Diplomatie · Washington und Teheran

Obama zweifelt an Trumps Iran-Deal und hält es für unwahrscheinlich, dass ein neues Abkommen das Atomabkommen von 2015 übertrifft

Der frühere US-Präsident Barack Obama sagte in einem am Sonntag veröffentlichten ABC-News-Interview, er erwarte nicht, dass ein neues US-Iran-Abkommen wesentlich anders oder eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Atomabkommen von 2015 sein werde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Blick.ch, SAPO, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Official White House Photo by Pete Souza, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Obamas Skepsis

In einem Interview mit ABC News sagte Barack Obama, es sei unwahrscheinlich, dass ein Abkommen aus den laufenden Gesprächen sich wesentlich von dem 2015 von seiner Regierung ausgehandelten Abkommen unterscheiden würde. Er beschrieb dieses Abkommen als über einen langen Zeitraum funktionierend, bevor die USA zurücktraten, und bezog sich dabei auf Donald Trumps Entscheidung in seiner ersten Amtszeit, aus dem Pakt auszusteigen.

„Es ist unwahrscheinlich, dass ein zustande kommendes Abkommen wesentlich anders oder eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen Abkommen darstellen wird.“

Barack Obama, Ehemaliger US-Präsident

Diplomatie vor Gewalt

Obama argumentierte, dass unvollkommene diplomatische Abkommen einem offenen Krieg vorzuziehen seien, insbesondere bei komplexen außenpolitischen Problemen. Er schlug vor, dass Führungskräfte diplomatische Kanäle ausschöpfen und Abkommen akzeptieren sollten, die 80 oder 90 Prozent eines Problems lösen, anstatt den Willen mit Gewalt oder Bombardements durchsetzen zu wollen.

„Das erinnert uns daran, dass angesichts vieler komplexer außenpolitischer Probleme die Idee, wir könnten einfach unseren Willen mit Gewalt durchsetzen oder uns zu Lösungen bombardieren, manchmal verlockend erscheinen kann.“

Barack Obama, Ehemaliger US-Präsident
Er äußerte die Hoffnung, dass die Bombardierungen aufhören und Zivilisten nicht länger die Folgen des Krieges erleiden müssten.

Trumps Behauptung eines bevorstehenden Abkommens

Die Äußerungen erfolgten einen Tag, nachdem Donald Trump am Samstag erklärt hatte, die USA würden am Sonntag ein Abkommen mit dem Iran unterzeichnen, das den Nahostkrieg beende und die Straße von Hormus sofort wieder öffne. Teheran hat diese Behauptung nicht bestätigt. Obamas Kommentare stellten die Vorstellung, dass ein neues Abkommen einen Durchbruch darstellt, direkt in Frage und präsentierten es stattdessen als Fortsetzung des von ihm geschaffenen diplomatischen Rahmens.

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Quellen und Kontext

Washington, Teheran · Vereinigte Staaten, Iran

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