
Zwei Kinder unter den sechs Verletzten bei nächtlicher Massenkarambolage auf Belgiens Autobahn E403
Ein schwarzer Opel, der an einer gesperrten Ausfahrt hielt, wurde am frühen Samstagmorgen von einem weißen Lieferwagen hinten erfasst, Minuten später kam es zu einer zweiten Kollision auf der E403 in Westflandern. Rettungskräfte befreiten zwei Kinder aus dem Wrack; alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.
Die erste Kollision
Gegen 2:30 Uhr am Samstagmorgen war ein schwarzer Opel mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern auf der Autobahn E403 kurz vor der Ausfahrt Izegem-Roeselare Haven zum Stehen gekommen. Die Ausfahrt ist aufgrund von Bauarbeiten gesperrt, der Fahrer des Opel hatte möglicherweise nicht mit der Sperrung gerechnet. Ein weißer Lieferwagen prallte von hinten auf das stehende Auto und schleuderte den Lieferwagen dutzende Meter die Straße hinunter, bevor er entgegengesetzt zur Fahrrichtung zum Stehen kam. Der Fahrer des Lieferwagens und alle vier Insassen des Opel wurden verletzt. Die Feuerwehr musste die beiden Kinder aus dem Opel befreien.
Zweite Karambolage
Wenige Minuten später prallte ein schwarzer VW Golf, dessen Fahrer den ersten Unfall nicht bemerkt hatte, an derselben Stelle mit einem grauen Hyundai Ioniq-Taxi zusammen. Der Golf-Fahrer wurde verletzt und ins Krankenhaus transportiert; der Taxifahrer entkam nach den meisten Berichten unverletzt. VRT NWS hingegen berichtete, dass beide Fahrer verletzt wurden, was die Gesamtzahl auf sieben erhöhen würde. Andere Medien gaben die Zahl der Verletzten mit sechs an.
- Schwarzer Opel wird nahe der gesperrten Ausfahrt Izegem-Roeselare Haven von einem weißen Lieferwagen hinten gerammt.
- Zweite Kollision: VW Golf prallt an derselben Stelle mit einem Hyundai Ioniq-Taxi zusammen.
- Polizei gibt die Autobahn E403 nach Räumung der Trümmer und Abschluss der Ermittlungen wieder frei.
Rettungseinsatz und Sperrung
Trümmerteile lagen über die Fahrbahn verstreut, und vier Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, weshalb die Polizei die E403 zwischen Roeselare und Lichtervelde in Richtung Brügge vollständig sperren musste. Ein Verkehrsunfall-Sachverständiger wurde zum Unfallort gerufen. Die Autobahn blieb mehrere Stunden gesperrt und wurde am Samstagmorgen gegen 8:30 Uhr wieder geöffnet.
Opfer und Ermittlungen
Das Ausmaß der Verletzungen war zunächst nicht bekannt. Die Polizei hat keine weiteren Details zum Zustand der sechs oder sieben ins Krankenhaus gebrachten Personen veröffentlicht. Die Ergebnisse des Unfall-Sachverständigen sollen die genaue Ursache der beiden Zusammenstöße klären.


