Diplomatie · Montevideo und Rom

Papst Leo XIV. landet in Uruguay – erster Stopp einer zwölftägigen Lateinamerika-Reise

Papst Leo XIV. ist am Freitag, 6. November, in Montevideo eingetroffen und hat damit eine zwölftägige Reise durch Uruguay, Argentinien und Peru eröffnet. An Bord des Papstflugzeugs sagte er zu Journalisten, er sei stolz, bei den US-Zwischenwahlen gewählt zu haben, und fühle sich womöglich besser als vor seiner Krebsoperation.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, lastampa.it, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Aike 1942, CC0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 30.10.Vatikan-Erklärung bestätigt, dass der Papst in Chicago einen Briefwahlzettel abgeschickt hat
  2. 6.11.Papst trifft in Montevideo ein, erster Stopp der Lateinamerika-Reise
  3. 17.11.Geplantes Ende der zwölftägigen Reise durch Uruguay, Argentinien und Peru

Ankunft in Montevideo

Papst Leo XIV. ist am Freitag, 6. November, in Montevideo gelandet – erster Stopp einer zwölftägigen Reise, die ihn auch nach Argentinien und Peru führt und bis zum 17. November dauert. Die Nachrichtenagentur ANSA bezeichnet die Reise als seine siebte Auslandsreise und die längste seiner Amtszeit. Auf dem mehr als 13-stündigen Flug von Rom sprach er mit rund 80 mitreisenden Journalisten. Der 71-jährige Papst war rund drei Wochen zuvor am rechten Lungenflügel operiert worden, um einen bösartigen Tumor zu entfernen; die Journalisten im hinteren Teil des Flugzeugs begrüßte er mit einer heiteren Bemerkung.

„Ich bin sehr glücklich, selbst hier zu sein.“

Papst Leo XIV.

Stimmabgabe bei den US-Zwischenwahlen

Der Papst sagte, er sei stolz, Amerikaner zu sein, und stolz darauf, bei den US-Zwischenwahlen von seinem Wahlrecht Gebrauch gemacht zu haben. Nach Angaben der Agentur AP brachten diese Wahlen den Demokraten die Kontrolle über den Kongress und galten als Denkzettel für Präsident Donald Trump. Auf Fragen zum Ergebnis wollte er nicht eingehen und verwies auf eine Erklärung des Vatikans vom 30. Oktober, in der bestätigt wurde, dass er aus seiner Heimatstadt Chicago einen Briefwahlzettel abgeschickt hatte. Darin hieß es, er wähle, wann immer er wahlberechtigt sei, und glaube an das Recht und die Pflicht der Bürger, sich an demokratischen Prozessen zu beteiligen.

„Ich bin stolz, Amerikaner zu sein und dieses Recht auszuüben.“

Papst Leo XIV.

Er besitzt zudem die peruanische Staatsbürgerschaft und lebte fast zwei Jahrzehnte in Peru, doch dort ist keine Briefwahl möglich, sodass er bei der jüngsten Wahl in Peru nicht abstimmen konnte. Er sagte, er hätte es ohnehin getan.

„Aber ich hätte es getan. Es ist eine gute Sache.“

Papst Leo XIV.

AP wies darauf hin, dass die Stimmabgabe ungewöhnlich sei, weil er dem Heiligen Stuhl vorsteht, einem ausländischen Staat. Nach US-Bundesrecht behalten amerikanische Staatsbürger, die für ausländische Regierungen arbeiten, ihre Staatsangehörigkeit, und in seinem Wählerverzeichnis ist er weiterhin als Robert Prevost eingetragen, während die Kirche ihn Leo nennt.

Gesundheit und Rat an Krebskranke

Auf die Frage, ob er sich so gut fühle, wie er aussehe, scherzte der Papst, er fühle sich „vielleicht besser“. Seine Genesung schrieb er dem Glauben an Gott, guten Ärzten und einer gesunden Lebensweise zu und sagte, manche hätten bezweifelt, dass die Reise stattfinden würde, während er selbst nie Zweifel gehabt habe. Die Betreuung durch seine Ärzte bezeichnete er als wunderbar. Krebspatienten sagte er, sie müssten keine Angst haben, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen seien ein Segen, und das Beste sei, gut auf sich zu achten. Auf die Frage, ob er wieder Tennis spiele, sagte er, noch nicht, aber das werde er tun.

Ukraine und die Waffenruhe in Oleschky

Der Papst begrüßte eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine in der ukrainischen Stadt Oleschky und dankte Gott für das, was sie bewirkt habe. Italienischen Berichten zufolge hatte er zuvor mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert, um eine Waffenruhe für die Stadt zu ermöglichen, deren Bewohner als dem Hunger ausgeliefert beschrieben werden. Er sagte, eine humanitäre Geste könne Leben retten, hoffte, dass die Waffenruhe kein Einzelfall bleibe, und warnte, bis zum Frieden sei noch viel Arbeit nötig.

Wie es weitergeht

Die Reise führt weiter nach Argentinien, bevor der Papst nach Peru zurückkehrt, wo er fast 20 Jahre als Missionar und Bischof wirkte und zusätzlich zu seiner US-Staatsangehörigkeit die peruanische annahm. Die Reise soll am 17. November enden.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Montevideo, Rom · Uruguay, Italien

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