
Niederländische Gewerkschaften bestätigen landesweiten Nahverkehrsstreik am 9. September wegen Kürzungen bei Sozialleistungen
Die Gewerkschaften CNV und FNV werden am Mittwoch, den 9. September 2026, einen ganztägigen landesweiten Streik im öffentlichen Nahverkehr in den Niederlanden durchführen, der den Schienen-, Regional- und Stadtverkehr lahmlegt.
Die Gewerkschaften CNV und FNV werden am Mittwoch, den 9. September 2026, einen ganztägigen Streik durchführen, nachdem zunächst Zweifel bestanden, ob der Arbeitskampf stattfinden würde. Der Ausstand umfasst alle Beschäftigten im Schienen-, Regional- und Stadtverkehr, darunter Lokführer, Busfahrer, U-Bahn- und Straßenbahnfahrer sowie Schaffner. In Amsterdam werden auch die Fährbetreiber ihre Dienste einstellen, und der IJ-Tunnel bleibt für Radfahrer, Fußgänger und Kleinstwagen gesperrt.
Die Teilnahme der Verkehrsbeschäftigten ist freiwillig, sodass in Städten wie Amsterdam, Rotterdam, Leiden, Nijmegen, Zwolle, Gouda, Ede und Hengelo möglicherweise nur eingeschränkte Busverbindungen bestehen. Pendler wurden aufgefordert, von zu Hause zu arbeiten oder alternative Reisemöglichkeiten mit Privatfahrzeugen, Fahrrädern oder zu Fuß zu nutzen. Die Gewerkschaftsführung bestätigte, dass die Aktionen auf Auseinandersetzungen über Kürzungen bei Sozialprogrammen zurückgehen, insbesondere bei der Arbeitslosenversicherung (WW) und der Erwerbsminderungsrente (WIA).
Wir werden die Arbeitnehmer nicht mit gekürzten Arbeitslosen- oder Erwerbsminderungsleistungen im Stich lassen. Die Arbeitslosenunterstützung wird immer noch halbiert und die Behinderten stark gekürzt. Das ist und bleibt inakzeptabel. Also werden die Aktionen einfach fortgesetzt.


