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Regierung·28. Mai

PNV-Chef Esteban erklärt spanische Legislaturperiode für ‚beendet‘ und fordert Neuwahlen, schließt Misstrauensantrag aber aus

Der Vorsitzende der Baskischen Nationalistischen Partei, Aitor Esteban, erklärte die spanische Legislaturperiode für „an ihrem Ende angelangt“ und forderte Ministerpräsident Pedro Sánchez auf, das Parlament aufzulösen und 2026 Neuwahlen abzuhalten, während er einen Misstrauensantrag klar ablehnte.

Der Ruf nach vorgezogenen Neuwahlen

Aitor Esteban, Vorsitzender der Baskischen Nationalistischen Partei (PNV), erklärte am Donnerstag, die aktuelle spanische Legislaturperiode sei „an ihrem Ende angelangt“ und das „allgemeine Interesse verlange Wahlen in diesem Jahr“. Vor Journalisten in Bilbao vor einem Seminar zur europäischen industriellen Wettbewerbsfähigkeit machte Esteban Ministerpräsident Pedro Sánchez persönlich verantwortlich. Er argumentierte, der Fokus müsse auf der Pflicht des Präsidenten liegen, für eine ordnungsgemäße Regierungsfähigkeit zu sorgen, und nicht auf den Parteien, die seine Investitur unterstützt haben.

Das allgemeine Interesse verlangt die Ausrufung von Wahlen in diesem Jahr, denn er sollte sich fragen, ob er nicht aus parteipolitischem und partikularem Interesse handelt, wenn er dies verweigert.

— Aitor Esteban

Estebans Äußerungen widersprachen direkt den Aussagen von Sánchez vom Vortag aus Rom, wo der Premierminister erklärt hatte, er könne die Kammern nicht aus parteipolitischen Gründen auflösen und Neuwahlen ausrufen, sondern müsse im Namen des Allgemeininteresses handeln.

Eine blockierte Legislaturperiode

Esteban schilderte eine von Lähmung geprägte politische Landschaft. Er stellte fest, dass es keine Staatshaushalte gebe, keine Aussichten, diese zu verabschieden, und keine effektive Gesetzgebungstätigkeit aufgrund des Fehlens einer stabilen Mehrheit. Er verwies auf eine zunehmend angespannte politische Atmosphäre, die von einer wachsenden Zahl von Gerichtsverfahren dominiert werde, darunter der Einmarsch der spanischen Zentralen Operationseinheit (UCO) in die PSOE-Zentrale in Madrid am Mittwoch.

Es ist nicht verantwortungsvoll, sich wie ein Vogel Strauß zu verhalten.

— Aitor Esteban

Der PNV-Chef warnte, dass sich die Gerichtsverfahren im Laufe der Zeit fortsetzen würden, und deutete an, dass sich das politische Umfeld weiter verschlechtern werde. Er deutete an, dass die täglichen Entwicklungen die politische Sprache und die Positionen der Parteien verändern könnten.

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Misstrauensantrag ausgeschlossen

Trotz des wachsenden Drucks der Oppositionsparteien lehnte Esteban einen Misstrauensantrag gegen Sánchez eindeutig ab. „Wir erwägen das nicht“, sagte er und fügte hinzu, dass ein solcher Schritt für die PNV nicht in Frage komme. Diese Position kommt, während die konservative Volkspartei (PP) die PNV gedrängt hat, mit der Regierung zu brechen und einen Misstrauensantrag zu ermöglichen, ähnlich dem, der Mariano Rajoy 2018 nach dem Gürtel-Korruptionsskandal gestürzt hatte.

Javier de Andrés, Vorsitzender der baskischen PP, beschuldigte die PNV, an Sánchez „verkauft“ zu sein, und behauptete, die Nationalisten „tolerieren mit Selbstverständlichkeit“ die persönliche Bereicherung von Amtsträgern und die Korruption von Richtern und Staatsanwälten. De Andrés deutete an, dass die PNV dieselbe Doktrin auch auf sich selbst anwenden könnte, wenn sie in Regionen regiert, in denen sie an der Macht ist.

Laufende Verhandlungen und Wahlhorizont

Während die PNV vorgezogene Neuwahlen fordert, verhandelt sie weiterhin mit der Zentralregierung über die bedeutende Übertragung von Zuständigkeiten im Bereich der Sozialversicherung, wobei die Frist angeblich um Juli herum liegt. Esteban wies die Idee zurück, dass der Sommer, die bevorstehende Weltmeisterschaft oder andere Ereignisse die Umstände ändern könnten, und beharrte darauf, dass „dies nirgendwohin führt“. Er eröffnete formell, was als langer und wettbewerbsintensiver Vorwahlkampf im Baskenland erwartet wird, mit EH Bildu als wichtigstem Rivalen.

Lehendakari Imanol Pradales lehnte es ab, sich beim Betreten des baskischen Parlaments zur politischen und rechtlichen Situation zu äußern, während der ehemalige Lehendakari Iñigo Urkullu ebenfalls seine Unterstützung für vorgezogene allgemeine Neuwahlen vor Ende 2026 bekundet hat.

Bilbao · Madrid
Aitor EstebanPedro SánchezJavier de AndrésImanol PradalesIñigo UrkulluAlberto Núñez FeijóoLeire DíezSantiago Pedraz
Aitor EstebanAlberto Núñez FeijóoBilbaoImanol PradalesIñigo Urkullu RenteriaJavier de Andrés GuerraLeire DíezMadrid

5 Quellen

  • Aitor Esteban: "La legislatura ha llegado a su fin y el interés general demanda elecciones"
    LaVanguardia·28. Mai
  • Esteban afirma que la legislatura "ha llegado a su fin" y que el...
    europa press·28. Mai
  • Aitor Esteban le responde a Sánchez que "el interés general es convocar elecciones" pero descarta la moción de censura
    EL MUNDO·28. Mai
  • El PP vasco da por imposible el apoyo del PNV a la moción de censura a Sánchez y le acusa de tolerar la corrupción
    eldiario.es·28. Mai
  • Aitor Esteban dice que "la legislatura ha llegado a su fin" y eleva la presión sobre Sánchez
    La Razón·28. Mai

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Von KI erstellter Text·
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Foto: © European Union, 2025, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Archivbild, 2025
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