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Regierung · Schwerin

Koalition in Mecklenburg-Vorpommern plant weniger Beamte und 1.000 Stellen weniger im Landesdienst

Die Verhandlungsführer von SPD, Linke und Grünen haben sich darauf verständigt, Verbeamtungen auf vier Bereiche zu begrenzen und rund 1.000 Landesstellen unbesetzt zu lassen. Nach Angaben der Parteien sollen die Maßnahmen rund 125 Millionen Euro einsparen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, Spiegel Online, Norddeutscher Rundfunk und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 11:32. So entsteht er

Artikel anhören4 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Polizei, Justiz, Finanzverwaltung und Lehrkräfte sollen nach Angaben von Manuela Schwesig Beamte bleiben, während insgesamt weniger Neueinstellungen den Beamtenstatus erhalten sollen.

  • Der Landesrechnungshof bezifferte die Zahlungsverpflichtungen für künftige Pensionen der Landesbeamten Ende 2025 auf fast 10 Milliarden Euro, und die Summe steigt weiter.

  • Rund 7.000 Landesbeschäftigte sollen innerhalb von fünf Jahren in den Ruhestand gehen, und 1.000 dieser Stellen werden nicht wieder besetzt, was nach Angaben von Schwesig rund 125 Millionen Euro pro Jahr einsparen soll.

  • Eine Darstellung nennt eine Finanzierungslücke von mehr als 3 Milliarden Euro für die Jahre 2028 bis 2030, eine andere beziffert das Haushaltsloch ab 2028 auf eine Milliarde Euro.

Schwerin
Schwerin
Schwerin · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 12.10.SPD, Linke und Grüne beginnen die Koalitionsgespräche
  2. 16.10.Zwischenergebnisse am Freitagabend im Schweriner Schloss vorgestellt
  3. Innerhalb von drei WochenZiel für den Abschluss des Koalitionsvertrags

Ein schmalerer Weg in den Beamtenstatus

Die Verhandlungsführer von SPD, Linke und Grünen haben am Freitagabend, dem 16. Oktober, im Schweriner Schloss Zwischenergebnisse ihrer Koalitionsgespräche vorgestellt. Die Gespräche hatten am Montag, dem 12. Oktober, begonnen, und die Parteien wollen innerhalb von drei Wochen einen Koalitionsvertrag abschließen. Die erste vereinbarte Änderung verengt den Weg in den Beamtenstatus, sodass das Land Beamte nur dort bestellen soll, wo es hoheitliche Befugnisse ausübt.

Die Koalition nannte Polizei, Justiz, Finanzverwaltung und Lehrkräfte als die Bereiche, die Beamte bleiben. Artikel 33 des Grundgesetzes besagt, dass hoheitliche Befugnisse in der Regel von Personen in öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen ausgeübt werden, und die Formulierung „in der Regel“ lässt Raum für Grenzfälle.

„Wir wollen künftig nur dort verbeamten, wo der Staat hoheitliche Aufgaben wahrnimmt.“

Manuela Schwesig, SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und Leiterin

Warum das Land sparen will

Schwesig sagte, eine Verbeamtung sei eine Zusage, die Jahrzehnte dauere. Sie fügte hinzu, das Land lege bereits Geld für künftige Pensionen zurück, und hier seien Einsparungen möglich.

Der Landesrechnungshof bezifferte die Zahlungsverpflichtungen für künftige Pensionen der Landesbeamten Ende 2025 auf fast 10 Milliarden Euro, wobei die Summe in den kommenden Jahren weiter steigen soll. Frühere Zahlen des Rechnungshofs zeigen, dass inzwischen mehr Beamte als Tarifbeschäftigte auf der Landesgehaltsliste stehen. Der Rechnungshof erwartet ab den 2030er Jahren wachsende Zahlungen, wenn viele Lehrkräfte und andere Beamte in den Ruhestand gehen.

Die Zahlen zur Deckungslücke gehen auseinander. Eine Darstellung nennt eine Finanzierungslücke von mehr als 3 Milliarden Euro für die Jahre 2028 bis 2030, eine andere beziffert das Haushaltsloch ab 2028 auf eine Milliarde Euro.

Stellenabbau und Einsparungen

Rund 7.000 Landesbeschäftigte sollen innerhalb von fünf Jahren in den Ruhestand gehen, und 1.000 dieser Stellen werden nicht wieder besetzt. Schwesig bezifferte die Einsparung auf rund 125 Millionen Euro pro Jahr und verknüpfte den Stellenabbau mit Bürokratieabbau, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz.

