Energie & Handel · Mailand, Paris und Frankfurt

Europäische Aktien steigen – Hoffnung auf Iran-Gespräche drückt Öl und Gas deutlich nach unten

Die Hoffnung auf eine Wiederbelebung der Diplomatie zwischen Washington und Teheran drückte Brent am Montag, 2. November, um 7,63 Prozent auf 104,77 Dollar je Barrel. Mailand, Paris, Madrid und Frankfurt schlossen am selben Tag höher – einen Tag vor den US-Zwischenwahlen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Rai news und ANSA.it. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mailand, Paris, Frankfurt, London · Italien, Frankreich, Deutschland

Energiepreise fallen dank Hoffnung auf Gespräche

Die Hoffnung, dass die Diplomatie zwischen Iran und den Vereinigten Staaten wieder aufgenommen werden könnte, drückte die Energiepreise am Montag, 2. November, deutlich nach unten. Brent-Rohöl zur Lieferung im Januar schloss an der Londoner Terminbörse 7,63 Prozent niedriger bei 104,77 Dollar je Barrel, nachdem es am Freitag zuvor bei 113,43 Dollar geschlossen hatte. Europäisches Gas fiel in derselben Sitzung um 8,5 Prozent auf 95,1 Euro je Megawattstunde, auch Gold notierte in einem Handelsupdate schwächer bei 3.897,07 Dollar je Unze. Hintergrund war die wachsende Zuversicht der Anleger auf intensivierte diplomatische Bemühungen; der Ölpreisrückgang wurde dieser Zuversicht zugeschrieben. Energiewerte blieben hinter der Rally zurück, Eni verlor zum Mailänder Handelsschluss 2,28 Prozent.

Europäische Aktien schließen höher

Mailand beendete den Handel mit plus 0,90 Prozent, Paris legte 0,98 Prozent zu, Madrid gewann 1,7 Prozent, Frankfurt 0,63 Prozent und London schloss 0,29 Prozent höher – Madrid war damit der stärkste Wert der Gruppe. Im frühen Handel hatte Mailand noch 1,2 Prozent im Plus gelegen, angeführt von Buzzi und Stm. Zum Mailänder Handelsschluss stand Buzzi 6,23 Prozent höher, Stm legte 3,22 Prozent zu. Fluggesellschaften gewannen am Morgen: Air France-KLM plus 4 Prozent, Ryanair plus 3,32 Prozent und IAG plus 3 Prozent. Versorger waren schwächer, A2A lag im Tagesverlauf 2,54 Prozent im Minus, auch Autobauer gaben nach: Porsche minus 0,88 Prozent, Volkswagen minus 0,7 Prozent.

Bewegungen europäischer Indizes zum Handelsschluss, 2. November 2026%
Madrid
1.7 %
Paris
0.98 %
Mailand
0.9 %
Frankfurt
0.63 %
London
0.29 %

Daten aus dem Artikeltext

Irans Bedingungen und die diplomatische Spur

Am Wochenende schickte Iran ein Schreiben an Katar, das zwischen Washington und Teheran vermittelt. Bereits Anfang der Woche hatte US-Vizepräsident J. D. Vance einen Brief an Mohsen Resaee geschickt, den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, um die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Teheran erklärt, sollte Washington seine Bedingungen akzeptieren, könne es binnen zwei Tagen einen Plan zur Öffnung der Straße von Hormus beginnen und tiefergehende Gespräche zur Beendigung des Krieges aufnehmen, der am 28. Februar mit israelischen und US-Angriffen begonnen hatte. Zu den Bedingungen gehören ein Ende des Konflikts an allen Fronten einschließlich Libanon, die Freigabe iranischer Vermögen in Drittländern, die Anerkennung der Kontrolle über Hormus durch Teheran und Maskat sowie die Aufhebung der Ölsanktionen. Presseberichten zufolge war Donald Trump bereit, der Diplomatie Raum zu geben, und der Oberste Führer Mojtiba Khamenei habe der Regierung besondere Vollmachten für den Umgang mit Washington erteilt.

Anleihen, Währungen und der italienische Spread

Die Renditen von Staatsanleihen fielen, weil Anleger auf eine Abschwächung der Inflation hofften. Die Rendite zehnjähriger italienischer BTP fiel im frühen Handel auf 4,42 Prozent und lag zum Handelsschluss bei 4,43 Prozent, während sich der Spread gegenüber dem deutschen Bund auf 113 Basispunkte verengte. Der Euro notierte am Morgen bei 1,12 Dollar, das Pfund lag in denselben Berichten bei 1,34 Dollar. Niedrigere Energiepreise dämpften den Druck auf die Anleihen im gesamten Euroraum, und die Spreadbewegung war die am genauesten beobachtete Kennzahl für italienische Schulden.

Wall Street und die Zwischenwahl

Die Wall Street eröffnete höher: Der Dow Jones lag 0,76 Prozent im Plus bei 52.164,02 Punkten, der Nasdaq 0,61 Prozent und der S&P 500 0,43 Prozent bei 7.612,36 Punkten. Donald Trump hofft, bei den Zwischenwahlen am Dienstag die Kontrolle über den Kongress zu behalten, obwohl Umfragen darauf hindeuten, dass die Demokraten mit hoher Wahrscheinlichkeit das Repräsentantenhaus gewinnen, während das Ergebnis im Senat unsicherer ist. Anleger wägen zudem ab, ob Washington nach der Wahl einen diplomatischen Deal mit Teheran anstrebt oder die Bombardierung Irans wieder aufnimmt. Apple legt nach Börsenschluss Zahlen vor; die Aktie lag im Handel 1 Prozent im Minus.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Apple, Nasdaq

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