Fußball · Glasgow
Celtic bestellt 74-jährigen Martin O'Neill als Cheftrainer mit Einjahresvertrag nach Double-Erfolg als Interimscoach
Der 74-jährige Nordire, der den Verein in der turbulenten Saison 2025/26 zweimal stabilisierte, hat einen Einjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben, nachdem er Celtic zur schottischen Meisterschaft und zum Pokalsieg geführt hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, Irish Independent, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
O'Neill unterschrieb einen 12-Monats-Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr, wie der Verein am 11. Juni 2026 bekannt gab.
Er übernahm erstmals im Oktober nach dem Rücktritt von Brendan Rodgers, kehrte dann im Januar nach der 33-tägigen, von sechs Niederlagen geprägten Amtszeit von Wilfried Nancy zurück.
Celtic gewann die letzten neun Spiele in Liga und Pokal, überholte die seit September führenden Hearts und besiegte Dunfermline im schottischen Pokalfinale.
Mehrheitseigentümer Dermot Desmond führte Gespräche mit Keane, aber Fanproteste wegen Keanes Zeit bei Maccabi Tel Aviv trugen dazu bei, dass der Vorstand sich für O'Neill entschied.
Den Assistenten Shaun Maloney und Mark Fotheringham wurden Berichten zufolge Gehaltskürzungen angeboten, um zu bleiben; die Vereinsmitteilung erwähnte keine anderen Trainer.

- 24.05.Celtic sichert sich nach 9 Siegen in Folge den Meistertitel
- 31.05.Celtic besiegt Dunfermline und gewinnt den schottischen Pokal
- 11.06.O'Neill wird mit einem Einjahresvertrag als Cheftrainer eingestellt
Celtic hat Martin O'Neill am Donnerstag offiziell zum Cheftrainer ernannt. Der 74-Jährige unterschrieb einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison und beendete damit die Spekulationen, die den ehemaligen irischen Stürmer Robbie Keane mit der Rolle in Verbindung gebracht hatten.
Eine turbulente Saison gerettet
O'Neill kehrte während der Saison 2025/26 zweimal an den Celtic Park zurück. Ende Oktober übernahm er nach dem überraschenden Rücktritt von Brendan Rodgers zunächst interimistisch das Amt, gewann sieben von acht Pflichtspielen und trat im Dezember für Wilfried Nancy zurück. Nancys Amtszeit entpuppte sich als Desaster – der Franzose verlor sechs seiner acht Spiele und hielt nur 33 Tage durch – was O'Neills Rückkehr Anfang Januar bis zum Saisonende zur Folge hatte.
„Die vergangene Saison wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben, und Teil dieses Erfolgs zu sein, hat den Appetit auf weitere Tage wie diese und darauf, unseren Fans solche Momente zu bescheren, enorm gesteigert.“
Der Titel-Endspurt
Celtic gewann die letzten neun Spiele in beiden Wettbewerben und überholte damit Heart of Midlothian, das seit September die Tabelle angeführt hatte und den ersten Meistertitel seit 1960 anstrebte. Eine Woche nach dem Gewinn der Meisterschaft besiegte Celtic Dunfermline im schottischen Pokalfinale. In O'Neills 23 Ligaspielen als Chef verbuchte das Team 19 Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.
Eine erfolgreiche Geschichte
O'Neills erste Amtszeit bei Celtic von 2000 bis 2005 brachte drei Meistertitel, drei schottische Pokalsiege und einen Ligapokal – darunter das nationale Triple 2001, das erste des Vereins seit 32 Jahren. Er führte Celtic auch ins Finale des UEFA-Pokals 2003 in Sevilla. Seine Siegquote von 75,5 Prozent ist die höchste aller Celtic-Trainer in der Vereinsgeschichte.
„Martin hat immer wieder seine Qualitäten und das, was er Celtic bieten kann, unter Beweis gestellt. Wir wissen, dass er ein Gewinner ist, wir wissen, was der Verein ihm bedeutet.“
Die Keane-Alternative und Fragen zum Trainerteam
Großaktionär Dermot Desmond führte Berichten zufolge Gespräche mit Robbie Keane, doch die Aussicht, dass der ehemalige irische Stürmer das Amt übernimmt, löste bei einem Teil der Fans Proteste aus, die teilweise mit Keanes Engagement bei Maccabi Tel Aviv während der israelischen Bombardierung des Gazastreifens zusammenhingen. Die Bestätigung von O'Neills Ernennung erfolgte vor dem Hintergrund von Berichten über Ungewissheit hinsichtlich seines Trainerstabs, wobei den Assistenten Shaun Maloney und Mark Fotheringham angeblich Gehaltskürzungen angeboten wurden, um im Trainerteam zu bleiben.
Was als Nächstes kommt
O'Neill, der die Rolle als „großes Privileg" bezeichnete, sagte, der Verein dürfe sich nicht auf vergangenen Erfolgen ausruhen, sondern müsse in der kommenden Saison voranschreiten. Celtic wird ein Testspiel gegen Shelbourne im Tolka Park in Dublin bestreiten. Die Ernennung, die von einem BBC-Analysten als „die sicherste der sicheren Wetten" beschrieben wurde, beschert dem Vorstand einen bewährten Gewinner, nachdem derselbe Sender die Nancy-Ernennung als „kolossalen und nahezu fahrlässigen Fehler" bezeichnet hatte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Martin O'Neill
- Neu eingestellter Cheftrainer von Celtic, unterschrieb einen Einjahresvertrag, nachdem er in zwei Interims-Amtszeiten das Double aus Meisterschaft und Pokal gewonnen hatte.
- Wilfried Nancy
- Ehemaliger Celtic-Trainer, dessen Amtszeit 33 Tage mit sechs Niederlagen in acht Spielen dauerte, bevor er im Januar 2026 entlassen wurde.
- Brendan Rodgers
- Ehemaliger Celtic-Trainer, der im Oktober 2025 plötzlich zurücktrat und damit O'Neills erste Interims-Amtszeit auslöste.
- Dermot Desmond
- Großaktionär und Mehrheitseigentümer von Celtic, der Gespräche mit Robbie Keane führte und letztlich O'Neills Ernennung unterstützte.
- Robbie Keane
- Ehemaliger irischer Stürmer, der der alternative Kandidat für die Celtic-Trainerrolle war und Gespräche mit Dermot Desmond führte.
- Shaun Maloney
- Assistenztrainer in O'Neills Trainerteam, dem Berichten zufolge eine Gehaltskürzung angeboten wurde, um bei Celtic zu bleiben.
- Mark Fotheringham
- Assistenztrainer in O'Neills Trainerteam, dem Berichten zufolge eine Gehaltskürzung angeboten wurde, um bei Celtic zu bleiben.
- Ange Postecoglou
- Ehemaliger Celtic-Trainer, der als Kontrast zu O'Neills Ernennung genannt wird – ein junger kontinentaler Trainer mit umfassenden Kenntnissen ausländischer Märkte.
- Jock Stein
- Legendärer Celtic-Trainer; O'Neill wird als der erfolgreichste Celtic-Trainer seit Stein beschrieben.
- Alex Ferguson
- Ehemaliger Aberdeen-Trainer, der als letzter schottischer Meister außerhalb der Old Firm genannt wird, 1985.
- Orte
- Dublin
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