
Polizeianwärter schießt auf messerschwingenden Angreifer in Polizeistation Mandra
Ein 31-jähriger Mann wurde am Freitag in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er bei einem Messerangriff in der Polizeistation von Mandra in Westattika in den Bauch geschossen wurde.
Angriff auf Polizeistation Mandra
Ein Sicherheitsalarm wurde am Freitagnachmittag, dem 4. September 2026, im gesamten griechischen Polizeidienst ausgelöst, nachdem ein mit einem Messer bewaffneter Mann die Polizeistation Mandra-Eidyllia in Westattika stürmte. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 16:00 Uhr Ortszeit unter Umständen, die derzeit von den Strafverfolgungsbehörden ermittelt werden. Der 31-jährige Verdächtige betrat das Polizeigebäude mit einem Messer und begann, direkte Drohungen gegen das Dienstpersonal auszusprechen. Das Stationspersonal stellte sich dem Eindringling sofort am Eingang entgegen und gab mehrfache verbale Anweisungen, das Messer fallen zu lassen und das aggressive Verhalten einzustellen. Der Mann weigerte sich, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten, schwenkte weiterhin die Klingenwaffe und drang tiefer in das Innere der Station ein.
Eskalation und Schusswaffengebrauch zur Verteidigung
Die Konfrontation eskalierte zu körperlicher Gewalt, als der 31-Jährige aggressiv auf die Beamten zuging und einen Angriff sowohl auf den Wachposten als auch auf den diensthabenden Stationsbeamten startete. Während des chaotischen Kampfes im Revier zertrümmerte der Angreifer eine innere Glastrennwand, wobei scharfe Splitter über den Boden verstreut wurden. Als Reaktion auf den Messerangriff und das Scheitern wiederholter verbaler Deeskalationsversuche zog ein Polizeianwärter seine Dienstwaffe und gab einen einzigen Schuss ab. Die Kugel traf den 31-Jährigen in den Bauch, fixierte den Angreifer auf dem Boden und verhinderte weitere Gewalt gegen das Stationspersonal. Der Schuss beendete den Angriff sofort, während andere Einsatzkräfte den Bereich sicherten.
- Ein 31-jähriger mit einem Messer bewaffneter Mann betritt die Polizeistation Mandra-Eidyllia und bedroht Beamte.
- Der Verdächtige greift den Wachposten und den Diensthabenden an und zertrümmert eine innere Glastrennwand.
- Ein Polizeianwärter schießt dem Angreifer in den Bauch, um den Messerangriff zu stoppen.
- Ein EKAB-Krankenwagen bringt den Verdächtigen ins Thriasio-Krankenhaus, während ein verletzter Beamter ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert wird.
Verletzungen und notfallmäßige Krankenhauseinweisung
Die Rettungsdienste reagierten umgehend auf die Notrufe aus der Polizeistation Mandra. Ein Krankenwagenteam des Nationalen Zentrums für Notfallversorgung (EKAB) traf am Tatort ein, um dem verwundeten Verdächtigen dringende Hilfe zu leisten, bevor er in ernstem Zustand ins Thriasio-Krankenhaus gebracht wurde. Ärzte im Thriasio-Krankenhaus leiteten medizinische Untersuchungen ein und bereiteten einen chirurgischen Eingriff zur Behandlung der Schusswunde im Bauch vor. Neben dem verwundeten Verdächtigen erlitt auch ein als Wachposten eingesetzter Beamter Verletzungen während der gewaltsamen Auseinandersetzung, da er von fliegenden Glassplittern geschnitten wurde, als der Angreifer die Glastrennwand zertrümmerte. Der verletzte Polizeibeamte wurde ebenfalls zur medizinischen Behandlung und Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.
Motive und psychiatrischer Hintergrund
Nach der Schießerei leitete die Griechische Polizei eine Untersuchung des gesamten Vorfalls ein, bei der sowohl der Ablauf des Messerangriffs als auch die operative Entscheidung, eine Dienstwaffe abzufeuern, geprüft wurden. Die an der Konfrontation beteiligten Beamten begannen am Freitagnachmittag damit, ihre ersten mündlichen Aussagen gegenüber den ermittelnden Kriminalbeamten zu machen. Offizielle Nachforschungen zur Identität und zum Hintergrund des 31-Jährigen bestätigten, dass er bereits in einer psychiatrischen Einrichtung hospitalisiert war und mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte. Die Ermittler sichten diese Krankenakten im Rahmen der Fallakte, während die genauen Motive und Absichten hinter dem Angriff auf das Polizeirevier Mandra weiterhin unbekannt sind.


