Klima
Copernicus: Oktober 2026 war der wärmste Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen – 2026 dürfte das zweitwärmste Jahr werden
Copernicus zufolge wird 2026 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau liegen, mit einer 20-prozentigen Chance, den Rekord von 2024 zu erreichen oder zu übertreffen. Der Oktober lag im Mittel 1,75 °C über dem Referenzzeitraum 1850–1900.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, iefimerida.gr, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die globale durchschnittliche Lufttemperatur lag im Oktober 2026 laut Copernicus 1,75 °C über dem vorindustriellen Referenzwert von 1850–1900 – der dritte Monat in Folge über 1,5 °C.
Copernicus beziffert die Chance, dass 2026 den Rekord von 2024 erreicht oder übertrifft, mit 20 % und hält es für nahezu sicher, dass das Jahr 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau liegt.
Die Meeresoberflächentemperaturen außerhalb der Polarregionen lagen im Oktober im Mittel bei 20,95 °C und übertrafen damit den bisherigen Oktoberrekord von 2023.
Die Meeresoberflächen-Anomalie im tropischen Pazifik erreichte im Oktober 3,21 °C – ein historisch hoher Wert, während sich das El-Niño-Muster verstärkte.
Ein rekordheißer Oktober
Der Copernicus Climate Change Service, der Klimadienst des Erdbeobachtungsprogramms der Europäischen Union, meldete am Freitag, 6. November, dass der Oktober 2026 der wärmste Oktober seit Beginn der weltweiten Aufzeichnungen war. Die globale durchschnittliche Lufttemperatur an der Oberfläche lag 1,75 °C über dem vorindustriellen Referenzwert von 1850–1900. Es war der dritte Monat in Folge, der die im Pariser Abkommen gesetzte Schwelle von 1,5 °C überschritt. Die Meeresoberflächentemperaturen außerhalb der Polarregionen lagen im Mittel bei 20,95 °C – ein Oktoberrekord, der den bisherigen Höchstwert vom Oktober 2023 übertraf.
Wie 2026 wahrscheinlich ausfallen wird
Copernicus hält es für wahrscheinlich, dass 2026 das zweitwärmste Kalenderjahr seit Beginn der Aufzeichnungen wird – hinter 2024. Die Chance, dass 2026 den Wert von 2024 erreicht oder übertrifft, beziffert der Dienst mit 20 %. Zudem sei es nahezu sicher, dass 2026 im Mittel mindestens 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau liegen werde, womit es nach 2024 das zweite Jahr wäre, dem dies gelingt. Das Pariser Ziel bezieht sich auf einen langfristigen Mittelwert über viele Jahre; ein einzelnes warmes Jahr verletzt es formal nicht. Auch der Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2026 dürfte 1,5 °C überschreiten. Unabhängige Analysen von Berkeley Earth und Carbon Brief, die andere Datensätze und Methoden verwenden, waren bereits zu ähnlichen Schlüssen gekommen. In der Berichterstattung zitierte Wissenschaftler halten eine vorübergehende Überschreitung des Limits für unvermeidlich und erklären, sie könnte bereits 2030 eintreten.
- 2026-08
- 1.65 °C
- 2026-09
- 1.63 °C
- 2026-10
- 1.75 °C
Daten aus dem Artikeltext
Die Sommer- und frühen Herbstmonate
Der August 2026 lag gleichauf mit dem Juli 2023 als wärmster je gemessener Monat, mit einer globalen Durchschnittstemperatur von 16,96 °C, also 1,65 °C über dem vorindustriellen Schätzwert. Der September 2026 war mit 16,27 °C der zweitwärmste September seit Beginn der Aufzeichnungen. Das waren 0,82 °C über dem Mittel von 1991–2020 und 1,63 °C über dem Referenzwert 1850–1900. Der September war zugleich der zweite Monat in Folge im Jahr 2026, der über 1,5 °C lag. Zuletzt lagen zwei aufeinanderfolgende Monate im Oktober und November 2025 über dieser Marke. Copernicus zufolge zeigt das Muster, dass extreme Hitze häufiger auftritt und nicht in isolierten Episoden.
El Niño treibt die Hitze an
Das El-Niño-Muster verstärkt sich über dem tropischen Pazifik, wo Copernicus für Oktober eine Meeresoberflächen-Anomalie von 3,21 °C verzeichnete – ein historisch hoher Wert. Copernicus erklärte, dieser übertreffe die hohen Werte früherer sehr starker El-Niño-Ereignisse. Am 21. Oktober warnten die Vereinten Nationen, das aktuelle El Niño – ein natürliches Phänomen, das die globalen Temperaturen erhöht – könnte beispiellos sein. In der Berichterstattung über die Copernicus-Meldung heißt es, die Auswirkungen des Phänomens dürften 2027 deutlicher spürbar werden.
Hintergrund der Klimaverhandlungen
Der Bericht wurde kurz vor der UN-Klimakonferenz COP31 veröffentlicht, die am Montag, 9. November, in der Türkei beginnt und zwei Wochen dauert. Berichte im Vorfeld der Konferenz führen die Ereignisse dieses Jahres auf: verheerende Überschwemmungen in Nepal, intensive Hitzewellen in Europa und ausgedehnte Waldbrände in Indonesien. Die Berichterstattung stellt einen Zusammenhang her zwischen diesen Ereignissen und den wachsenden Folgen des Klimawandels.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- in.gr2026 wird wahrscheinlich das zweitwärmste Jahr seit AufzeichnungsbeginnTo 2026 θα είναι πιθανότατα η δεύτερη θερμότερη χρονιά που έχει καταγραφεί ποτέ · Original auf Griechisch
- iefimerida.gr2026 wird wahrscheinlich das zweitwärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn - Daten von CopernicusΤο 2026 θα είναι πιθανόν η δεύτερη πιο ζεστή χρονιά που έχει καταγραφεί ποτέ -Τα στοιχεία του Copernicus · Original auf Griechisch
- NewsITCopernicus: 2026 nahe an einem historischen Temperaturrekord - Die entscheidende Rolle von El NiñoCopernicus: Το 2026 κοντά σε ιστορικό ρεκόρ θερμοκρασίας- Καθοριστικός ο ρόλος του Ελ Νίνιο · Original auf Griechisch
- H KαθημερινήAlarm von Copernicus: Der diesjährige Oktober ist der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn"Καμπανάκι" από το Copernicus: Ο φετινός Οκτώβριος ο θερμότερος που έχει καταγραφεί ποτέ · Original auf Griechisch
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