Radsport · Paris

Pogacar holt rekordgleichen fünften Tour-de-France-Sieg, Van der Poel gewinnt Schlussetappe

Der Slowene Tadej Pogacar ist am Sonntag in den exklusiven Club der Fünffach-Tour-de-France-Sieger eingetreten und egalisiert damit den Rekord von Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain, während Mathieu van der Poel auf den Champs-Élysées zum Etappensieg sprintete.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, Le Figaro.fr, 20 minutos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 19. EtappePogacar triumphiert auf der Alpe d'Huez
  2. 20. EtappePogacar unterstützt del Toro bei der Sicherung des dritten Gesamtrangs
  3. 21. EtappeVan der Poel gewinnt Schlussetappe; Pogacar sichert sich fünften Tour-Titel

Fünfte Krone auf den Champs-Élysées

Tadej Pogacar hat am Sonntag seine fünfte Tour de France gewonnen und damit den Rekord von Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain eingestellt. Der 27-jährige Slowene überquerte die Ziellinie auf den Champs-Élysées sicher im Peloton, während Mathieu van der Poel die 89 Kilometer lange Schlussetappe vor seinem Teamkollegen Jasper Philipsen gewann. Pogacars Sieg war sein dritter Tour-Erfolg in Folge, und er stand nun in allen sieben seiner Teilnahmen auf dem Podium. „Ich bin glücklich, zum fünften Mal hier zu sein, ich bin sehr stolz, diese fünfte Krone im besten Rennen der Welt zu tragen“, sagte er nach der Etappe.

„Es war ein unglaublicher Tag, ich bin sprachlos, eine verrückte Atmosphäre. Ich bin glücklich, zum fünften Mal gewonnen zu haben, jeder Sieg ist etwas Besonderes: sieben Touren, sieben Podestplätze, fünf Siege – das schreibt man nicht einmal in Kinder-Tagebücher.“

Tadej Pogacar, Slowenischer Radrennfahrer

Drei dominante Wochen

Pogacar übernahm früh die Kontrolle, griff auf der sechsten Etappe am Col du Tourmalet an und baute seinen Vorsprung auf Jonas Vingegaard bis zur zehnten Etappe auf mehr als zweieinhalb Minuten aus. Er gewann insgesamt fünf Etappen, darunter Le Markstein und die Alpe d'Huez, und erhöhte seine Karrierebilanz auf 26 Etappensiege.

Bei seinen fünf Tour-Siegen trug Pogacar auf fast 9.500 Kilometern von insgesamt 16.911 gefahrenen Kilometern das Gelbe Trikot, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,99 km/h. Er ist der jüngste Fahrer, der fünf Titel erreicht hat, und absolvierte seine Siege in knapp 404 Rennstunden, verglichen mit fast 613 Stunden bei Anquetil. Die finanzielle Kluft zwischen den Teams war eklatant: UAE Team Emirates XRG kassierte 832.750 Euro Preisgeld, während das Team Picnic PostNL nur 12.770 Euro erhielt.

Tour de France 2026 Preisgeld nach Team€
UAE Team Emirates XRG
832750 €
Picnic PostNL
12770 €

Daten aus dem Artikeltext

Del Toros Podium und die Großzügigkeit eines Teamkollegen

Pogacars Dominanz wurde durch seine Bereitschaft ergänzt, seinen Teamkollegen Isaac del Toro von UAE Team Emirates XRG zu unterstützen. Der Mexikaner wurde Dritter der Gesamtwertung und sicherte sich das Weiße Trikot als bester Jungprofi. Pogacar schenkte del Toro den Etappensieg in Barcelona, verzichtete auf Bonussekunden und begleitete ihn später auf dem Plateau de Solaison und der vorletzten Etappe, um seinen Podestplatz zu sichern.

„Die intensivsten Momente, die ich bei dieser Tour de France erlebt habe, waren, als ich Isaac auf der Ziellinie in Barcelona begleitet habe. Das hat mir eine Gänsehaut beschert. Auch als ich am Samstag an seiner Seite an der Alpe d'Huez die Linie überquerte, womit er das Weiße Trikot gewann.“

Tadej Pogacar, Slowenischer Radrennfahrer

Vingegaards Ausstieg und das Peloton

Die größte Gefahr für Pogacar, der zweimalige Champion Jonas Vingegaard, stürzte auf der 15. Etappe aus dem Rennen. Stunden zuvor waren beide Fahrer zu nächtlichen Dopingkontrollen geweckt worden, eine Praxis, die im Peloton auf Kritik stieß. Pogacar bedauerte Vingegaards Ausfall, stellte jedoch fest, dass er das Podium mit „großen Champions“ teile. Nach Vingegaards Ausscheiden rückte Remco Evenepoel auf den zweiten Gesamtrang vor, während der französische Teenager Paul Seixas, der sich von einem Sturz im Juni erholte, drei einheimische Fahrer in den Top 10 anführte.

Der weitere Weg: Vuelta, Roubaix und eine sechste Tour

Pogacar ließ offen, ob er die Vuelta a España fahren wird, die am 22. August in Monaco beginnt und die einzige Grand Tour ist, die in seiner Palmarès fehlt. „Wir werden sehen, jetzt genießen wir den Moment“, sagte er. Paris-Roubaix ist weiterhin ein Ziel, obwohl er meinte, ein Nicht-Gewinn „wird nicht schmerzen“. Seine Mutter Marjeta sagte Reportern: „Wenn es keinen Spaß mehr macht, dann wird er aufhören.“ Auf die Frage, wie lange er weitermachen könnte, fügte sie hinzu: „Vielleicht zehn Jahre – ich weiß es nicht, wir werden sehen.“ Pogacar selbst sagte, er werde nächstes Jahr zurückkehren, „um erneut zu gewinnen“.

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