Regierung · Warschau
Polizei dringt in Polens Verfassungsgerichtshof ein, Präsident bricht Senegal-Reise ab
Die Polizei ist am Freitag, 30. Oktober, in den polnischen Verfassungsgerichtshof eingerückt, nachdem es draußen zu Zusammenstößen gekommen war; Präsident Karol Nawrocki ließ seine Maschine aus Senegal umkehren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, NEWS 24/7, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Die Polizei erklärte, Beamte seien nach Zusammenstößen vor dem Gebäude in den Verfassungsgerichtshof gegangen, bei denen gefährliche Gegenstände auf Beamte geworfen wurden. Später hieß es, die Beamten hätten auf dem Gelände rechtmäßig gehandelt, ohne das Gebäude zu betreten.
TVP Info berichtete, der Präsident des Gerichtshofs, Bogdan Sfientskofski, sei am Freitag, 30. Oktober, suspendiert worden. Eine Erklärung des Gerichts besagt, er bleibe Präsident und Bartlomiej Sochanski bleibe Vizepräsident.
Präsident Karol Nawrocki unterbrach seinen Flug nach Senegal und ordnete die Rückkehr der Maschine nach Polen an. Der Präsident müsse in einem solchen Moment in Polen sein, sagte er.
Oppositionspolitiker nannten die Aktion einen Staatsstreich. Die Erklärung des Gerichts besagt, jeder Beteiligte begehe den Straftatbestand des Staatsstreichs, während Premierminister Donald Tusk die Ereignisse als Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit darstellte.
Nawrocki hatte drei der sechs vom Parlament gewählten Richter nicht vereidigt, und Sfientskofski weigerte sich, die von der aktuellen Mehrheit gewählten Richter ihr Amt antreten zu lassen. Richterin Anna Korwin-Piotrowska hatte den Polizeieinsatz beantragt.
Polizei rückt in den Gerichtshof ein
Am Freitag, 30. Oktober, drang die Polizei in den polnischen Verfassungsgerichtshof ein, nachdem es vor dem Gebäude zu Zusammenstößen gekommen war. Die Polizei erklärte, bei den Ausschreitungen seien gefährliche Gegenstände auf Beamte geworfen worden. Später teilte die Polizei mit, ihre Beamten hätten auf dem Gelände des Gerichtshofs rechtmäßige Aufgaben wahrgenommen und das Gebäude selbst nicht betreten – ein Punkt, der anderen Berichten widerspricht, die von einem Betreten der Räumlichkeiten sprechen. Richterin Anna Korwin-Piotrowska hatte den Polizeieinsatz beantragt und vor möglichen Gefahren für Leben und Gesundheit von Richtern und Gerichtspersonal sowie vor einer Gefährdung der öffentlichen Ordnung gewarnt.
Streit darüber, wer das Gericht führt
Der Präsident des Gerichtshofs, Bogdan Sfientskofski, sei am Freitag von seinen Aufgaben suspendiert worden, hieß es in Berichten. TVP Info meldete die Suspendierung, und auf der Website des Gerichts soll gestanden haben, er sei suspendiert worden. Eine auf der Website veröffentlichte Erklärung des Gerichts besagt jedoch, Sfientskofski bleibe Präsident und Bartlomiej Sochanski bleibe Vizepräsident. Dieselbe Erklärung besagt, jeder, der an diesen Maßnahmen teilnehme, begehe den Straftatbestand des Staatsstreichs; Oppositionspolitiker haben die Aktion als Staatsstreich bezeichnet. Der Präsident des Gerichtshofs hatte der Regierung von Donald Tusk vorgeworfen, die verfassungsmäßige Ordnung stürzen zu wollen, und NewsIT berichtete, dass sich an jenem Tag Demonstranten vor dem Gericht in Warschau versammelt hätten. Anfang des Jahres hatte Präsident Karol Nawrocki drei der sechs vom Parlament gewählten Richter nicht vereidigt, während Sfientskofski sich weigerte, die von der derzeitigen Parlamentsmehrheit gewählten Richter ihr Amt antreten zu lassen. Ein langwieriger Streit über den Gerichtshof hat dessen Arbeit faktisch lahmgelegt.
Nawrocki lässt seine Maschine umkehren
Präsident Karol Nawrocki unterbrach am Freitag seinen Flug nach Senegal und ordnete an, dass die Maschine nach Polen zurückkehrt. Er kündigte die Entscheidung in einem Beitrag auf X an und erklärte, der Präsident müsse in einem solchen Moment in Polen sein. Einige Medien beschrieben das Flugzeug als bereits auf dem Weg nach Senegal, als er die Anweisung gab. Berichte bringen die Entscheidung mit dem Polizeieinsatz und der Suspendierung des Gerichtspräsidenten in Verbindung, doch keiner nennt eine klare zeitliche Abfolge der Ereignisse. Weitere Einzelheiten zu den Umständen der Suspendierung und zum Ablauf des Polizeieinsatzes waren zum Zeitpunkt der jüngsten Berichte nicht veröffentlicht.
Reaktion der Regierung
Premierminister Donald Tusk schrieb auf X, die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit sei Pflicht der Regierung. Er bezeichnete den Prozess nach Jahren der Herrschaft der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) als schwierig und zeitweise schmerzhaft und sagte, er erfordere entschlossenes Handeln, einen anderen Weg gebe es nicht. Die Erklärung der Regierung und die Erklärung des Gerichts liefern damit gegensätzliche Deutungen derselben Ereignisse.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ΣΚΑΪPolitische Krise in Polen: Konflikt um die Kontrolle des VerfassungsgerichtsΠολιτική κρίση στην Πολωνία: Σύγκρουση για τον έλεγχο του Συνταγματικού Δικαστηρίου - Καταγγελίες για πραξικόπημα · Original auf Griechisch
- NEWS 24/7Staatsstreich am Verfassungsgericht von PolenΠραξικόπημα στο Συνταγματικό Δικαστήριο της Πολωνίας · Original auf Griechisch
- iefimerida.grPolen: Polizeirazzia am Obersten Gerichtshof - Präsident des Landes kehrt eilig von einer Reise nach Senegal zurückΠολωνία: Αστυνομική έφοδος στο ανώτατο δικαστήριο -Εσπευσμένα επιστρέφει ο πρόεδρος της χώρας από ταξίδι στη Σενεγάλη · Original auf Griechisch
- in.grInstitutionelle Krise in Polen - Polizeibeamte besetzten das VerfassungsgerichtΘεσμική κρίση στην Πολωνία - Αστυνομικοί κατέλαβαν το Συνταγματικό Δικαστήριο · Original auf Griechisch
- Karol Nawrocki
- Präsident Polens, der seine Reise nach Senegal unterbrach und ins Land zurückkehrte
- Donald Tusk
- Premierminister Polens, der auf X über die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit schrieb
- Organisationen
- Reuters
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen