
Farioli lobt Pérez' Rückkehr: FC Porto schlägt Rio Ave 2:0 in der Primeira Liga
Der FC Porto hat mit einem 2:0-Sieg in Rio Ave den zweiten Primeira-Liga-Sieg in Folge eingefahren. Trainer Francesco Farioli lobte die Einstellung von Nehuén Pérez, nachdem der Verteidiger einen möglichen Einsatz in der B-Mannschaft akzeptiert und dann bei seiner Rückkehr in die Startelf getroffen hatte.
Spielergebnis und Kontext
Der FC Porto hat am Samstag, den 15. August, in Vila do Conde mit einem 2:0-Sieg bei Rio Ave einen perfekten Start in die Primeira-Liga-Saison 2026/27 hingelegt und damit das Ergebnis des Eröffnungsspiels gegen Alverca wiederholt. Die meisten Quellen berichten von einem 2:0-Endstand, während eine Quelle (SAPO) das Ergebnis mit 3:0 angab. Die Partie verfolgten 4.583 Zuschauer im Estádio do Rio Ave FC, das eine regulierte Kapazität von 5.000 Plätzen hat und kürzlich neue Umkleidekabinen erhielt, während die Renovierungsarbeiten fortgesetzt werden. Die Begegnung ging aus einem ungewöhnlichen Grund in die Rekordbücher ein: Rio Ave beging im gesamten Spiel nur ein Foul – ein Rekordtief pro Spiel laut GoalPoint. Seit der Saison 2020/21 hatte der FC Porto an diesem Ort keine zwei Auswärtssiege in Folge erringen können.
Nehuén Pérez' Rückkehr
Nehuén Pérez markierte seine Rückkehr in die Startelf mit einem Tor nach einem ruhenden Ball, seinem ersten seit dem Tor gegen Casa Pia in der dritten Runde der vergangenen Saison. Der argentinische Verteidiger hatte nach einer Operation längere Zeit pausiert. Farioli verriet, dass er Pérez am Donnerstag in sein Büro gerufen und ihm vorgeschlagen hatte, mit der B-Mannschaft zu spielen, um seine Fitness zu verbessern, falls er für das Spiel in Rio Ave nicht nominiert würde. Pérez habe ohne Zögern zugestimmt.
Wenn man 27, 28 Jahre alt ist, nimmt man solche Dinge vielleicht nicht immer gut auf, aber er sagte: 'Nein, ich will das machen, ich will mich verbessern und in Form kommen.'
Eine Trainingsverletzung von Martim Fernandes beim letzten Ball der Freitagseinheit, kombiniert mit der noch andauernden Genesung von Alberto Costa, ebnete Pérez den Weg in die Startelf. Farioli beschrieb das Ergebnis als Karma, das gute Arbeit belohne. Pérez wurde später wegen Krämpfen ausgewechselt, was Farioli dazu zwang, die Einwechslungen zu beschleunigen und André Silva früher als geplant zu bringen. Silva war erst am Freitag ins Integrationstraining zurückgekehrt, und Farioli wollte jedes Risiko vermeiden.
- Farioli ruft Pérez ins Büro, schlägt B-Team-Einsatz vor; Pérez stimmt zu
- Martim Fernandes im Training verletzt; André Silva kehrt ins Integrationstraining zurück
- FC Porto schlägt Rio Ave 2:0; Pérez und Sainz treffen, ein Tor wird aberkannt
Borja Sainz und Meilensteine im Kader
Borja Sainz erzielte Portos zweites Tor, seinen ersten Treffer des Jahres 2026, der zugleich das erste Tor des Teams im offenen Spiel der Saison war – nach drei Toren aus ruhenden Bällen in zwei Partien. Sainz widmete das Tor seiner im Februar verstorbenen Mutter und zeigte ein T-Shirt mit der Aufschrift „Te quiero mamá". Hwang In-beom gab sein Ligadebüt und wurde damit der neunte Südkoreaner in der portugiesischen Spitzenklasse und der zweite für den FC Porto nach Suk Hyun-jun. Fariolis Bilanz in der Primeira Liga steht nun bei 30 Siegen aus 36 Spielen mit einer Punktausbeute von 83 Prozent. Wie in der titelträchtigen Saison 2025/26, als Porto die 31. Meisterschaft holte, haben die Mannschaft auch in dieser Saison die ersten drei Spiele ohne Gegentor gewonnen.
Fariolis Kommentare nach dem Spiel
Farioli betonte Standardsituationen als bewusste Waffe und stellte fest, dass Porto in der vergangenen Saison daraus getroffen habe und dies erneut tue, weil die Mannschaft Ecken und Freistöße mit Überzeugung angreife. Trotz des Ergebnisses räumte er Verbesserungspotenzial ein und beschrieb Rio Ave als körperlich starke und gut organisierte Mannschaft auf schwierigem Geläuf. Bezüglich Deniz Gül, der intensiv arbeitete, aber erneut kein Tor erzielte, äußerte Farioli Zuversicht, dass die Tore mit anhaltendem Einsatz kommen würden. Der Trainer reagierte auch auf Äußerungen von Luís Miguel Henrique, dem Anwalt des jungen Spielers Rodrigo Mora, der gesagt hatte, Mora „leide" beim Verein.
Die mögen es, Narrative zu schaffen.


