Fußball · Houston, Winston-Salem und San Francisco

Deutschland startet ohne Titelgehabe in die WM – Neuer kehrt gegen Curaçao zurück

Manuel Neuer wird heute Abend im Tor stehen, wenn Deutschland in Houston gegen Curaçao in die WM startet. Trainer Julian Nagelsmann verzichtet diesmal auf die Titelrhetorik, die das Team noch vor zwei Jahren prägte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Neue Zürcher Zeitung, DIE WELT, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Rufus46, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2018

Neuer zurück zwischen den Pfosten

Manuel Neuer wurde 17 Stunden vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao in Houston als Startelftorwart bestätigt. Der 40-jährige Bayern-Keeper spielte zuletzt für die Nationalmannschaft im EM-Viertelfinale 2024 gegen Spanien am 5. Juli 2024. Eigentlich hatte er nach diesem Turnier seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt, wurde aber von Julian Nagelsmann kurz vor dem Nominierungstermin im Juni zurückgeholt. Rund 3000 Fans verfolgten die öffentliche Trainingseinheit an der Wake Forest University in Winston-Salem, bei der Neuer im Mittelpunkt stand.

„In seinem Alter muss er sich nicht eingewöhnen. Er geht mit Drucksituationen souverän um.“

Julian Nagelsmann, Bundestrainer

Nationalmannschaftsdirektor Rudi Völler unterstützte die Entscheidung ebenfalls und betonte, Neuer kenne den Großteil des Kaders bereits aus München und lasse sich durch nichts aus der Ruhe bringen.

Leisere Töne aus dem Lager

Deutschland galt einst als Turniermannschaft, die über Jahrzehnte in Ereignisse hineinwuchs. Vor zwei Jahren, direkt nach der dramatischen Verlängerungsniederlage gegen Spanien in Stuttgart, hatte Nagelsmann öffentlich erklärt, in zwei Jahren Weltmeister zu werden. Diesmal ist der Ton anders. Völler fasste den Anspruch zusammen, indem er sagte, das Team werde verdammt schwer zu schlagen sein – eine Aussage des Selbstvertrauens ohne die alte Selbstherrlichkeit.

„Wir werden verdammt schwer zu schlagen sein.“

Rudi Völler, Direktor

Nagelsmann hat seit der Einquartierung des Teams in Winston-Salem nicht mehr von einem Titel gesprochen, und auch der Rest des Teams hat sich auffallend zurückgehalten.

Gegnerischer Trainer lobt Nagelsmann

Curaçaos 80-jähriger Trainer Dick Advocaat, vierzig Jahre älter als sein deutsches Gegenüber, spendete vor dem Spiel großzügiges Lob. Er bezeichnete Nagelsmann als jung und berühmt, nannte ihn einen ausgezeichneten Coach und fügte hinzu, dass jeder, der in so jungen Jahren Bundestrainer werde, etwas Besonderes sein müsse.

„Jung, berühmt, ein exzellenter Trainer. Jeder, der in diesem Alter Bundestrainer wird, muss etwas Besonderes sein.“

Dick Advocaat, Cheftrainer

Andernorts im Turnier

In den anderen Gruppen wurden die ersten Punkte vergeben. Brasilien trennte sich 1:1 von Marokko, Vinícius Júnior glich Ismail Saibaris Führungstreffer aus. Katar holte den ersten WM-Punkt der Verbandsgeschichte durch ein 1:1 gegen die Schweiz in San Francisco – ein spätes Eigentor von Miro Muheim glich nach einem Elfmetertor von Breel Embolo aus. Schottland besiegte Haiti 1:0 – der erste WM-Sieg seit 36 Jahren – dank eines Treffers von John McGinn, was die Schotten an die Spitze der Gruppe C brachte.

„Wir sind sehr stolz auf uns. Hoffentlich können wir im nächsten Spiel drei Punkte holen.“

Akram Afif, Stürmer

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Quellen und Kontext

Houston, Winston-Salem, San Francisco · Vereinigte Staaten

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