Digital · Warschau und Brüssel
Polen schmiedet EU-Koalition gegen Meta-Betrugsanzeigen, Instrat schätzt illegale Einnahmen auf 760 Mio. PLN
Polen organisiert EU-Mitgliedstaaten, um Beweise gegen Meta Platforms vorzulegen, nachdem eine Studie der Instrat-Stiftung schätzte, dass der Tech-Konzern 760 Mio. PLN mit betrügerischen Anzeigen in Polen verdient hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Press.pl, Rzeczpospolita, pb.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Instrat-Stiftung berechnete, dass betrügerische Anzeigen in Polen 760 Mio. PLN einbrachten, was 37 % des Umsatzes von Facebook Polen im Jahr 2025 und 10,8 % seiner inländischen Werbereichweite entspricht.
Digitalminister Krzysztof Gawkowski forderte die Europäische Kommission Ende August 2026 formell auf, Meta mit 250 Mio. Euro nach dem Digital Services Act zu bestrafen.
Vize-Minister Dariusz Standerski gab bekannt, dass Dänemark und Finnland unterstützende Beweise nach Brüssel übermittelt haben, während Gespräche auf Frankreich und Deutschland ausgeweitet werden.
Meta lehnte die Teilnahme an der Sejm-Ausschusssitzung vom 17. September 2026 ab und wies die Ergebnisse als Fiktion zurück, während Sicherheitschef Nathaniel Gleicher Panelformate verteidigte.
- August 2026Polen fordert Europäische Kommission auf, Meta mit 250 Mio. Euro nach dem Digital Services Act zu bestrafen
- 17.09.Polnischer Parlamentsausschuss tagt zu Betrugsanzeigen, während Dänemark und Finnland Beweise nach Brüssel übermitteln
Parlamentsdebatte und Instrat-Erkenntnisse
Am 17. September 2026 hielt der polnische Sejm-Ausschuss für Digitales, Innovation und moderne Technologien eine Sondersitzung zu betrügerischen Social-Media-Anzeigen und KI-Deepfakes ab. Die Instrat-Stiftung präsentierte einen Bericht mit dem Titel „Scale of the Problem: Fraudulent Ads on Meta's Platforms“, erstellt von Stiftungspräsident Michał Hetmański und Dr. Jarosław Kopeć. Die Forschung ergab, dass Meta Platforms jährlich rund 760 Mio. PLN mit betrügerischer Werbung in Polen erzielte, was etwa 37 % der Gesamteinnahmen des polnischen Facebook-Unternehmens von über 2 Mrd. PLN im Jahr 2025 entspricht. Der Bericht schätzte zudem, dass betrügerische Werbung 10,8 % der gesamten Werbereichweite auf Meta-Diensten in Polen ausmachte. Hetmański erklärte, die Zahlen seien durch vom Tech-Konzern auferlegte Datenzugriffsbeschränkungen begrenzt.
„Wir bedauern, dass keine Vertreter von Meta im Raum sind, die in den Dialog treten sollten.“
- Instrat-Schätzung des Betrugsanteils am polnischen Umsatz (2025)
- 37 %
- Instrat-Schätzung des Betrugsanteils an der polnischen Werbereichweite
- 10.8 %
- Reuters-gemeldeter illegaler Anteil am globalen Umsatz (2024)
- 10 %
Daten aus dem Artikeltext
Europäische Koalition und Regulierungsdurchsetzung
Polen stellt ein Bündnis von EU-Mitgliedstaaten zusammen, um gegen illegale Werbepraktiken auf Meta-Plattformen vorzugehen. Ende August 2026 forderte Vizepremier und Digitalminister Krzysztof Gawkowski die Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Henna Virkkunen, auf, eine Geldstrafe von 250 Mio. Euro (über 1 Mrd. PLN) gegen Meta wegen systematischer Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA) zu verhängen. Vize-Minister Dariusz Standerski gab bekannt, dass Dänemark und Finnland dem Appell Warschaus gefolgt seien und der Europäischen Kommission unterstützende Beweise vorgelegt hätten, während Gespräche mit Amtskollegen in Frankreich und Deutschland fortgesetzt würden. Standerski wies darauf hin, dass die Instrat-Erkenntnisse frühere Reuters-Berichte übertrafen, wonach 10 % der globalen Meta-Einnahmen von 2024 aus Betrugsanzeigen und verbotenen Waren stammten. Das Digitalministerium bereitet zudem mit dem Justizministerium nationale gesetzliche Mechanismen vor, nachdem der polnische Präsident Karol Nawrocki ein Gesetz zur Umsetzung des DSA mit Veto belegt hatte.
„Wir erwarten von jeder digitalen Plattform nur eines: die Einhaltung nationalen Rechts und des Rechts der Europäischen Union.“
Unternehmensabwesenheit und öffentliche Zeugenaussagen
Meta Platforms entsandte keine Vertreter in den Parlamentsausschuss und bezeichnete den Bericht der Instrat-Stiftung als Fiktion. In einem Interview mit Rzeczpospolita erklärte Meta Global Head of Safety Nathaniel Gleicher, das Unternehmen priorisiere bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität Expertenpanels gegenüber Anhörungen von Parlamentsausschüssen. Die Unternehmensreaktion stieß auf scharfe Kritik von inländischen Persönlichkeiten, die Ziel betrügerischer Kampagnen waren. InPost-Chef Rafał Brzoska, der zusammen mit Fällen wie dem australischen Milliardär Andrew Forrest öffentlich gegen Meta wegen der missbräuchlichen Verwendung seines Abbilds vorgegangen ist, beschuldigte das Unternehmen, sich der Verantwortung zu entziehen. Ein aktuelles deutsches Gerichtsurteil stellte fest, dass Meta für betrügerische Drittanzeigen haftbar gemacht werden kann, die in persönliche Abbilder oder Marken eingreifen. Die öffentliche Persönlichkeit Małgorzata Rozenek-Majdan sagte vor Abgeordneten über die Eskalation synthetischen Betrugs aus und schilderte, wie sich der anfängliche Fotodiebstahl von 2023 bis 2026 zu KI-generierten Videos entwickelte, die ihre Stimme und ihr Abbild imitierten.
„Als Bürgerin wollte ich den Unternehmensvertretern in die Augen schauen und fragen, wann sie aufhören werden, bei betrügerischen Anzeigen wegzusehen.“
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- 01.11Meta setzte seine überarbeiteten Verlagsbedingungen aus, die zuvor für den 20. November vorgesehen waren, während die britische CMA ermittelt
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Press.plPolska buduje koalicję przeciwko oszukańczym reklamom Mety. "Koncern powinien przedstawić pełne statystyki"
- RzeczpospolitaMeta pod presją przez fałszywe reklamy. Za technologią nie nadążają firmy ani państwa
- pb.plMeta miała wytłumaczyć się ze scamów. Przedstawiciele giganta nie przyszli do Sejmu
- RzeczpospolitaW Sejmie ostro o Facebooku. Rząd domaga się od Mety statystyk dotyczących scamu
- Krzysztof Gawkowski
- Polnischer Vizepremier und Minister für Digitales
- Henna Virkkunen
- Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission
- Karol Nawrocki
- Präsident Polens
- Rafał Brzoska
- CEO von InPost
- Andrew Forrest
- Australischer Geschäftsmann und Milliardär
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