Zeltlager auf der Puerta del Sol aus Anlass der Wohnungskrise und einen von den Gewerkschaften für den 11. November ausgerufenen Generalstreik. Er verwies zudem auf eine Beschwerde des Ombudsmanns gegen die vorläufige Aussetzung des Wahlrechts für eingebürgerte Bürger nach dem sogenannten „Enkelgesetz“ und deutete an, Sánchez könne das Verfassungsgericht nutzen, um das Wählerverzeichnis zu verändern. Abascal rief die Wähler auf, an der Urne in großer Zahl zu antworten.

„Sánchez will diese Wahlen stehlen, und das einzige Mittel, das zu verhindern, ist eine massenhafte Antwort an der Urne.“

Santiago Abascal, Vorsitzender von Vox

Wichtige Termine

Der Zeitstrahl reicht von der Ankündigung des Linksbündnisses bis zur Parlamentswahl. Die Frist zur Listenregistrierung am 26. Oktober liegt vor dem Streik am 11. November und der Abstimmung am 29. November. Die PP, vertreten durch Alberto Núñez Feijóo und Alicia García, kritisierte die Koalition der PSOE als „Koalition der Verlierer“.

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Quellen und Kontext

  • RTVE.esvor 2 Std.Abascal bestätigt den „Willen“ von Vox, sich mit der PP zu verbünden, um den „Senat vor den Abkommen der Linken zu schützen“Abascal confirma la "voluntad" de Vox de pactar con el PP para "proteger al Senado" de los acuerdos de la izquierda · Original auf Spanisch
  • El Confidencialvor 2 Std.Abascal offen für eine Einigung mit der PP im Senat, um eine linke Mehrheit zu verhindernAbascal se abre a un acuerdo con el PP en el Senado para evitar una mayoría de izquierdas · Original auf Spanisch
  • LaSextavor 2 Std.Abascal reicht Feijóo die Hand für gemeinsame Senatslisten nach dem PSOE-Frente Amplio-Abkommen: „Vox hat den Willen zur Verständigung“Abascal tiende la mano a Feijóo para ir en listas conjuntas al Senado tras el acuerdo PSOE-Frente Amplio: "Vox tiene voluntad de entendimiento" · Original auf Spanisch
  • eldiario.esvor 2 Std.Abascal fordert „Opfer“ angesichts der Vereinigung der Linken im Senat, ohne zu spezifizieren, was Vox tun wirdAbascal pide "sacrificios" frente a la unión de la izquierda en el Senado sin concretar qué hará Vox · Original auf Spanisch
Santiago Abascal
Vorsitzender von Vox, der der PP das Angebot machte
Pedro Sánchez
Ministerpräsident und PSOE-Vorsitzender, dem Abascal vorwirft, die Wahlen stehlen zu wollen
Alberto Núñez Feijóo
PP-Vorsitzender, dessen Partei Adressat des Angebots von Vox ist

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Veröffentlicht heute um 14:31.

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Vox bietet Gespräche über eine Senatsverständigung anVox bietet Gespräche über eine Senatsverständigung anDas Linksbündnis hinter dem AngebotDas Linksbündnis hinter dem AngebotAbascals Angriff auf SánchezAbascals Angriff auf SánchezWichtige TermineWichtige Termine

Auf Grundlage von Berichten von

RTVE.es, El Confidencial, LaSexta, eldiario.es, EL MUNDO, europa press

Liste der Quellen

Wahlen · Madrid

Vox bietet PP Gespräche über eine Senatsverständigung gegen den Pakt von PSOE und Frente Amplio an

Santiago Abascal sagte, Vox wolle eine „gewisse Verständigung“ mit der PP, um den Senat vor den gemeinsamen Listen von PSOE und Frente Amplio bei der Wahl am 29. November zu schützen. Welche Formel seine Partei akzeptieren würde, sagte er nicht.

Madrid

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