Regierung · Madrid und Toledo
García-Page verurteilt Korruptionsbegnadigungen der Regierung als 'chantaje independentista', PP wirft Doppelmoral vor
Der Präsident von Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, brach am Mittwoch mit der Regierung Sánchez und erklärte, die teilweise Begnadigung der ehemaligen katalanischen Parlamentspräsidentin Laura Borràs schade der Glaubwürdigkeit im Kampf gegen die Korruption, während der PP-Regionalchef Paco Núñez ihm vorwarf, eine ähnliche Begnadigung für einen sozialistischen Ex-Bürgermeister zu ignorieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Confidencial, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Ministerrat genehmigte teilweise Begnadigungen für Laura Borràs, Natalio Grueso, Juan Fernández und zwei weitere Personen, die alle wegen korruptionsbezogener Straftaten verurteilt wurden.
Emiliano García-Page sagte gegenüber Cadena SER, dass die Begnadigung von Korruptionsverurteilten der institutionellen Glaubwürdigkeit schade und dass 'es Konzepte gibt, die nicht begnadigt werden sollten, wie Korruption'.
Paco Núñez beschuldigte Page, die Begnadigung des sozialistischen Ex-Bürgermeisters Juan Fernández zu ignorieren, während er die Borràs-Begnadigung angriff, und bezeichnete Pages Haltung als 'Nebelkerze'.
Der Präsident von Kastilien-La Mancha sagte, die Borràs-Begnadigung sei ein Zugeständnis an Junts unter 'separatistischer Erpressung' gewesen und sei vor der Sommerpause stillschweigend durchgedrückt worden.

- 2023Laura Borràs wegen Untreue und Urkundenfälschung verurteilt.
- 28.07.Ministerrat gewährt Borràs und vier weiteren Personen teilweise Begnadigung.
- 29.07.Emiliano García-Page kritisiert die Begnadigung in einem Cadena-SER-Interview.
- 29.07.PP-Mann Paco Núñez wirft Page Doppelmoral wegen Begnadigung des sozialistischen Bürgermeisters vor.
Die Begnadigungen
Am Dienstag, den 28. Juli, genehmigte der spanische Ministerrat fünf teilweise Begnadigungen. Eine davon ging an Laura Borràs, die ehemalige Präsidentin des katalanischen Parlaments und Vorsitzende der Unabhängigkeitspartei Junts. Borràs wurde 2023 wegen fortgesetzter Untreue und Urkundenfälschung verurteilt, weil sie während ihrer Leitung der Institution der Katalanischen Buchstaben vor ihrem Eintritt in die Politik Verträge unrechtmäßig aufgeteilt hatte. Die Strafe wurde umgewandelt, um eine Haft zu vermeiden. Zu den weiteren Begünstigten gehörten der Kulturmanager Natalio Grueso und der ehemalige sozialistische Bürgermeister von Linares, Juan Fernández, ebenfalls wegen Korruption verurteilt.
Pages Kritik
Am nächsten Morgen brach Emiliano García-Page, der sozialistische Präsident von Kastilien-La Mancha, in einem Interview mit Cadena SER die Parteidisziplin. Er argumentierte, dass die Maßnahme das Vertrauen der Öffentlichkeit untergrabe.
„De verdad, ahora, con la que nos está cayendo en materia de corrupción, ¿ganamos en credibilidad indultando a gente condenada por corrupción?“
Page bestand darauf, dass Korruption niemals begnadigt werden dürfe, unabhängig von der politischen Zugehörigkeit, und sagte, er mache keinen Unterschied zwischen PP, PSOE oder Unabhängigkeitspolitikern. Er bezeichnete die Begnadigung als Ergebnis von „separatistischer Erpressung“ und kritisierte die Regierung dafür, sie spät bekannt gegeben zu haben, „im Geheimen, als sich das halbe Land bereits auf die Sommerferien vorbereitete.“ Er nannte den Zeitpunkt „schmerzhaft“ und fügte hinzu, die Entscheidung sei nach monatelangen internen Warnungen getroffen worden, dass eine Reihe von Justizskandalen die Glaubwürdigkeit der PSOE untergrabe.
Vorwurf der Doppelmoral
Paco Núñez, der PP-Chef in Kastilien-La Mancha, nutzte die Äußerungen, um Page Doppelmoral vorzuwerfen. Er wies darauf hin, dass Page zwar lautstark die Borràs-Begnadigung verurteile, aber zur Begnadigung von Juan Fernández, einem ehemaligen sozialistischen Bürgermeister, der wegen Korruption verurteilt wurde, schweige.
„Si de verdad estuviera en contra de los indultos por corrupción, los condenaría todos, sin importar el carné político del beneficiado. Lo que no puede hacer es indignarse cuando afecta a un dirigente independentista y callar cuando afecta a un alcalde socialista.“
Núñez bezeichnete Pages Kritik als „Nebelkerze“ und argumentierte, dass der Regionalpräsident regelmäßig dramatische Aussagen gegen Pedro Sánchez inszeniere, während seine Abgeordneten im Kongress im Gleichschritt mit der Regierung stimmten. „Das ist der wahre Page, nicht der, der versucht, vor den Kameras eine Rolle zu spielen“, sagte er.
Äußerungen zum Klima
Im selben Interview äußerte sich Page auch zu den Waldbränden in Spanien. Er nannte das Klima „launisch“ und warnte, dass diejenigen, die den Klimawandel relativieren oder leugnen, „die menschliche Intelligenz leugnen“. Er bezeichnete einen nationalen Klimapakt angesichts der toxischen politischen Atmosphäre als unrealistisch, bestand aber darauf, dass wir gegen den Leugnismus „ein Machtwort sprechen müssen“.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLNúñez denuncia la "doble vara de medir" de Page con los indultos: "Critica el de Borràs y calla ante el del exalcalde de Linares"
- El ConfidencialPage critica el indulto a Borràs y sostiene que "daña la credibilidad" en la lucha contra la corrupción
- El PeriódicoGarcía-Page rechaza el indulto a Laura Borràs: 'No podemos indultar la corrupción, aunque sea con agostidad'
- La RazónPage ataca con dureza el indulto del Gobierno a Laura Borràs: "Con la que nos está cayendo..."
- Emiliano García-Page
- Präsident von Kastilien-La Mancha und PSOE-Mitglied, der die Begnadigung von Laura Borràs durch die Regierung kritisierte.
- Paco Núñez
- Präsident der Partido Popular von Kastilien-La Mancha, der García-Page Doppelmoral vorwarf.
- Laura Borràs
- Ehemalige Präsidentin des katalanischen Parlaments und Junts-Vorsitzende, deren Korruptionsstrafe teilweise erlassen wurde.
- Juan Fernández
- Ehemaliger sozialistischer Bürgermeister von Linares, der ebenfalls eine teilweise Begnadigung wegen Korruption erhielt.
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident Spaniens, dessen Regierung die Begnadigungen genehmigte.
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