Geplante Veränderungen beim Landespersonal über fünf JahreBeschäftigte
Ruhestände7.000
Nicht wieder besetzte Stellen1.000
Ruhestände
7000 Beschäftigte
Nicht wieder besetzte Stellen
1000 Beschäftigte

Daten aus dem Artikeltext

„Sparen beginnt beim Staat selbst, nicht zuerst bei den Menschen.“

Manuela Schwesig, SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und Leiterin

Claudia Müller beschrieb den Ansatz als Frage langfristiger Verantwortung für künftige Generationen und argumentierte, dieselbe Logik gelte für den Haushalt und für den Klimaschutz.

„Vorbeugen ist besser als heilen, Vorbeugen ist billiger als reparieren.“

Claudia Müller

Investitionen und eine neue Landesentwicklungsbank

Die Partner wollen in den kommenden fünf Jahren in bezahlbares Wohnen und künstliche Intelligenz investieren. Die kommunalen Wohnungsgesellschaften sollen weiter von ihren Altschulden aus DDR-Zeiten befreit werden, und eine Regierungskommission soll die Chancen und Risiken von KI prüfen, auch in der Landesverwaltung, so der Linke-Fraktionsvorsitzende Hennis Herbst.

Geplant ist zudem eine neue Landesentwicklungsbank. Das Land hat derzeit etwa 300 Förderprogramme und rund 30 Anlaufstellen, und Schwesig sagte, die Bank solle eine einzige Anlaufstelle mit höchstens 200 Programmen und zinsgünstigen Krediten bieten. Die SPD hatte die Bank bereits in ihr Wahlprogramm aufgenommen.

Die Vereinbarung sieht außerdem eine höhere Erbschaftsteuer vor, um Einnahmen zu erzielen, und die Landesregierung will sich für die Wiedereinführung der Vermögensteuer einsetzen. Der Koalitionsvertrag soll innerhalb von drei Wochen nach den ersten Ergebnissen stehen.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Zacharia gibt Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses nach fünf Tagen auf

Ein hochrangiger Regierungsvertreter bestätigte am Freitag, dem 16. Oktober, dass Katie Zacharia das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses aufgibt, das sie am Montag, dem 12. Oktober, angetreten hatte. Trump hatte zuvor Reportern gesagt, er habe ihr nahegelegt, es sich noch einmal zu überlegen, während Fragen zu ihrer Behauptung aufkamen, sie sei Anwältin.

  • Konflikte · vor 6 Std.Siedler greifen Washington-Post-Fotografin Heidi Levine im Westjordanland an
  • Gesundheit & Bildung · vor 6 Std.Papst Leo XIV. erholt sich nach Lungenoperation, berichtet der Vatikan
  • Wahlen · vor 5 Std.Indien nimmt Gründer der Cockroach Janta Party vor verbotenem Protest in Delhi fest

Fragen zu diesem Text

Eigene Frage stellenIn welchen vier Bereichen soll es weiterhin Beamte geben?Wie viel Geld sollen die 1.000 unbesetzten Stellen einsparen?

Quellen und Kontext

  • Berliner Zeitungvor 2 Std.Milliarden-Pensionslasten: Warum MV weniger Beamte einstellen will
  • Spiegel Onlinevor 5 Std.Mecklenburg-Vorpommern: Rot-Rot-Grün lobt Koalitionsgespräche und will künftig weniger verbeamten
  • Norddeutscher Rundfunkvor 5 Std.Neue Koalition will 1.000 Stellen im Landesdienst streichen
  • DIE WELTvor 8 Std.Rot-Rot-Grün will künftig weniger verbeamten
Manuela Schwesig
SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und Leiterin der Koalitionsgespräche
Claudia Müller
Grünen-Vorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern und Verhandlungsführerin bei den Koalitionsgesprächen
Hennis Herbst
Fraktionsvorsitzender der Linken in Mecklenburg-Vorpommern und Verhandlungsführer bei den Koalitionsgesprächen

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Veröffentlicht heute um 11:32.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

Ein schmalerer Weg in den BeamtenstatusEin schmalerer Weg in den BeamtenstatusWarum das Land sparen willWarum das Land sparen willStellenabbau und EinsparungenStellenabbau und EinsparungenInvestitionen und eine neue LandesentwicklungsbankInvestitionen und eine neue Landesentwicklungsbank

Auf Grundlage von Berichten von

Berliner Zeitung, Spiegel Online, Norddeutscher Rundfunk, DIE WELT, Süddeutsche Zeitung, N-tv

Liste der Quellen