
FC Porto versteigert signierte gelbe Trikots zur Unterstützung von Erdbebenopfern in Kolumbien
Der portugiesische Club arbeitete mit der Luis Díaz Foundation nach einem Erdbeben der Stärke 7,4 in Chocó zusammen und trug am dritten Spieltag kolumbianisch inspirierte gelbe Trikots.
Spezielle Trikots für Erdbebenhilfe in Kolumbien
Die Spieler des FC Porto betraten am Sonntag das Spielfeld in auffälligen gelben Trikots, die dazu bestimmt waren, humanitäre Hilfe für die Opfer des Erdbebens zu sammeln, das Kolumbien Anfang August erschütterte. Die Trikots vor dem Spiel gehören zur „FC Porto All Around“-Linie des Vereins, einer offiziellen Kollektion, die Kolumbien gewidmet ist und als symbolische Hommage an die von der Katastrophe betroffenen Gemeinden ausgewählt wurde. Jedes Trikot, das die Spieler während der Partie trugen, wird von der gesamten ersten Mannschaft signiert und anschließend versteigert. Die Spendenkampagne wird gemeinsam von der FC Porto Foundation und der Luis Díaz Foundation organisiert, wobei die Erlöse den Hilfsmaßnahmen in Südamerika zugutekommen. Der FC Porto veröffentlichte Einzelheiten der Initiative auf seiner offiziellen Website, gab jedoch an, dass konkrete Auktionsdaten und Bieterverfahren zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Die Trikots werden von der Mannschaft signiert und versteigert, um die von dem Erdbeben in Kolumbien betroffenen Bevölkerungen zu unterstützen.
Einzelheiten der seismischen Katastrophe in Chocó
Die gemeinsame Wohltätigkeitskampagne reagiert direkt auf das Erdbeben der Stärke 7,4, das Kolumbien am 10. August erschütterte. Seismologen registrierten das Epizentrum des Bebens in der Nähe der Gemeinde San José del Palmar im westlichen Departamento Chocó. Die Katastrophe verursachte weitreichende Schäden in der lokalen Bevölkerung des südamerikanischen Landes und löste regionale und internationale Hilfsinitiativen aus. Indem der portugiesische Club für ihren Einlauf vor dem Spiel die gelben Farben übernahm, die untrennbar mit Kolumbien verbunden sind, wollte er die internationale Aufmerksamkeit auf die Not der betroffenen Gemeinden lenken. Die daraus resultierenden Auktionserlöse sind speziell für den Wiederaufbau und die Unterstützung der Familien in den betroffenen kolumbianischen Regionen vorgesehen.
- Luis Díaz wechselt zum FC Porto und gründet die Luis Díaz Foundation
- Luis Díaz beendet seine Karriere beim FC Porto und wechselt in den englischen Fußball
- Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert die Region nahe San José del Palmar in Chocó, Kolumbien
- FC Porto trägt gelbe Trikots gegen Arouca und kündigt Auktion für Erdbebenopfer an
Die Luis Díaz Foundation und die Verbindung zu Porto
Die Partnerschaft zwischen den beiden Sportinstitutionen dreht sich um den kolumbianischen Nationalspieler Luis Díaz, der enge Verbindungen zum portugiesischen Club pflegt. Díaz spielte zwischen 2019 und 2022 für den FC Porto, bevor er seine Karriere im englischen Fußball fortsetzte. Im Jahr 2019 gründete der ehemalige Porto-Spieler die Luis Díaz Foundation, um gezielte soziale Programme umzusetzen. Die gemeinnützige Organisation entwickelt Projekte in den Bereichen Sport und Bildung, die sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen richten. Durch diese Zusammenarbeit wird Díaz' Stiftung den Auktionsprozess für die signierten Trikots verwalten, um die Wiederaufbaumaßnahmen in Kolumbien zu unterstützen.
Ligasieg gegen Arouca
Auf dem Spielfeld fiel die humanitäre Initiative mit dem dritten Saisonspiel des FC Porto in der portugiesischen Primeira Liga gegen Arouca zusammen. Trotz schwerer Unwetter in der Stadt Porto zeigten die amtierenden nationalen Meister eine ihrer stärksten Leistungen der letzten Zeit. Die Heimmannschaft behielt während des gesamten Spiels die Kontrolle, sicherte sich einen entscheidenden Sieg und fügte Arouca die erste Saisonniederlage in der Liga zu. Die drei Punkte brachten Porto nach drei Spieltagen an die alleinige Tabellenspitze der portugiesischen Liga.


