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Richter in New Mexico verurteilt Meta zu 567 Millionen Dollar und zur Überarbeitung von Funktionen – Plattform sei ein öffentliches Ärgernis, das die Jugendkrise verschärft
Ein Richter in New Mexico ordnete an, dass Meta 567 Millionen Dollar zahlen und die Funktionen von Facebook und Instagram für Minderjährige überarbeiten muss. Er urteilte, das Unternehmen sei ein öffentliches Ärgernis, das die psychische Krise der Jugend befeuert habe. Damit belaufen sich die gesamten Strafen gegen Meta in diesem Fall auf 942 Millionen Dollar.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von AP NEWS, Reuters, Ars Technica und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Richter Bryan Biedscheid ordnete am 6. August 2026 an, dass Meta 567 Millionen Dollar in einen Fonds von New Mexico einzahlt, zusätzlich zu 375 Millionen Dollar zivilrechtlicher Strafen vom März 2026, insgesamt 942 Millionen Dollar.
Biedscheid urteilte, Meta habe ein öffentliches Ärgernis geschaffen, und bezeichnete seine Plattformen als wesentlichen beitragenden Faktor zur psychischen Krise unter der Jugend in New Mexico.
Meta muss die Nutzung für unter 18-Jährige auf 90 Stunden pro Monat begrenzen, „Gefällt mir“-Angaben standardmäßig ausblenden, sexualisierte Chatbot-Interaktionen mit Minderjährigen verbieten und Konten von Nutzern unter 13 Jahren in New Mexico löschen.
Meta erklärte, die Vorwürfe entstellten die Tatsachen, und wird Berufung einlegen; das Unternehmen sieht sich landesweit Tausenden von Klagen gegenüber, wobei vier Bundesstaaten mögliche Strafen in Höhe von 1,4 Billionen Dollar fordern.
Von den 567 Millionen Dollar sind 420 Millionen Dollar für Behandlungsleistungen für Jugendliche vorgesehen, der Rest für Aufklärung, Prävention und Screening über fünf Jahre.
- 2023Generalstaatsanwalt von New Mexico, Raúl Torrez, verklagt Meta vor dem Bezirksgericht Santa Fe County
- März 2026Jury verhängt 375 Millionen Dollar zivilrechtliche Strafen, nachdem sie feststellt, dass Meta Kinder nicht geschützt hat
- 6.08.Richter ordnet 567 Millionen Dollar Abhilfefonds und Plattformänderungen an und erklärt Meta zum öffentlichen Ärgernis
Urteil und Strafen
Am 6. August 2026 ordnete Richter Bryan Biedscheid vom First Judicial District Court an, dass Meta Platforms 567 Millionen Dollar in einen Fonds von New Mexico für die Prävention und Behandlung psychischer Probleme bei Jugendlichen einzahlen muss. Damit endete die zweite Phase eines Verfahrens, das mit einer Klage des New-Mexico-Generalstaatsanwalts Raúl Torrez im Jahr 2023 begann. Der Betrag kommt zu 375 Millionen Dollar zivilrechtlicher Strafen hinzu, die eine Jury im März 2026 verhängt hatte, nachdem sie festgestellt hatte, dass Metas Plattformen Kinder nicht wirksam vor Ausbeutung schützten und das Unternehmen Eltern über die Sicherheit seiner Apps getäuscht hatte. Die Gesamtsumme von 942 Millionen Dollar ist die bislang höchste in einer Welle von US-Klagen, die behaupten, soziale Medien schadeten Jugendlichen; sie übertrifft deutlich ein Urteil über 6 Millionen Dollar gegen Meta und Googles Alphabet in einem kalifornischen Fall vom März.
Biedscheid kam zu dem Schluss, dass Meta in New Mexico ein öffentliches Ärgernis geschaffen habe, und schrieb, die Plattformen des Unternehmens seien darauf ausgelegt, die Nutzungsdauer und das Engagement, insbesondere bei jugendlichen Nutzern, zu maximieren.
