Anna Morris und Erin Boothman gewannen am Samstag, 17. Oktober, den Frauen-Madison mit 40 Punkten vor Frankreich auf Platz zwei und Japan auf Platz drei. Morris, 31, aus Wales, und die 19-jährige Boothman aus Schottland holten Gold bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Shanghai. Der Sieg komplettierte eine Serie von drei Goldmedaillen für Morris, die bereits am Donnerstag, 15. Oktober, die Mannschaftsverfolgung mit Boothman, Josie Knight und Millie Couzens gewonnen hatte sowie am Freitag, 16. Oktober, das Frauen-Omnium. Sie ist die erste Frau, die bei einer einzigen Weltmeisterschaft Mannschaftsverfolgung, Omnium und Madison gewinnt, seit der Frauen-Madison 2017 eingeführt wurde. Morris, siebenfache Weltmeisterin, äußerte sich anschließend zu dem Ergebnis.
„Ich bin ziemlich sprachlos. Es wird eine Weile dauern, bis das sackt und ich es verarbeiten kann.“
Millie Couzens, 22, gewann das Finale der Frauen-Einerverfolgung, ein rein britisches Duell gegen die 29-jährige Josie Knight. Couzens führte von der ersten Runde an und schlug Knight um eine halbe Sekunde mit einer Zeit von 4:21,505 Minuten. Es war ihr zweites Gold bei diesen Weltmeisterschaften. Mit sechs Goldmedaillen steht Großbritannien an der Spitze des Medaillenspiegels. Couzens beschrieb ihre Reaktion nach dem Finale.
„Es ist großartig, ehrlich gesagt bin ich noch ein bisschen schockiert. Ich hatte überhaupt keine Erwartungen.“
Frankreichs Clara Copponi und Marion Borras holten mit 33 Punkten Silber, Japans Maho Kakita und Tsuyaka Uchino komplettierten mit 18 Punkten das Podium. Belgiens Lotte Kopecky und Shari Bossuyt beendeten das Rennen auf dem siebten Platz und sammelten 14 Punkte aus 12 Sprints über 120 Runden. Kopecky hatte den Madison-Titel 2017 mit Jolien D'Hoore gewonnen, doch diesmal blieb das belgische Paar weit von den Medaillenrängen entfernt.
Daten aus dem Artikeltext
Fabio Van den Bossche, 26, holte mit 129 Punkten Silber im Männer-Omnium hinter Portugals Iuri Leitao mit 143 Punkten und vor Deutschlands Tim Torn Teutenberg mit 115 Punkten. Vor dem abschließenden Punktefahren lag er mit 98 Punkten auf dem vierten Platz. In diesem Rennen gewann er 50 Runden vor Schluss eine Runde und übernahm die Führung, doch Leitao konterte sofort und Van den Bossche hielt Platz zwei. Er hatte auch bei den Olympischen Spielen in Paris Omnium-Bronze gewonnen. Sein Silber ist Belgiens dritte Medaille bei diesen Weltmeisterschaften, nach Lotte Kopeckys drittem Weltmeistertitel im Ausscheidungsfahren und Lindsay De Vylders Bronze im Scratch.
Daten aus dem Artikeltext
Am Sonntag, 18. Oktober, bestreiten Van den Bossche und De Vylder im Shanghai Velodrome den Zweier-Mannschaftsfahrten (Ploegkoers), wo sie das Regenbogentrikot verteidigen.
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Erin Boothman war Morris' Partnerin im Madison und belegte mit 40 Punkten den ersten Platz vor Frankreich und Japan. Morris ist die erste Frau, die bei einer einzigen Weltmeisterschaft Mannschaftsverfolgung, Omnium und Madison gewinnt, seit der Frauen-Madison 2017 eingeführt wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, 7sur7, De Standaard und weiteren Medien. Veröffentlicht .