Parlamentspräsident José Pedro Aguiar-Branco gab am Mittwoch, 21. Oktober, bekannt, dass sich die Versammlung als Nebenkläger konstituiert hat, nachdem sie ihren Antrag am Dienstag, 20. Oktober, eingereicht hatte. Der Anwalt José António Barreiros wird pro bono tätig.
Die Ermittlungen betreffen den Verdacht des unbefugten Eindringens in einen für die Öffentlichkeit geschlossenen Ort, des qualifizierten Diebstahls und der Beschädigung parlamentarischen Eigentums, wie aus dem Schreiben aus dem Büro von Aguiar-Branco hervorgeht.
Ventura nannte den Schritt positiv, sagte aber, er komme spät, und der Einbruch stelle die gesamte Sicherheitsstruktur des Parlaments infrage. Er habe noch keine Aussage gemacht, weil er die Fragen nicht erhalten habe.
Bruno Góis vom Linksblock forderte Maßnahmen, um den guten Ruf der Sicherheitskräfte des Parlaments wiederherzustellen. Pedro Pinto hinterfragte, wie Informationen über Chega-Abgeordnete, darunter der um 7 Uhr eingetretene Francisco Gomes, durchsickern konnten.
Die Versammlung der Republik hat sich in dem Gerichtsverfahren um einen angeblichen Einbruch im Büro des Chega-Chefs André Ventura als Nebenkläger konstituiert. Das Parlament reichte den Antrag am Dienstag, 20. Oktober, ein, Präsident José Pedro Aguiar-Branco gab die Entscheidung am Mittwoch, 21. Oktober, bekannt. Die Ermittlungen betreffen den Verdacht des unbefugten Eindringens in einen für die Öffentlichkeit geschlossenen Ort, des qualifizierten Diebstahls sowie der Beschädigung parlamentarischer Räumlichkeiten und Gegenstände. Der Anwalt José António Barreiros wird die Institution pro bono vertreten, sodass dem Parlament keine Kosten entstehen. Die Entscheidung wurde in einem Schreiben an die Vizepräsidenten, die Fraktionsvorsitzenden und die Parteien mit Einzelabgeordneten BE, PAN und JPP mitgeteilt, das die Nachrichtenagentur Lusa einsehen konnte.
In dem Schreiben heißt es, der Fortgang der Ermittlungen und die bereits unternommenen Schritte rechtfertigten eine aktivere verfahrensrechtliche Rolle der Versammlung, um die Fakten zu verfolgen und die Interessen der Institution zu schützen. Aguiar-Branco werde die Angelegenheit, wie bei der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden zugesagt, weiterhin aufmerksam verfolgen, mit dem Ziel, die Fakten vollständig aufzuklären. Der angebliche Einbruch wurde am Morgen des 28. Juli bekannt, als Ventura in den sozialen Medien Bilder veröffentlichte, die sein Büro mit geöffneten Schränken und auf dem Boden verstreuten Dokumenten zeigten. Auf einer Pressekonferenz sagte Ventura, zwei USB-Sticks und weitere Gegenstände seien verschwunden. Darunter sei Material zu einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss gewesen, den Chega aus eigener Befugnis eingesetzt habe, um das Verhalten von Luís Neves während dessen Amtszeit als nationaler Direktor der Kriminalpolizei (PJ) zu prüfen, sowie politische Informationen über das Büro des Premierministers.
Vor Journalisten in der Versammlung nannte Ventura die Entscheidung wichtig und einen positiven Schritt, sagte jedoch, sie komme spät.
„Ich halte das für eine wichtige Entscheidung, ich halte es für eine Entscheidung, die tatsächlich spät kommt.“
Ventura, der ebenfalls Nebenkläger in dem Verfahren ist, argumentierte, die Institution habe die Pflicht, zur Feststellung der Wahrheit beizutragen.
„Das Parlament muss dazu beitragen, die Wahrheit festzustellen.“
Er sagte, der angebliche Einbruch stelle auch die gesamte Sicherheitsstruktur des Parlaments infrage. Seiner Ansicht nach kann nur das Parlament dazu beitragen, festzustellen, wer sich in dem Raum aufhielt, nachdem er das Büro verlassen hatte und bevor die Behörden eintrafen. Ventura fügte hinzu, er habe den Ermittlern noch keine Aussage gemacht, weil er die Fragen noch nicht erhalten habe.
In einer E-Mail-Kette zwischen den Parteien, die Observador einsehen konnte, begrüßten die Parteien den Schritt der Versammlung, doch es entstand ein zweiter Streit. Chegas Fraktionsvorsitzender Pedro Pinto hatte ein Video aufgezeichnet, in dem er nahelegte, Informationen über Chega-Abgeordnete, die an jenem Tag das Büro betreten hätten, seien aus den Sicherheitsdiensten durchgesickert. Im selben Video fragte er, ob die für das Durchsickern der Überwachungsaufnahmen Verantwortlichen auch hinter dem Einbruch steckten. Bruno Góis, Büroleiter des Linksblocks (BE) im Parlament, sagte, es seien schwere Verdächtigungen gegen die Sicherheitsdienste der Versammlung, gegen PSP-Beamte und GNR-Wachen erhoben worden. Er sprach den Beamten sein volles Vertrauen aus und fragte, ob Schritte unternommen würden, um ihren guten Ruf wiederherzustellen.
Pinto entgegnete mit der Frage, ob jemand versucht habe, festzustellen, woher das Leck stammte oder wer auf die Videoaufnahmen zugegriffen habe. Er verwies auf den Chega-Abgeordneten Francisco Gomes, der am Tag des Einbruchs Berichten zufolge um 7 Uhr morgens das Parlament betreten und nach der Reinigungskraft als Erster Venturas Büro erreicht habe. Pinto sagte, es sei wichtig, die ganze Wahrheit festzustellen, damit solchen Versuchen kein Raum gegeben werde.
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Das portugiesische Parlament hat sich in dem Gerichtsverfahren um einen angeblichen Einbruch im Büro des Chega-Chefs André Ventura als Nebenkläger konstituiert. Parlamentspräsident José Pedro Aguiar-Branco gab die Entscheidung am Mittwoch, 21. Oktober, bekannt und benannte einen Anwalt, der pro bono tätig wird.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Observador, Correio da Manha und Notícias ao Minuto. Veröffentlicht .