Konflikte · Mansouri, Tyros und Beirut
Libanesische Meeresschildkröten-Schützerin Mona Khalil stirbt nach israelischem Angriff auf ihr Haus in Mansouri
Mona Khalil, die über 25 Jahre lang bedrohte Meeresschildkröten an der Südküste des Libanon schützte, starb am Freitag, nachdem ein israelischer Luftangriff zwei Wochen zuvor ihr Haus in Mansouri getroffen hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Il Messaggero, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mona Khalil widmete über 25 Jahre dem Schutz bedrohter Unechter Karettschildkröten und Grüner Meeresschildkröten, die am Strand von Mansouri im Südlibanon nisten, und gründete 2000 das Orange House Project.
Ihr Haus in Mansouri wurde am 4. Juni getroffen, wobei sie und ihre Assistentin schwere Verbrennungen erlitten. Sie starb zwei Wochen später, am 20. Juni, nach der Verlegung in ein Krankenhaus in Beirut.
Am Tag ihres Todes töteten israelische Luftangriffe im Südlibanon nach Angaben von Al Jazeera mindestens 50 Menschen, während die Gesamtzahl der Todesopfer in den jüngsten Kämpfen 4.000 überstiegen hat.
Geboren in Nigeria als Tochter libanesischer Eltern, lebte Khalil in den Niederlanden, bevor sie nach einer Begegnung mit einer Eier legenden Schildkröte im Jahr 1999, die ihren Karriereweg änderte, endgültig in den Libanon zurückkehrte.
- 1.01.Kehrt endgültig in den Libanon zurück und hilft bei der Gründung des Orange House Project zum Schutz der Schildkröten.
- 4.06.Wird zusammen mit ihrer Assistentin bei einem israelischen Luftangriff auf ihr Haus in Mansouri verletzt.
- 20.06.Stirbt im Medizinischen Zentrum der Amerikanischen Universität Beirut an ihren Verletzungen.
Ein Leben, den Schildkröten gewidmet
Mona Khalil wurde 1949 in Lagos, Nigeria, als Tochter libanesischer Eltern geboren. Später lebte sie in den Niederlanden und arbeitete als Porzellanrestauratorin, bevor eine zufällige Begegnung an einem Strand nahe Tyros ihr Leben veränderte. 1999 sah sie während eines Besuchs im Strandhaus ihrer Familie eine grüne Meeresschildkröte, die Eier in den Sand legte. Sie erfuhr, dass Unechte Karettschildkröten und Grüne Meeresschildkröten im Mittelmeer vom Aussterben bedroht waren, und beschloss, im Libanon zu bleiben, um sie zu schützen.
Im Jahr 2000, nach dem Abzug Israels aus dem Südlibanon, half sie bei der Gründung des Orange House Project, einer Pension und eines Schutzgebiets mit Blick auf den Strand von Mansouri. Das Projekt entwickelte sich zu einem Zentrum für Umweltbildung, Meeresforschung und Ökotourismus und zog Freiwillige aus aller Welt an. Khalil verbrachte Jahrzehnte damit, Nistplätze zu überwachen, Jungtiere zu schützen und gegen Küstenbebauung und zerstörerische Fischerei zu kämpfen.
Der Angriff und die letzten Tage
Am 4. Juni traf ein israelischer Luftangriff ihr Familienhaus im Küstendorf Mansouri, etwa 90 km südlich von Beirut. Khalil, je nach Quelle 76 oder 77 Jahre alt, wurde zusammen mit ihrer Assistentin verletzt. Sie wurden mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus Jabal Amel gebracht und mehrfach operiert. Khalil wurde später ins Medizinische Zentrum der Amerikanischen Universität Beirut verlegt, wo sie am Morgen des Freitags, 20. Juni, starb.
„Innerlich bin ich wütend.“
Ihre Schwester Amal Khalil erinnerte sich an sie als „eine ausgeglichene Person – extrem zäh, extrem freundlich.“
Eine Frau zwischen zwei Welten
Khalil wuchs in Nigeria auf und besuchte eine amerikanische evangelikale Schule in Beirut. Sie sprach gebrochenes Arabisch und sagte in einem Interview, sie fühle sich mehr Nigerianerin als Libanesin. Dennoch kehrte sie in das Land ihrer Vorfahren zurück und baute ihr Leben um einen Küstenabschnitt herum auf, den sie ihr Zuhause nannte. Freunde beschrieben eine ungewöhnliche Verbundenheit mit der Küste.
„Sie sprach über den Strand, als wäre er eine Person. Ihre Verbundenheit mit dem Sonnenuntergang, ihre Verbundenheit mit dem Wasser und den Schildkröten … sie war wirklich im Naturschutz verwurzelt, und in der Seele, dem Geist des Naturschutzes.“
Die Kosten des Konflikts
Khalils Tod fiel auf einen Tag, an dem Israel seine Luftangriffe im gesamten Südlibanon verstärkte. Die Angriffe töteten nach lokalen Berichten mindestens 50 Menschen und verletzten Dutzende, und riskierten ein fragiles Friedensabkommen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten zu gefährden. Mehr als 4.000 Menschen wurden in der aktuellen Kampfrunde zwischen Israel und der Hisbollah getötet.
Die Umweltgruppe Live Love Tyre erklärte in einer Stellungnahme: „Sie wird durch ein unglaubliches Vermächtnis in Erinnerung bleiben. … Ihr Leben war selbstlos und wirkungsvoll.“ Die Journalistin und Freiwillige Fadia Jomaa fügte hinzu: „Es ist ein Verlust für den gesamten Libanon … nicht nur für uns. Ein Verlust für das Leben, das du so treu bewacht hast.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesMona Kahlil, Defender of Sea Turtles, Killed in an Israel Strike in Lebanon
- Il MessaggeroMona Khalil, addio la "guardiana" delle tartarughe marine.
- BBCLebanese turtle conservationist Mona Khalil killed by Israeli strike
- Corriere della SeraMorta Mona Khalil, la signora delle tartarughe del Libano: ferita nel raid israeliano sulla sua casa
- Mona Khalil
- Libanesische Umweltaktivistin und Gründerin des Orange House Project, die sich dem Schutz von Meeresschildkröten an der Südküste des Libanon widmete.
- Fadia Jomaa
- Enge Freundin und Journalistin, die mit Khalil zusammenarbeitete und ihren Tod bekannt gab.
- Amal Khalil
- Schwester von Mona Khalil, die sich an sie als extrem zäh und freundlich erinnerte.
- Hisham Younes
- Gründer und Präsident von Green Southerners, einer Umweltgruppe, der Khalils Verbundenheit mit dem Strand lobte.
- Orte
- Tyros, Beirut, Vereinigte Staaten
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