KI-generiert·Mehr erfahren
© iefimerida.gr
Sicherheit·vor 2 Std.

Mieter gesteht Mord an Vermieterin Stavroula Leventaki in Chania; Ehefrau spricht von Polizei-Intrige

Ein 43-jähriger Mieter aus Nordmazedonien hat gestanden, seine Vermieterin Stavroula Leventaki am 30. Mai in Chania getötet zu haben. Seine Frau besteht jedoch darauf, dass das Geständnis erzwungen wurde und die wahren Täter geschützt werden.

Die Tat und die medizinischen Beweise

Stavroula Leventaki (45) wurde am Nachmittag des 30. Mai getötet, nachdem sie das von ihr an den Verdächtigen vermietete Haus besichtigen wollte. Laut seinem Geständnis entbrannte ein Streit über Schäden an der Immobilie, woraufhin er sie mit einer Weinflasche schlug. Als sie versuchte, Hilfe zu rufen, klebte er ihr den Mund zu und stach ihr zweimal mit einem Küchenmesser in die Brust. In der Annahme, sie sei tot, wusch er das Messer, hörte sie dann aber erneut aufschreien. Daraufhin ergriff er einen Holzklotz und versetzte ihr mehrere Schläge auf den Kopf.

Die Schläge auf den Kopf waren diejenigen, die die tödliche Verletzung verursachten.

Eine Autopsie bestätigte schwere Schädel-Hirn-Verletzungen als Todesursache. Die Messerstiche waren oberflächlich und drangen nicht in den Brustkorb ein; es wurden keine Anzeichen von Strangulation gefunden. Proben des Körpers wurden zur weiteren Laboruntersuchung eingeschickt.

Vertuschung und inszenierter Raubüberfall

Nach der Tat hob der Verdächtige insgesamt 1.800 € an Geldautomaten mit den Bankkarten des Opfers ab, auf denen die PIN notiert war. Die Abhebungen sollten einen Raubüberfall vortäuschen. Er versuchte auch, den Verdacht auf einen Dritten, möglicherweise einen ausländischen Arbeiter, zu lenken, indem er die Karten entsorgte. Er fesselte die Leiche mit Kabelbindern, wickelte sie in Säcke, reinigte das Haus von Blutspuren und vergrub die Leiche am nächsten Morgen auf einem Feld in Vatolakkos, etwa fünf Kilometer vom Tatort entfernt.

Die Täuschung des Verdächtigen und der Anruf des Bruders

In einem abgehörten Telefonat mit dem Bruder des Opfers heuchelte der Verdächtige Unwissenheit und Bestürzung, behauptete, er sei „zu Tode erschrocken“ und er wolle „nur, dass sie gefunden wird“. Er sagte, es würde ihn glücklicher machen zu hören, dass sie gefunden worden sei, „als über Nacht Onassis zu werden“. Die Polizei hatte sich bereits in den frühen Morgenstunden des Verschwindens auf ihn konzentriert, und forensische Untersuchungen des Fernsehers, des Fußbodens, des Mopps und seines Transporters brachten ihn schließlich mit der Tat in Verbindung. Unter dem Druck der Beweise gestand er und führte die Ermittler zur Grabstätte.

Verteidigung der Ehefrau und widersprüchliche Darstellungen

In Gesprächen mit den Medien betonte die Ehefrau des Verdächtigen seine Unschuld und bezeichnete den Fall als abgekartetes Spiel. Sie sagte, sie kenne ihn seit 25 Jahren und er würde „nicht einmal einer Ameise etwas zuleide tun“. Sie behauptete, das Geständnis sei unter der Androhung von Gewalt gegen ihn oder seine Familie abgelegt worden. Sie äußerte sich auch abfällig über das Opfer und bemerkte, dass „sie selbst zu Lebzeiten gestunken habe“. Die Polizei hat die Behauptung des Verdächtigen über ein sexuelles Motiv nicht bestätigt; die Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Auslöser ein finanzieller Streit über die Immobilie war.

Gerichtsverfahren

Am Dienstagmorgen erschien der Verdächtige vor den Justizbehörden. Zunächst musste er sich dem Vorwurf des Anbaus von 13 Cannabispflanzen stellen, die auf einem anderen ihm gehörenden Feld gefunden wurden. Nachdem die Anklage wegen vorsätzlichen Mordes offiziell erhoben ist, wird erwartet, dass er eine Frist zur Vorbereitung seiner Verteidigung beantragt. Die Beerdigung von Stavroula Leventaki findet am Mittwoch in der Kirche der Verklärung des Erlösers in Varypetro, Chania, statt.

Zeitleiste des Mordes und der Ermittlungen
  1. Das Opfer besucht das Haus des Mieters; Streit eskaliert; Angriff mit Flasche, Messer und Holzklotz.
  2. Verdächtiger hebt Geld an Automaten mit den Karten des Opfers ab, um einen Raubüberfall vorzutäuschen.
  3. Verdächtiger vergräbt die Leiche auf einem Feld in Vatolakkos, etwa 5 km vom Haus entfernt.
  4. Verdächtiger gesteht unter Druck der forensischen Beweise und führt die Polizei zur Grabstätte.
  5. Verdächtiger erscheint vor den Justizbehörden; zunächst Anklage wegen Cannabisanbaus, Mordanklage folgt.
Chania

8 Quellen

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Gesellschaft & Wissenschaft
Artikel lesen
Artikel lesen
Artikel lesen