Markus Pilawa tritt nach vier Monaten als Kaderplaner von Werder Bremen zurück
Werder-Bremen-Kaderplaner Markus Pilawa ist nach vier Monaten im Amt mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen zurückgetreten; der Bundesligist verteilt die Aufgaben nun intern neu.
Sofortiger Abschied nach vier Monaten
Kaderplaner Markus Pilawa hat den Bundesligisten Werder Bremen mit sofortiger Wirkung verlassen – nur vier Monate nach seinem Amtsantritt. Der 49-jährige Funktionär informierte die Klubführung über seinen Rücktrittsentscheid und nannte persönliche Gründe für den Abschied. Werder Bremen bestätigte den unerwarteten Abgang am Mittwoch und beendete damit eine kurze Amtszeit, die offiziell im Mai 2026 begonnen hatte. Pilawa war zum norddeutschen Klub gekommen, um die Planung der Profimannschaft und die Spielerrekrutierung vor der laufenden Fußballsaison zu verantworten. Sein plötzlicher Abschied zwingt den Verein zu einer ungeplanten Neuorganisation im sportlichen Bereich.
Statements von Führung und Pilawa
Werder Bremens Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz äußerte sich in einer offiziellen Klubmitteilung zum Personalwechsel. Fritz betonte, der Kaderplaner habe den Abschied in seinen Gesprächen mit der Klubführung transparent behandelt.
Markus hat uns seine Entscheidung offen mitgeteilt. Wir respektieren sie, auch wenn wir seinen Abschied bedauern.
Fritz fügte hinzu, Pilawa habe sich in seinen Monaten beim Klub mit großem Einsatz eingebracht und wichtige Impulse geliefert. Der Geschäftsführer drückte Werder Bremens Dankbarkeit gegenüber Pilawa aus und wünschte ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute. Auch Pilawa äußerte sich zu seinem Abschied und erklärte, die Entscheidung sei ihm nach einer fordernden Zeit nicht leichtgefallen.
Es waren sehr intensive Monate bei einem großartigen Klub.
Hintergrund der Verpflichtung und frühere Stationen
Pilawa war im Mai 2026 zu Werder Bremen gekommen, um die Rekrutierungsaufgaben innerhalb der sportlichen Hierarchie zu übernehmen. Er trat die Nachfolge des früheren Chefscouts Johannes Jahns an, den Bremen nach einer schwierigen und enttäuschenden vorangegangenen Saison freigestellt hatte. Pilawa brachte einen etablierten Ruf in der Fußballbranche mit, hatte er doch zuvor in führenden Scouting-Funktionen bei zwei der größten deutschen Klubs gearbeitet.
- Markus Pilawa kommt als Kaderplaner zu Werder Bremen, nachdem Johannes Jahns freigestellt wurde.
- Pilawa tritt nach vier Monaten aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung zurück.
Vor seiner Berufung in Bremen war Pilawa Chefscout bei Borussia Dortmund und bekleidete später dieselbe Position beim FC Bayern München. Seine Ankunft bei Werder Bremen sollte Stabilität und strategische Ausrichtung bei der Talentgewinnung des Klubs sichern.
Kaderzusammenstellung und Bundesliga-Start
Während seiner vier Monate im Amt spielte Pilawa eine entscheidende Rolle bei der Zusammenstellung des Bremer Kaders für die laufende Bundesliga-Saison. Der neu formierte Kader verhalf dem Team unter dem neuen sportlichen Aufbau zu einem positiven Start in die Ligasaison. Werder Bremen steht nach den ersten vier Spieltagen auf dem achten Platz der Bundesliga-Tabelle. Der Klub holte in diesen vier Partien sieben Punkte und etablierte sich damit stabil in der oberen Tabellenhälfte.
Übergangslösung und Suche nach Nachfolger
Nach Pilawas sofortigem Abschied teilte Werder Bremen mit, dass seine Aufgaben nicht vakant bleiben. Der Klub bestätigte, dass seine Kaderplanungs- und Rekrutierungsaufgaben zunächst intern auf vorhandene Mitarbeiter verteilt werden. Werder Bremen erklärte, ein dauerhafter Nachfolger für die Position des Kaderplaners werde zu einem späteren Zeitpunkt benannt und bekannt gegeben. Bis dahin überwacht die bestehende sportliche Führung unter Fritz das laufende Geschäft, während das Team den Rest der Bundesliga-Saison bestreitet.


