Regierung · Ponferrada
Nevenka Fernández kehrt 25 Jahre nach Flucht vor Belästigungsfall nach Ponferrada zurück und nennt ihren Empfang ‚Wiedergutmachung‘
Nevenka Fernández, die erste Politikerin Spaniens, die öffentlich sexuelle Belästigung anzeigte, kehrte für einen symbolischen Akt der Wiedergutmachung nach 25 Jahren im Exil nach Ponferrada zurück, erhielt stehende Ovationen und erklärte: ‚Es ist möglich, die Hölle zu verlassen.‘
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, RTVE.es, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Nevenka Fernández, die nach der Anzeige des Bürgermeisters wegen sexueller Belästigung im Jahr 2001 aus Ponferrada floh, kehrt für eine Wiedergutmachungsveranstaltung in die Stadt zurück und wird mit stehenden Ovationen begrüßt.
Fernández bezeichnet das volle Auditorium und die Enthüllung des Wandbildes als Wiedergutmachung und sagt zur Menge: ‚Aber was ist das, wenn nicht eine Wiedergutmachung?‘
Ihre Anzeige von 2001 führte zur ersten Verurteilung einer politischen Persönlichkeit in Spanien wegen sexueller Belästigung – der ehemalige Bürgermeister Ismael Álvarez wurde 2002 zu neun Monaten Haft verurteilt und zur Zahlung von 12.000 Euro verpflichtet.
Fernández sagt, die Me-Too-Bewegung habe ihr geholfen zu erkennen, dass ihre persönliche Geschichte stellvertretend für die Erfahrungen vieler Frauen stehe und ihr ‚das Licht gab, das ich brauchte‘.
Während sie ‚einen gigantischen Wandel‘ in 25 Jahren anerkennt, warnt sie, dass Widerstand und leugnende Diskurse gegen die Gleichstellung der Geschlechter noch immer bestehen und fortgesetzte Anstrengungen erfordern.
- 2001Nevenka Fernández, PP-Stadträtin, zeigt den Bürgermeister von Ponferrada, Ismael Álvarez, öffentlich wegen sexueller, arbeitsrechtlicher und psychischer Belästigung an.
- 2002Gericht verurteilt Álvarez zu neun Monaten Haft, einer Geldstrafe und 12.000 Euro Entschädigung – die erste Verurteilung einer politischen Persönlichkeit wegen Belästigung in Spanien.
- 2011Álvarez kehrt als Kandidat der Independientes Agrupados por Ponferrada in die Lokalpolitik zurück und gewinnt fünf Stadtratssitze.
- 20.06.Nevenka Fernández kehrt für die Wiedergutmachungsveranstaltung ‚Justicia, voces y memoria‘ nach Ponferrada zurück und erhält stehende Ovationen.
Die Rückkehr
Nevenka Fernández betrat am Samstag zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert wieder Ponferrada, begrüßt von einem voll besetzten Auditorium mit 300 Menschen, die sich zu einer lang anhaltenden Ovation erhoben. Die Veranstaltung ‚Gerechtigkeit, Stimmen und Erinnerung: von systemischer Gewalt zur Wiedergutmachung‘ fand in La Térmica Cultural statt, organisiert von der Fundación Ciudad de la Energía (CIUDEN) und besucht von der dritten Vizepräsidentin Sara Aagesen und Gleichstellungsministerin Ana Redondo. Fernández, sichtlich bewegt, sagte, sie sei ‚nervös, aber sehr glücklich‘, nach Jahren im Ausland wieder unter Freunden zu sein.
Der Fall, der Spanien veränderte
Im Jahr 2001 zeigte Fernández, damals PP-Stadträtin für Finanzen, den mächtigen Bürgermeister der Stadt, Ismael Álvarez, wegen sexueller, arbeitsrechtlicher und psychischer Belästigung an. Ihre Beschwerde machte sie zur ersten Frau in der spanischen Politik, die einen solchen Fall ans Licht der Öffentlichkeit brachte. Trotz einer Kampagne der Diskreditierung und sozialen Ablehnung, die sie zur Flucht aus Spanien zwang, verurteilte ein Gericht Álvarez im Jahr 2002 zu neun Monaten Haft, einer Geldstrafe und 12.000 Euro Entschädigung. Das Urteil war das erste Mal, dass ein politischer Amtsträger in Spanien wegen Belästigung verurteilt wurde.
Worte der Wiedergutmachung
Auf der Bühne, sitzend neben der ehemaligen PSOE-Sprecherin Charo Velasco – die sie während des ursprünglichen Prozesses unterstützt hatte – reflektierte Fernández über ihren Weg.
„Ich habe lange gebraucht, um zu begreifen, dass das, was mir passiert ist, größer war als ich.“
„Aber was ist das, wenn nicht eine Wiedergutmachung?“
Frieden finden und nach vorne schauen
Fernández sagte, sie habe erreicht, was sie im Leben wollte, und habe jetzt ‚ein Herz in Frieden‘. Sie führte die Me-Too-Bewegung dafür an, dass sie ihr half zu verstehen, dass ihre Geschichte von vielen Frauen geteilt wurde.
„Die ‚Me Too‘-Bewegung gab mir das Gefühl, dass sie es nicht nur zu Nevenka sagten. Nevenkas Geschichte war die Geschichte vieler Frauen. Sie gab mir das Licht, das ich brauchte.“
Ein Meilenstein und sein Vermächtnis
Sowohl Aagesen als auch Redondo lobten Fernández als Pionierin und Referenz im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Das Tagesprogramm umfasste auch eine Sitzung mit dem Titel ‚Anzeigen, die den Weg ebnen. Erinnerung, Mut und Wiedergutmachung‘, in der Fernández und Velasco gemeinsam die persönlichen Kosten der Anzeige von 2001 in Erinnerung riefen. Die Organisatoren beschrieben die Jornada als einen Schritt hin zu institutioneller und sozialer Wiedergutmachung, der eine Linie zwischen vergangenem Unrecht und gegenwärtiger Anerkennung zieht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressNevenka Fernández: "Es posible salir del infierno y reconstruir algo...
- RTVE.esNevenka, emocionada al regresar a Ponferrada 25 años después de tener que huir: "Lo difícil es atreverse a hablar"
- LaSextaNevenka vuelve a Ponferrada 25 años después de huir por denunciar acoso en política: "Es posible salir del infierno"
- 20 minutosNevenka Fernández, aplaudida al regresar a Ponferrada 25 años después de ser la primera mujer en denunciar acoso sexual en política
- Nevenka Fernández
- Ehemalige PP-Stadträtin in Ponferrada, erste Frau, die in der spanischen Politik öffentlich sexuelle Belästigung anzeigte.
- Ismael Álvarez
- Ehemaliger Bürgermeister von Ponferrada, 2002 wegen sexueller Belästigung von Nevenka Fernández verurteilt.
- Charo Velasco
- Ehemalige PSOE-Sprecherin in Ponferrada, die Nevenka Fernández während ihrer Anzeige von 2001 unterstützte.
- Sara Aagesen
- Dritte Vizepräsidentin der spanischen Regierung und Ministerin für den ökologischen Wandel, die die Veranstaltung eröffnete.
- Ana Redondo
- Spanische Gleichstellungsministerin, die an der Wiedergutmachungsveranstaltung neben Nevenka Fernández teilnahm.
- Laura Martín
- Moderatorin der Sitzung ‚Denuncias que abren camino‘ bei der Veranstaltung in Ponferrada.
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