„Obwohl Meta nicht allein dasteht, sind seine Social-Media-Plattformen ein wesentlicher beitragender Faktor für die derzeitige psychische Krise unter der Jugend in New Mexico, die durch die umfangreichen Beweise in diesem Fall belegt ist.“
Erforderliche Plattformänderungen
Der Richter ordnete an, dass Meta Schutzmaßnahmen für Nutzer unter 18 Jahren in New Mexico einführen muss, darunter eine Begrenzung der Nutzungszeit von Facebook und Instagram auf insgesamt 90 Stunden pro Monat und die Deaktivierung von Push-Benachrichtigungen von 8 bis 15 Uhr an Wochentagen und von 22 bis 7 Uhr an anderen Tagen. Meta muss „Gefällt mir“-Angaben für Nutzer unter 18 Jahren standardmäßig ausblenden; zur Anzeige ist die Zustimmung der Eltern erforderlich. Zudem muss das Unternehmen sexualisierte Chatbot-Interaktionen mit Minderjährigen verbieten, mutmaßlich Nacktbilder unkenntlich machen, alle Konten und Daten von Nutzern unter 13 Jahren löschen und neue Teenager-Konten standardmäßig privat schalten. Meta ist außerdem verpflichtet, die Altersverifikation mithilfe künstlicher Intelligenz zu verbessern und auf Facebook und Instagram Informationsseiten einzurichten, die die Schutzfunktionen erklären.
Biedscheid lehnte einige von New Mexico geforderte Änderungen ab, darunter Modifikationen an Metas Algorithmen und Funktionen wie endlosem Scrollen und automatisch abspielenden Videos. Meta hatte während des Verfahrens argumentiert, dass einige der geforderten Änderungen technisch nicht möglich seien und das Unternehmen zum Rückzug aus dem Bundesstaat zwingen könnten. Der Richter wies auch Metas Antrag auf Abweisung des Falls gemäß Section 230 des Communications Decency Act zurück.
Wohin das Geld fließt
Von den 567 Millionen Dollar sind 420 Millionen Dollar für Behandlungsleistungen für Jugendliche vorgesehen, der Rest fließt über fünf Jahre in Aufklärungs- und Präventionskampagnen, Screening-Dienste und andere Kosten. Wie das Geld verteilt wird, entscheiden die Abgeordneten von New Mexico.
- Zivilrechtliche Strafen Phase 1 (März 2026)
- 375 $M
- Abhilfefonds Phase 2 (August 2026)
- 567 $M
Daten aus dem Artikeltext
Metas Reaktion und weitere Klagen
Meta erklärte, die Vorwürfe entstellten die Tatsachen, und kündigte an, das Urteil anzufechten.
„In diesem Fall ging es immer um den Schutz von Kindern, das Eintreten für Familien und die Sicherstellung, dass eines der größten Technologieunternehmen der Welt nicht ungestraft von Praktiken profitieren kann, die Jugendliche gefährden.“
Ein Meta-Sprecher sagte, das Unternehmen arbeite hart daran, die Menschen zu schützen, und bleibe zuversichtlich, was seine Bilanz beim Schutz von Jugendlichen im Internet angehe. Das Urteil erhöht den rechtlichen Druck: Meta erklärte in einem Gerichtsdokument vom letzten Monat, dass Kalifornien, Colorado, Kentucky und New Jersey mögliche Strafen in Höhe von 1,4 Billionen Dollar fordern, wegen Vorwürfen, das Unternehmen habe Facebook und Instagram so gestaltet, dass sie junge Nutzer süchtig machten. Meta meldete für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 60,8 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 15,85 Milliarden Dollar.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- AP NEWSNew Mexico attorney general hopes Meta ruling leads to Big Tech review. Here's what to know
- ReutersExplainer: How could New Mexico's $567 million ruling change Meta?
- Ars TechnicaMeta ordered to pay $567M to treat youth mental health problems it helped create
- Ouest FranceMeta sommé de payer plus de 500 millions de dollars pour réparer les dommages causés aux mineurs sur ses réseaux sociaux
- Raúl Torrez
- Generalstaatsanwalt von New Mexico, der Meta 2023 verklagte
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