Sicherheit · Sint-Gillis-Waas, Kruisem und Zaventem
Polizei beschlagnahmt 1.000 Pferde und nimmt drei Personen bei europäischem Pferdefleischbetrugsermittlung in vier Nationen fest
Koordinierte Razzien in Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Irland richteten sich gegen ein illegales Netzwerk, das Pässe und Mikrochips fälschte, um medikamentierte Sportpferde an Schlachthöfe zu verkaufen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Franceinfo, NOS, Ouest France und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mehr als 200 Polizeibeamte durchsuchten am 8. und 9. September 2026 24 Standorte in Belgien, Frankreich, Irland und den Niederlanden, überprüften über 1.000 Pferde und beschlagnahmten über 100.000 Euro Bargeld.
Die Kriminalpolizei Ostflandern nahm drei belgische Verdächtige in Sint-Gillis-Waas, Kruisem und Zaventem fest, von denen zwei am 9. September 2026 von einem Ermittlungsrichter in Untersuchungshaft genommen wurden.
Das kriminelle Netzwerk brachte doppelte elektronische Mikrochips ein und fälschte offizielle Pässe, um medikamentierte Sportpferde als essbaren Schlachtbestand umzuklassifizieren.
Die Täter umgingen Entsorgungsgebühren von 500 Euro oder mehr und kassierten 1.000 bis 1.500 Euro pro Tierkörper von gewerblichen Schlachthöfen.
- 8.09.Koordinierte internationale Durchsuchungsaktionen beginnen in vier europäischen Ländern
- 9.09.Polizei führt 24 Durchsuchungen durch und nimmt drei Verdächtige in Belgien fest
- 10.09.Belgische Behörden und Europol geben die Operation bekannt; zwei Verdächtige werden in Untersuchungshaft genommen
Koordinierte Razzien in vier Ländern
Strafverfolgungsbehörden führten am 8. und 9. September 2026 24 Durchsuchungen in Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Irland durch. Die koordinierte grenzüberschreitende Aktion unter der Aufsicht von Europol und unter der Leitung eines belgischen Ermittlungsrichters richtete sich gegen ein illegales Netzwerk, das Pferde in die kommerzielle Lebensmittelversorgung einschleuste. Mehr als 200 Polizeibeamte waren beteiligt, zusammen mit Inspektoren der belgischen Agentur für die Sicherheit der Lebensmittelkette (FAVV/Afsca). Die Beamten überprüften die Gesundheits- und Identifikationsunterlagen von über 1.000 Pferden, was zu administrativen und gerichtlichen Beschlagnahmen zahlreicher Tiere, Dokumente, Mobiltelefone und über 100.000 Euro Bargeld führte.
- Frankreich
- 7 Durchsuchungen
- Niederlande
- 7 Durchsuchungen
- Irland
- 6 Durchsuchungen
- Belgien
- 4 Durchsuchungen
Daten aus dem Artikeltext
Verdächtige in Belgien festgenommen
Die föderale Kriminalpolizei Ostflandern nahm drei belgische Staatsangehörige nach Razzien in Sint-Gillis-Waas, Kruisem und Zaventem fest. Ein Ermittlungsrichter erließ am 9. September 2026 Haftbefehle gegen zwei der Männer, während der dritte Verdächtige gegen strenge gerichtliche Auflagen auf Kaution freikam. Die Ermittler identifizierten einen in Ostflandern ansässigen Pferdehändler als zentrale Figur des Netzwerks, der mit Komplizen in Frankreich, Irland und den Niederlanden zusammenarbeitete. Die Behörden in Frankreich, Irland und den Niederlanden meldeten bei der ersten Durchsuchungswelle keine Festnahmen, die Ermittlungen bleiben jedoch aktiv.
Mechanik des Betrugs mit der Pferdeidentität
Die Operation zielte auf die systematische Fälschung von Pferdeidentifikationsdokumenten ab, um die europäischen Lebensmittelrückverfolgbarkeitsgesetze zu umgehen. Die Netzwerkmitglieder veränderten elektronische Mikrochips, implantierten sekundäre Chips und manipulierten Passdokumente, um die Krankengeschichte ausgemusterter Sport- und Rennpferde zu verschleiern. Da Sportpferde routinemäßig Medikamente erhalten, die ihr Fleisch für den menschlichen Verzehr ungeeignet machen, ist ihr Ausschluss aus der Lebensmittelkette gemäß EU-Vorschriften dauerhaft.
„Für die Lebensmittelkette bestimmte Pferde haben ihr Leben lang eine Lebensmittelrückverfolgbarkeit bis zum Schlachthof, bis zur Metzgerei. Und Pferde, die nicht dafür vorgesehen sind, gelten als nicht für den Verzehr geeignet. Es ist nicht möglich, dass diese Pferde danach in die Lebensmittelkette gelangen.“
Kommerzielle Lieferwege und finanzielle Motive
Die Ermittler verfolgten die Lieferkette bis zu groß angelegten Exporten von Pferden aus Irland nach Kontinentaleuropa. Die Verdächtigen verbrachten die Tiere mehrfach über nationale Grenzen, um ihre Herkunft zu verschleiern, bevor sie sie an Schlachthöfe lieferten. Die betrügerische Klassifizierung brachte erhebliche finanzielle Margen, da die Kosten für die Tierkörperverwertung vermieden wurden, die Eigentümer normalerweise 500 Euro oder mehr pro Tier kostet.
„Die Verwertung wird zwischen 500 Euro oder sogar etwas mehr kosten. Und wenn wir es zur Metzgerei schicken, erhalten wir den Schlachtwert des Tieres zurück.“
Durch die Umklassifizierung medizinisch disqualifizierter Pferde als schlachtreife Tiere verkaufte der Ring einzelne Tiere an Schlachthöfe für Summen zwischen 1.000 und 1.500 Euro. In Frankreich durchsuchten Gendarmen Reitzentren und Fleischhandelsbüros in den Départements Gard, Gironde, Sarthe und Mayenne und inspizierten fast 600 Pferde. In den Niederlanden führten Ermittler der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Verbrauchersicherheit (NVWA) sieben Durchsuchungen durch, unter anderem in Räumlichkeiten in der Provinz Limburg.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- FranceinfoUn vaste trafic de viande de cheval démantelé entre la Belgique, les Pays-Bas, l'Irlande et la France
- NOSPaarden mogelijk illegaal geslacht voor bitterballen: invallen in Limburg
- Ouest FranceFraude à la viande de cheval : des perquisitions dans quatre pays européens dont la France, deux suspects interpellés
- RTBFFraude à la viande de cheval : passeports et puces falsifiés, des chevaux envoyés vers les abattoirs dans 4 pays, 3 Belges interpellés - RTBF Actus
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