Sicherheit · Jakarta und Kuala Lumpur

Malaysia-Airlines-Pilot flog Passagiermaschine unter Drogeneinfluss, in Jakarta mit 70.000 Ecstasy-Pillen festgenommen

Ein Malaysia-Airlines-Pilot wurde am Hauptflughafen von Jakarta festgenommen, nachdem er eine Passagiermaschine von Kuala Lumpur aus unter dem Einfluss von Methamphetamin, MDMA und Kokain geflogen hatte – mit über 70.000 Ecstasy-Pillen in seinem Gepäck.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Deutsche Welle, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Jakarta, Kuala Lumpur · Indonesien, Malaysia
Wie es dazu kam
  1. 29.07.Urintest fällt positiv auf Methamphetamin, MDMA und Kokain aus.
  2. 31.07.Indonesische Polizei gibt Festnahme und Drogenhandelsanklage bekannt; Pilot droht Todesstrafe oder lebenslange Haft.
  3. 31.07.Malaysia Airlines gibt Erklärung ab, in der volle Kooperation und eine interne Überprüfung zugesichert werden.

Die Festnahme in Soekarno-Hatta

Ein 39-jähriger malaysischer Pilot, der nur als MS identifiziert wurde, wurde am späten Mittwochabend, dem 29. Juli, kurz nach der Landung eines Malaysia-Airlines-Passagierflugs von Kuala Lumpur am internationalen Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta festgenommen. Zollbeamte entdeckten 14 Pakete mit mehr als 70.000 Ecstasy-Tabletten in seinem aufgegebenen Koffer sowie vier Gramm Methamphetamin in seinem Handgepäck. Ein früherer Reuters-Bericht bezifferte das beschlagnahmte MDMA auf 26 Kilogramm. Die Flugnummer deutete darauf hin, dass das Flugzeug Malaysia Airlines gehörte, obwohl der Flughafenzoll die Fluggesellschaft zunächst nicht nannte.

Drogen in seinem Körper

Ein nach der Festnahme durchgeführter Urintest fiel positiv auf Methamphetamin, MDMA und Kokain aus. Hengky Tomuan Parlindungan Aritonang, ein hochrangiger Zollbeamter, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass der Pilot daher beim Betrieb des Flugzeugs unter dem Einfluss aller drei Substanzen gestanden habe.

„Die Ergebnisse seines Urintests fielen positiv auf Meth, MDMA und Kokain aus. Das bedeutet, dass er während des Fluges unter dem Einfluss dieser Substanzen stand.“

Hengky Tomuan Parlindungan Aritonang

Er fügte hinzu, dass die Tatsache, dass der Mann ein Berufspilot war, der gerade ein Flugzeug von Kuala Lumpur nach Indonesien geflogen hatte, zutiefst beunruhigend sei.

Geständnis und Verbindungen zum Syndikat

Bei den ersten Vernehmungen gab der Pilot zu, dass dies sein dritter Versuch war, Drogen über Grenzen zu schmuggeln: einmal in Malaysia und zweimal in Indonesien. Er sagte den Ermittlern, dass ihm 50.000 malaysische Ringgit (etwa 12.240 US-Dollar oder 10.600 Euro) angeboten worden seien, um die Betäubungsmittel nach Jakarta zu liefern, wo eine andere Person sie unmittelbar nach seiner Ankunft abholen sollte. Awaludin Amin, ein Beamter der indonesischen Drogenbekämpfungseinheit, bezeichnete MS als Kurier, der für ein internationales Drogenhändler-Syndikat arbeitet. Die Polizei vermutet stark, dass er Teil eines größeren Netzwerks ist, und hat ihn nach den Betäubungsmittelgesetzen des Landes angeklagt.

Rechtliche Konsequenzen

Indonesien hat eine der strengsten Anti-Drogen-Gesetzgebungen der Welt. Die Anklage gegen den Pilot sieht eine Höchststrafe von Tod oder lebenslanger Haft vor. Das Land hat seit 2016 ein Moratorium für Hinrichtungen aufrechterhalten, aber rund 90 ausländische Staatsangehörige und mehr als 400 Indonesier sitzen wegen Drogendelikten in der Todeszelle. Die letzten Hinrichtungen wurden 2016 vollstreckt, als ein Indonesier und drei Nigerianer durch ein Erschießungskommando hingerichtet wurden.

Reaktion der Fluggesellschaft

Malaysia Airlines gab am Freitag eine Erklärung heraus, in der es hieß, man nehme die Vorwürfe ernst und habe eine interne Untersuchung eingeleitet. Die Fluggesellschaft betonte, dass sie keinerlei Fehlverhalten toleriere.

„Malaysia Airlines wird den zuständigen Behörden im Rahmen aller geltenden Gesetze und Vorschriften ihre volle Unterstützung gewähren.“

Malaysia Airlines

Die Fluggesellschaft lehnte weitere Kommentare ab, solange die Ermittlungen noch andauern.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen