Sicherheit · Montevideo und Paysandú

Papst Leo XIV. eröffnet Südamerikareise mit Messe in Uruguay vor Argentinien

Rund 40.000 Menschen nahmen nach Angaben des Vatikans an der ersten Messe des Papstes auf dieser Reise in Paysandú teil. Am Sonntag, 8. November, fliegt er nach Argentinien – nach einer abendlichen Gebetsvigil am Samstag in Montevideo.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von HotNews.ro, Tgcom24, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Estonian Foreign Ministry, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 7.11.Erste Messe der Reise in Paysandú, nach Vatikan-Angaben rund 40.000 Teilnehmer
  2. 8.11.Papst soll nach Argentinien reisen und Präsident Javier Milei treffen
  3. 17.11.Geplantes Ende der Reise durch drei Länder

Erste Messe in Paysandú

Am Samstag, 7. November 2026, feierte Papst Leo XIV. in Paysandú die erste Messe seiner zwölftägigen Südamerikareise. Die Stadt am Uruguay-Fluss liegt rund 375 Kilometer westlich von Montevideo. Nach Angaben des Vatikans nahmen etwa 40.000 Menschen teil, nachdem sich 30.000 Menschen aus Uruguay, Argentinien und Brasilien im Voraus angemeldet hatten und weitere 10.000 trotz Morgenregens kamen. In seiner Predigt rief der 71-jährige Pontifex die Menge auf, Brücken zu bauen – ein Bild, das auf die Brücke anspielte, die Paysandú mit Argentinien verbindet. Er bat Eltern und Kirchen, den Glauben an Kinder und Jugendliche weiterzugeben, Familien zu unterstützen und sich um ältere Menschen zu kümmern. Al Jazeera berichtete, er habe zudem Mate, den gemeinsamen Tee, als eine Praxis gelobt, die Menschen lehre zu teilen und zusammenzukommen.

Gesundheit und die Reise

Laut Deutsche Welle wurde Leo am 13. Oktober wegen Lungenkrebs operiert, und die Reise war nach dem Eingriff infrage gestellt. Auf dem Flug von Rom nach Montevideo am Freitag, 6. November, sagte er Reportern, er fühle sich in guter Form, und schrieb seine Genesung dem Vertrauen in Gott, guten Ärzten und Chirurgen sowie einem gesunden Lebensstil zu. Der Vatikan hat den Besuch als Heimkehr beschrieben, da der erste in den USA geborene Papst fast zwei Jahrzehnte als Missionar in Peru verbrachte und die peruanische Staatsbürgerschaft besitzt. Er bezeichnete Peru als eines seiner vielen Zuhause und sagte, er freue sich darauf, alte Freunde und neue Entwicklungen dort zu sehen. Die Reise durch drei Länder dauert laut Público bis zum 17. November.

Montevideo und Argentinien

Am Freitag wurde er in Montevideo von Präsident Yamandú Orsi empfangen, und Tausende jubelten, als er in einem Papamobil die Uferpromenade entlangfuhr. Der zentrale Platz Plaza Independencia blieb halb leer, obwohl viele Menschen kamen, um ihn zu sehen. Am Samstag soll er Casavalle besuchen, ein Viertel von Montevideo mit der laut HotNews höchsten Mordrate der Hauptstadt, wo die Kirche in öffentlichen Wohnungsbau und Suchtrehabilitation investiert hat. Am Abend soll er eine Gebetsvigil im Estadio Centenario leiten, zu der etwa 60.000 Menschen erwartet werden. Am Sonntag, 8. November, reist er nach Argentinien, wo er Präsident Javier Milei treffen soll, einen Verfechter des freien Marktes und engen Verbündeten von Donald Trump.

Missbrauchsvorwürfe in Bolivien

Die Bolivianische Gemeinschaft der Überlebenden (CBS) schickte am Samstag einen offenen Brief an Papst Leo XIV. und forderte eine „gerechte und endgültige“ Antwort auf Missbrauchsvorwürfe, die vor allem Jesuiten betreffen, die in Bolivien tätig waren. Die Gruppe erklärte, frühere Berichte an die Bolivianische Bischofskonferenz, die Apostolische Nuntiatur und Kardinal Toribio Ticona hätten keine angemessene institutionelle Reaktion ausgelöst. Sie behauptet, fast 150 Opfer seien im Waisenhaus Tacata in Cochabamba von mindestens fünf Jesuiten missbraucht worden, und 400 Opfer seien an der Schule Juan XXIII in derselben Stadt identifiziert worden. Zudem nannte sie 150 weitere Opfer im Kinderheim Colonia Piraí im Osten von Santa Cruz und 35 weitere im Zusammenhang mit einer von einem Priester geführten NGO. Die Gruppe bat den Papst, sich während seiner Südamerikareise Zeit zu nehmen, um die Opfer anzuhören.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Montevideo, Paysandú · Uruguay

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