Wahlen · Rom und Bologna

Italiens Mitte-links beginnt gemeinsame Programmarbeit mit zehn Themengruppen

Die Mitte-links-Koalition hat am Samstag, 7. November, per Videokonferenz ihre erste gemeinsame Programmsitzung abgehalten und zehn Themengruppen sowie als Ziel für einen Entwurf die zweite Novemberhälfte festgelegt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, Il Messaggero, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Rom, Bologna · Italien
Wie es dazu kam
  1. Ende November 2026Ziel für den Abschluss der ersten Phase und die Definition der Grundlage eines Regierungsprogramms
  2. 30.11.Datum, das als Ziel für die Übergabe eines Programmentwurfs an die Spitzen markiert ist
  3. Bis FebruarVorwahlen zur Bestimmung des Kandidaten gegen Giorgia Meloni, laut ANSA

Eine erste Sitzung per Videokonferenz

Am Samstag, 7. November, hielt die Mitte-links-Koalition ihre erste gemeinsame Sitzung über ein Regierungsprogramm ab. Sie fand per Videokonferenz statt, doch zum ersten Mal saß die gesamte Allianz in derselben Runde. Zur Partito Democratico (Pd), der Fünf-Sterne-Bewegung (M5S), Avs und Italia Viva kamen Più Europa, Più Uno und Progetto Civico hinzu, das mit der Italienischen Sozialistischen Partei (PSI) zusammenarbeitet. Die Sitzung dauerte etwas mehr als zwei Stunden und legte einen Fahrplan und eine Arbeitsmethode fest. Es sollen zehn Themengruppen entstehen, jede besetzt mit Vertretern der Parteien, die das jeweilige Thema bearbeiten.

Die Themen reichen von gemeinsamer Verteidigung und Arbeit über Migration, Sicherheit, Schule, künstliche Intelligenz bis zum Gesundheitswesen. Die Untergruppen sollten sich etwa Mitte der Woche erstmals treffen, der Kalender wurde noch so abgestimmt, dass sich die Sitzungen nicht überschneiden.

Strittige Dossiers bleiben den Gruppen überlassen

Die Ukraine wird von der Gruppe für Frieden, gemeinsame europäische Verteidigung und Außenpolitik behandelt. Die Vermögensteuer fällt in die Gruppe für Wirtschaft, Steuergerechtigkeit, Industriepolitik, Innovation und Wachstum. Keines der beiden Themen hat eine eigene Gruppe, obwohl sie die Punkte sind, die die Verbündeten am stärksten trennen. In der gemeinsamen Erklärung heißt es, die Arbeit baue auf dem auf, was im Parlament bereits geleistet worden sei, sowie auf Vorschlägen von Kräften außerhalb des Parlaments.

Die gemeinsame Erklärung beschreibt die erste Phase als den Versuch, bis Ende November die Grundlage eines Regierungsprojekts zu legen, das auf den wirtschaftlichen, sozialen und demokratischen Prioritäten des Landes aufbaut. Chiara Braga und Francesco Boccia vertreten die Pd, Riccardo Ricciardi und Luca Pirondini die M5S, Luana Zanella und Peppe De Cristofaro Avs sowie Maria Elena Boschi und Raffaella Paita Italia Viva. Benedetto Della Vedova spricht für Più Europa, Bruno Tabacci für Più Uno, Marco Mistretta für Progetto Civico und Gerardo Labellarte für die PSI.

Schlein, Calenda und ein dritter Block

Pd-Sekretärin Elly Schlein sagte, die Programmarbeit laufe parallel zur gemeinsamen Oppositionsarbeit im Parlament.

„Wir werden gemeinsam mit den anderen Oppositionsparteien kämpfen, denn dieser Haushalt muss vollständig neu geschrieben werden.“

Elly Schlein, Sekretärin

Carlo Calenda, Sekretär von Azione, kündigte an, dass bei der nächsten Parlamentswahl ein dritter Block namens Il Centro antreten werde. Er stehe liberalen, liberal-sozialistischen, volksnahen und reformistischen Kräften offen. Die Form der Blöcke nahm bei zwei Veranstaltungen Gestalt an: bei der Videokonferenz der Progressiven und bei einem von Europeisti.eu und Azione geförderten Treffen in Bologna, das gemeinsam mit Pina Piciernos Spazio Pubblico stattfand.

Spitzenkandidatur, Entwurf und das Rennen um Rom

Laut ANSA soll der Kandidat, der für den Palazzo Chigi gegen Giorgia Meloni antritt, bis Februar in Vorwahlen bestimmt werden. Fanpage berichtet, die Benennung der Koalitionsspitze sei auf Anfang nächsten Jahres verschoben worden, sodass die beiden Darstellungen beim Zeitplan voneinander abweichen. Ein Programmentwurf soll den Spitzen bis Ende November vorliegen, der 30. November ist als Zieldatum markiert.

Michele de Pascale, Präsident der Emilia-Romagna, begrüßte den Auftakt mit dem Wort „Finalmente“. Der Prozess solle ohne Vetos, aber mit rigoroser Arbeit am Programm vorangehen.

„Im Februar sollten wir die Wahl der Person haben, der Persönlichkeit, die das Mitte-links-Lager für die Regierungsführung vorschlagen wird.“

Michele de Pascale

Roberto Gualtieri startete unter dem Slogan „Roma, avanti tutti“ seine Bewerbung um die Wiederwahl als Bürgermeister von Rom im Jahr 2027. Bei der Veranstaltung im Auditorium della Conciliazione saß Elly Schlein in der ersten Reihe, und Vertreter der Pd, von Italia Viva, Avs, der M5S und von Azione nahmen teil. Gualtieri sagte, er wolle, dass sich Vertreter der M5S und von Azione dieser Herausforderung anschließen.

„Mein Ziel ist, dass die hier anwesenden Freunde der M5S und von Azione Teil dieser Herausforderung sind.“

Roberto Gualtieri, Bürgermeister von Rom

Der M5S-Abgeordnete Francesco Silvestri sagte, eine Einigung für Rom werde es erst nach einem gemeinsamen Programm für die Stadt geben. Avs-Chef Nicola Fratoianni sagte, seine Allianz habe Inhalte vor die Führungsfrage gestellt, und nannte Löhne, Schule, Bildung, die ökologische Wende und das Völkerrecht als Prioritäten.

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