Einzelsport · Doncaster
Saffie Osborne gewinnt als erste Jockeyin einen britischen Klassiker mit 11-1-St.-Leger-Sieg
Die 24-jährige Jockeyin ritt den von Joseph O'Brien trainierten Highwayman am Samstag in Doncaster zum Sieg und setzte sich dabei vor dem 5:2-Zweitfavoriten Enceladus durch. Es war die 250. Auflage des ältesten Klassikers der Welt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von AP NEWS, Irish Independent und Irish Examiner. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Saffie Osborne gewann am Samstag den 250. St. Leger auf dem 11:1-Außenseiter Highwayman, trainiert von Joseph O'Brien.
Osborne setzte Highwayman eine Achtelmeile vor dem Ziel deutlich ab und besiegte den 5:2-Zweitfavoriten Enceladus mit Jockey Billy Loughnane.
Osborne hatte bis Montagmorgen keinen Ritt gebucht, als Agent Tony Hind den Platz auf dem Sieger der Vinnie Roe Stakes sicherte.
Die 24-jährige Jockeyin, die 2020 debütierte und bei einem Sturz in Windsor Knochenbrüche und eine punktierte Lunge erlitt, ritt zuvor bereits in den 2000 Guineas und den US-Triple-Crown-Rennen.
- Juli 2020Erster Sieg während der Debüt-Lehrlingssaison
- 2024Achter Platz auf Ten Bob Tony beim Debüt in einem britischen Klassiker bei den 2000 Guineas
- 7.09.Sichert sich Ersatzritt auf Highwayman fünf Tage vor dem Rennen
- 12.09.Führt Highwayman zum Sieg im 250. St. Leger in Doncaster
Sieg in Doncaster
Saffie Osborne wurde am Samstag als erste Jockeyin Siegerin eines britischen Klassikers, als sie Highwayman zum Sieg in der 250. Auflage des St. Leger in Doncaster führte. Das in Irland von Joseph O'Brien trainierte Pferd startete mit einer Quote von 11:1, nachdem es nach einem Sieg in den Vinnie Roe Stakes ins Feld aufgenommen wurde. Osborne brachte ihr Pferd in Position und setzte sich in die Spitzengruppe, als die Läufer in die lange Doncaster-Gerade einbogen. Eine Achtelmeile vor dem Ziel trieb Osborne Highwayman an und ließ die Ballydoyle-Pferde hinter sich. Billy Loughnane startete auf dem 5:2-Zweitfavoriten Enceladus einen Angriff, aber Highwayman blieb vorn und sicherte sich den Sieg vor Enceladus und der Drittplatzierten Amelia Earhart.
Späte Buchung und Reaktion
Der Sieg folgte auf eine unerwartete Buchung zu Beginn der Rennwoche, da Osborne bis Montagmorgen keinen festen Platz im St. Leger hatte. Ihr Agent Tony Hind sicherte sich den begehrten Ersatzritt auf dem aufstrebenden Joseph-O'Brien-Pferd als Belohnung für ihre konstante Form während der Rennsaison. Gegenüber ITV Racing direkt nach dem Ziel beschrieb Osborne ihre Reaktion auf den Gewinn des ältesten Klassikers der Welt.
„Ich glaube nicht, dass ich jemals sprachlos war, und das stand nicht auf meiner Bingo-Karte für diese Woche. Ich hatte am Montagmorgen noch keinen Ritt im Rennen, geschweige denn einen mit einer Chance, und ich kann nicht genug Menschen danken. Zuerst Joseph und seinem Team, dass sie ihr Vertrauen in mich gesetzt haben, es wird Josephs Leben nicht verändern, aber meines wird es verändern.“
Die 24-jährige Jockeyin dankte ihrer Familie und ihrem Agenten und beschrieb, wie Highwayman während des Rennens lief.
„Mein Agent Tony Hind, ohne ihn wäre ich nichts, und ich weiß, es ist klischeehaft, aber meine Mama, mein Papa und die ganze Familie. Das bedeutet mir die absolute Welt, und als ich die Ziellinie überquerte, war ich geschockt. Ich kann es einfach nicht fassen und es fühlt sich nicht real an. Ich war weiter vorne als erwartet, aber er lief so gut hinein, ich konnte es nicht glauben.“
Klassikerbilanz und internationale Erfahrung
Osbornes Sieg in Doncaster ergänzt ihre Bilanz der Teilnahme an bedeutenden Flachrennen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Vor zwei Jahren hatte sie ihren ersten Ritt in einem britischen Klassiker auf Walker's Ten Bob Tony und wurde Achte in den 2000 Guineas. Osborne sammelte auch internationale Erfahrung in den Vereinigten Staaten, als sie Heart Of Honor in zwei Etappen der amerikanischen Triple Crown ritt, den Preakness Stakes und den Belmont Stakes. In der britischen Rennsportgeschichte stellt der St.-Leger-Sieg Osborne neben Rachael Blackmore, die 2021 als erste Jockeyin den Grand National über Hindernisse gewann.
Familiärer Hintergrund und Lehrlingskarriere
Osborne wuchs im Pferderennsport als Tochter des Trainers und ehemaligen erstklassigen National Hunt-Jockeys Jamie Osborne und der Pferdemalerin Katie O'Sullivan auf. Bevor sie sich auf Flachrennen konzentrierte, absolvierte sie erfolgreich eine Zeit im Vielseitigkeitsreiten. Nach der Schule reiste sie ins Ausland, um ihre Reiterfahrung zu erweitern, arbeitete mit Trainer Aidan O'Brien in Ballydoyle in Irland und verbrachte Zeit in Australien mit Trainer Gai Waterhouse. Osborne begann ihre Lehrlingskarriere 2020 und feierte im Juli desselben Jahres ihren ersten Sieg. Ihre Debütsaison wurde durch einen schweren Sturz in Windsor unterbrochen, der zu einer Gehirnerschütterung, gebrochenen Rippen, einem gebrochenen Arm und einem punktierten Lungenflügel führte, bevor sie wieder Rennen ritt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Saffie Osborne
- Britische Flachjockeyin, die als erste Jockeyin einen britischen Klassiker auf Highwayman gewann
- Billy Loughnane
- Jockey, der den Zweitfavoriten Enceladus im St. Leger auf den zweiten Platz ritt
- Rachael Blackmore
- Irische Jockeyin, die 2021 als erste Frau den Grand National gewann
- Jamie Osborne
- Vater von Saffie Osborne, Rennpferdetrainer und ehemaliger National Hunt-Jockey
- Aidan O'Brien
- Irischer Trainer in Ballydoyle, bei dem Saffie Osborne nach der Schule trainierte
- Gai Waterhouse
- Australische Pferdetrainerin, bei der Saffie Osborne Zeit verbrachte, um Rennhandwerk zu lernen
- Orte
- Doncaster
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