Verkehr · Jedlanka und Łuków

Polnische Polizei identifiziert 12-Jährigen nach Zusammenstößen von Güterzügen mit Beton auf Gleisen

Polnische Behörden befragten einen 12-jährigen Jungen, der gestand, schwere Betonplatten von einem Bahnsteig auf die Gleise in Jedlanka geschoben zu haben, wo am 22. September zwei Güterzüge auf die Hindernisse prallten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVP Info, Nasz Dziennik, TVN24 und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Jedlanka, Łuków · Polen
Wie es dazu kam
  1. 22.09.Polizei Łuków erhält Meldungen, dass zwei Güterzüge in Jedlanka auf Betonblöcke geprallt sind
  2. 22. September, AbendBahnverkehr auf der Strecke Dęblin-Łuków wird für mehrere Stunden eingestellt
  3. 24.09.Polizei gibt bekannt, dass ein 12-jähriger Junge gestanden hat, die Blöcke und Steine auf die Gleise gelegt zu haben

Zusammenstoß auf der Strecke Dęblin-Łuków

Am Abend des 22. September 2026 prallten zwei in entgegengesetzte Richtungen fahrende Güterzüge auf Betonhindernisse, die auf den Gleisen nahe dem Dorf Jedlanka in der Gemeinde Stoczek Łukowski in der Woiwodschaft Lublin platziert worden waren. Ein diensthabender Beamter der Polizeidirektion Łuków erhielt die Notfallmeldung um 18:45 Uhr. Ein Güterzug, bestehend aus 24 Waggons mit Containern, war auf der Strecke von Konin nach Biała Podlaska unterwegs. Der zweite Zug, bestehend aus 22 für die Containerbeladung vorbereiteten Waggons, fuhr in entgegengesetzter Richtung von Małaszewicze nach Kutno. Beide Lokomotiven erlitten mechanische Schäden an den vorderen Schienenräumern und Gleisreinigern durch den Aufprall auf die Trümmer. Keiner der Güterzüge entgleiste, und keiner der Lokführer erlitt körperliche Verletzungen. Der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Dęblin und Łuków blieb mehrere Stunden lang unterbrochen, während Einsatzkräfte die Gleise inspizierten und die Trümmer beseitigten.

Waggons pro Güterzug beim Zusammenstoß in JedlankaWaggons
Konin nach Biała Podlaska
24 Waggons
Małaszewicze nach Kutno
22 Waggons

Daten aus dem Artikeltext

Junge gibt Schieben von Bahnsteigtrümmern zu

Ermittler der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Łuków identifizierten einen 12-jährigen Jungen aus dem Kreis Łuków als denjenigen, der die Gegenstände platziert hatte. Bei seiner Vernehmung durch Polizeibeamte in Anwesenheit seiner Mutter gab das Kind zu, die Betonteile den Abhang hinuntergestoßen zu haben. Bei den Gegenständen handelte es sich um Überreste eines abgebauten Bahnsteigs an einem nahegelegenen stillgelegten Bahnhof. Nach Angaben der Ermittler trat der Jugendliche die bewehrten Platten vom Böschungsrand auf die aktiven Gleise 1 und 2, auf denen planmäßig Züge verkehren sollten. Neben dem Herabstoßen der großen Betonstücke legte der 12-Jährige mehrere Steine direkt auf die Schienen, bevor er den Ort verließ.

„Wie die Polizeibeamten feststellten, stieß der Junge beim Gehen in der Nähe der Bahngleise mit den Füßen Betonfragmente der alten Bahnsteigkonstruktion den Abhang hinunter. Die herabfallenden Teile landeten auf den Gleisen. Zusätzlich legte der 12-Jährige mehrere Steine auf die Schienen.“

Marcin Józwik

Sabotageermittlungen und Behördenreaktion

Die Art und das Gewicht der Hindernisse veranlassten die regionalen Behörden, mehrere Sicherheitsbehörden zum Ort zu entsenden. Die Staatsanwaltschaft Lublin berichtete, dass vier schwere L-förmige Blöcke aus Stahlbeton auf den Schienen beider Gleise platziert worden waren. Polizei-Antiterroreinheiten aus Lublin, die Agentur für Innere Sicherheit (ABW), das Zentrale Polizeiliche Ermittlungsbüro (CBŚP) und die Staatliche Kommission für Eisenbahnunfalluntersuchung schalteten sich in den Fall ein, um zu klären, ob es sich um vorsätzliche Sabotage handelte. Die Ermittler stellten fest, dass vier solcher bewehrten Blöcke für eine einzelne Person schwer zu tragen sind, weshalb die Ermittler prüften, ob der Junge allein handelte, externen Anweisungen folgte oder von außen inspiriert wurde. Die Behörden erklärten, dass die derzeitigen Erkenntnisse keine Hinweise auf eine Inspiration aus dem Osten ergäben, die genauen Motive würden jedoch weiter untersucht.

Gerichtsverfahren vor dem Familiengericht

Nach der Vernehmung stellte die Polizei Łuków die Fallunterlagen für die Übergabe an die Justiz zusammen. Nach polnischem Recht unterliegen Personen, die vor Vollendung des 13. Lebensjahres rechtswidrige Handlungen begehen, speziellen Jugendverfahren und nicht der regulären Strafverfolgung. Die zusammengestellten Ermittlungsakten werden dem Familien- und Jugendgericht in Łuków vorgelegt. Der zuständige Richter wird prüfen, ob die Handlungen des Jungen eine Erscheinungsform der Demoralisierung darstellen und ob gerichtlich angeordnete erzieherische Maßnahmen gegen den Jugendlichen verhängt werden sollten.

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