Verkehr · Deventer, Apeldoorn und Steenwijk
Niederländisches Schienennetz durch koordinierte Gleissabotage an Dutzenden Orten lahmgelegt
Der niederländische Zugverkehr kam am 15. September 2026 weitgehend zum Erliegen, nachdem am Prinsjesdag auf bis zu 40 Streckenabschnitten Metallrohre und Kabel auf den Gleisen platziert wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NRC, NOS, AD.nl und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
ProRail und Staatssekretärin Annet Bertram berichteten von 35 bis 40 Orten, an denen am 15. September 2026 Metallrohre und Kabel auf den Gleisen platziert wurden.
Sicherheitssysteme stoppten den Verkehr in Mittel- und Ostniederlande, während ein Intercity-Zug aus Leeuwarden bei Steenwijk Trümmer überfuhr, ohne dass Verletzte gemeldet wurden.
Weitere Gegenstände wurden bis 19:00 Uhr zwischen Holten und Rijssen und bis 22:30 Uhr bei Teuge auf der Strecke Apeldoorn-Deventer entfernt.
Die Infrastrukturpolizei und die Anti-Terror-Behörde NCTV ermitteln zu den Vorfällen, nachdem am Prinsjesdag bei Breukelen sieben Festnahmen im Zusammenhang mit Autobahn-Feuer-Demonstrationen erfolgt waren.
- 15. September, 19:00 UhrDer Zugverkehr zwischen Deventer und Enschede wird nach Entfernung des Metallstabs wieder aufgenommen.
- 15. September, 21:30 UhrDer Verkehr zwischen Apeldoorn und Deventer wird eingestellt, nachdem bei Teuge ein Metallrohr auf dem Gleis entdeckt wird.
- 15. September, 22:30 UhrDer Bahnkorridor Apeldoorn-Deventer wird wieder geöffnet, nachdem das Objekt bei Teuge von ProRail und der Polizei gesichert wurde.
Koordinierte Störungen auf nationalen Bahnstrecken
Koordinierte Sabotageakte haben am 15. September 2026 den Zugverkehr in Mittel-, Ost- und Nordniederlande lahmgelegt. Der Eisenbahninfrastrukturbetreiber ProRail registrierte in der Nacht automatische Streckenblockstörungen, nachdem auf Dutzenden von Punkten im Netz Gegenstände auf den Gleisen abgelegt worden waren. Staatssekretärin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft Annet Bertram erklärte in einem Schreiben an das Parlament, dass zwischen 35 und 40 Meldungen über Material auf den Gleisen eingegangen seien. Die Sicherheitssysteme der Bahn interpretierten die platzierten Rohre und Kabel automatisch als Zugpräsenz, schalteten Signale auf Rot und stoppten den Verkehr. Bei Steenwijk überfuhr ein aus Leeuwarden kommender Intercity-Zug abgelegtes Material auf dem Gleis, es wurden jedoch keine Verletzten gemeldet. Auch der internationale Verkehr war betroffen, darunter der Nachtzug zwischen Amsterdam und Zürich, der mit 50 Minuten Verspätung in der Schweiz eintraf.
Notfallräumung und Forderungen nach Sicherheitsfinanzierung
Einsatzkräfte und Auftragnehmer von ProRail wurden entlang der Bahnkorridore eingesetzt und legten teilweise kilometerlange Strecken zu Fuß zurück, um Fremdkörper zu lokalisieren und zu entfernen. Die meisten Hauptstrecken waren bis 18:00 Uhr wieder befahrbar, allerdings kam es an mehreren Bahnübergängen aufgrund ausgelöster Schranken zu Rückstaus im Straßenverkehr. ProRail-Chefin Mirjam van Velthuizen erklärte, dass die Sicherheitssysteme der Bahn Kollisionen verhindert hätten, wies aber auf die Verwundbarkeit des nationalen Netzes hin. Sie erklärte, dass ein aktueller Bericht Investitionen in Höhe von 600 Millionen Euro für erforderlich halte, um das Schienensystem gegen Manipulationen zu wappnen. Der Vorfall war der zweite Sabotageakt im Netz innerhalb von fünfzehn Monaten, nachdem im Juni 2025 rund um den NATO-Gipfel 25 Stromkabel in Brand gesteckt worden waren.
„Ein Zug hätte genauso gut entgleisen können.“
Abendliche Vorfälle und Netzwiederherstellung
Obwohl die meisten Bahnstrecken am späten Nachmittag wieder nach Fahrplan fuhren, kam es in den Abendstunden zu weiteren Sabotageakten. Gegen 17:00 Uhr führte eine Schrankenstörung zwischen Holten und Rijssen in Overijssel dazu, dass Techniker einen an der Schiene befestigten Metallstab entdeckten, der den Zugverkehr bis 19:00 Uhr lahmlegte. Später, um 21:30 Uhr, stellte ProRail den Zugverkehr zwischen Apeldoorn und Deventer ein, nachdem eine Signalstörung einen auf den Schienen bei Teuge platzierten Metallstab offenbart hatte. Auftragnehmer entfernten das Rohr und übergaben die Beweise der Polizei, sodass die Strecke gegen 22:30 Uhr wieder geöffnet werden konnte. ProRail bestätigte, dass die nächtliche Überwachung und Kamerabeobachtung gefährdeter Bahnkorridore nach den Störungen verstärkt wurde.
Polizeiliche Ermittlungen und Verbindungen zu Aktivisten
Die Infrastrukturpolizei und der Nationale Koordinator für Sicherheit und Terrorismusbekämpfung leiteten eine gemeinsame strafrechtliche Untersuchung der Vorfälle ein. Die Sabotage fiel mit dem Prinsjesdag zusammen, der feierlichen Eröffnung des niederländischen Parlamentsjahres. Bereits am frühen Morgen hatte die Polizei in der Nähe von Breukelen sieben Personen festgenommen, nachdem brennende Heuballen entlang der Autobahn A2 Rauch und Verkehrsbehinderungen verursacht hatten. Nach den Festnahmen brachten Demonstranten Traktoren zur Polizeiwache in Houten, um deren Freilassung zu fordern. Agrarkreise bestätigten, dass in Online-Chat-Kanälen vor dem Haushaltstag mögliche Sabotagemethoden gegen die Schieneninfrastruktur diskutiert worden waren. Die Agrarorganisation LTO Nederland verurteilte die Störungen, während die Gruppen Agractie und Farmers Defence Force erklärten, sie hätten keine vorherigen Kenntnisse von den Aktionen gegen die Bahn gehabt.
„Aufgrund des großen gesellschaftlichen Schadens, den Fahrgäste und Betreiber erleiden mussten, und der Gefahr, die diese Aktionen mit sich brachten, verurteile ich diese Vorfälle aufs Schärfste.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NRCVermoedelijke nieuwe sabotageactie op het spoor tussen Apeldoorn en Deventer
- NOSWeer sabotage: treinverkeer tussen Apeldoorn en Deventer even stil om buis op spoor
- NOSNieuwe buis gevonden bij Apeldoorn * Meeste treinproblemen voorbij na sabotageacties
- AD.nlMogelijk materiaal gevonden op het spoor bij Teuge
- Rob Jetten
- Ministerpräsident der Niederlande
- Annet Bertram
- Niederländische Staatssekretärin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft
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