StrangKI: Fähigkeiten, Regulierung, Arbeit

Sicherheit · Saint-Ghislain und Gävle

Recherche dokumentiert Stromschläge, Tuberkulose und ausbleibende Löhne auf Europas Baustellen für Rechenzentren

Eine fünfmonatige grenzüberschreitende Recherche dokumentiert Stromschläge, einen Tuberkulose-Ausbruch und ausbleibende Löhne auf Baustellen für Rechenzentren von Google und Microsoft in ganz Europa.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, HotNews.ro, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Saint-Ghislain, Gävle · Belgien, Schweden
Wie es dazu kam
  1. 2025Ein zweiter Todesfall im Vereinigten Königreich im Zusammenhang mit dem Bau von Rechenzentren
  2. März 2026Eine Entladung von 400 Volt verbrennt 12 % des Körpers eines Elektroprüfers auf Googles Standort Saint-Ghislain
  3. Ende Oktober 2026Die belgische Arbeitsinspektion schließt ihre Untersuchung ohne Feststellung von Unregelmäßigkeiten ab

Ein Muster über mehrere Länder hinweg

Eine fünfmonatige Recherche von Investigate Europe, durchgeführt mit The Guardian, Le Monde und Follow the Money sowie mit Partnern in neun Ländern, untersucht die Arbeitsbedingungen auf Baustellen für Rechenzentren. Die Berichterstattung umfasst Schweden, Norwegen, Belgien und die Niederlande, während Follow the Money auch Fälle in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Finnland dokumentiert. Europa hat inzwischen mehr als 2.300 Rechenzentren, Hunderte weitere sind in Planung oder im Bau, und Zehntausende Arbeitskräfte errichten sie, viele von ihnen Migranten. Die untersuchten Standorte sind die von Google und Microsoft sowie die ihrer Subunternehmer.

Der Stromschlag in Belgien

Im Zentrum steht ein 34-jähriger rumänischer Elektroprüfer, dessen Namen die Recherche zum Schutz seiner Anonymität geändert hat. Im März arbeitete er auf Googles Standort Saint-Ghislain in Belgien, wo ihm Vorgesetzte gesagt hatten, die Kabel seien während einer Reihe von Tests spannungsfrei. Beim zweiten Test standen die Leitungen unter Spannung, und eine Entladung von 400 Volt traf ihn. Er sagt, er habe seinen Schutzanzug nicht geholt, weil andere auf den Auftrag warteten – ein Weg, der etwa 15 Minuten gedauert hätte. Krankenhausunterlagen, die der Recherche vorliegen, zeigen Verbrennungen an 12 % seines Körpers, darunter Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und am Hals sowie Verbrennungen dritten Grades an der rechten Schulter und den Fingern. Ärzte hielten ihn fünf Tage im künstlichen Koma, und er sagt, er sei vollständig erblindet.

Ermittlungen, Reaktionen und fehlende Unterlagen

Die belgische Arbeitsinspektion schloss ihre Untersuchung Ende Oktober ab, ohne Unregelmäßigkeiten festzustellen; Bußgelder oder Sanktionen wegen des Unfalls waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht bekannt. Der Mann sagt, die Inspektoren hätten seine Schilderung nie gehört, und er habe den Unfallbericht trotz wiederholter Anfragen bei der niederländischen Vermittlungsagentur und bei der belgischen Inspektion nicht erhalten. Google und Microsoft erklären, sie verlangten von allen Zulieferern die Einhaltung des lokalen Arbeitsrechts sowie der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften. Dornan Engineering, ein irisches Unternehmen, das seinen Subunternehmer beaufsichtigte, erklärte, es sei sicheren Arbeitsbedingungen verpflichtet.

Todesfälle, Tuberkulose und unbezahlte Stunden

Über Belgien hinaus identifizierte die Recherche zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Bau von Rechenzentren im Vereinigten Königreich zwischen 2024 und 2025, einer davon an einer elektrischen Umspannanlage, die für Microsoft bestimmt war. Auch in diesem Jahr kam es auf Baustellen in Italien, Schweden, Norwegen und Belgien zu schweren Unfällen. In einem weiteren Fall wurde ein Ausbruch ansteckender Tuberkulose nicht gemeldet, und die Arbeiter waren in Unterkünften untergebracht, in denen sich 14 Personen ein Badezimmer teilten. Follow the Money fand Hunderte Beschäftigte, die 50 bis 60 Stunden pro Woche ohne Überstundenvergütung oder Bezahlung für nicht genommenen Urlaub arbeiteten. Von den Medien befragte Gewerkschaften warnten, dass Wanderarbeiter, die oft das lokale Arbeitsrecht nicht kennen, das Risiko größerer Ungleichheit bergen.

Politischer Hintergrund

Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten angewiesen, „Beschleunigungszonen“ auszuweisen, damit Rechenzentren schneller errichtet werden können. Microsoft erweitert seit Juni 2024 seinen Standort Gävle in Schweden, ein Projekt im Wert von 3 Milliarden Euro, das etwa 130 Hektar umfasst. Die folgende Zeitleiste führt die datierten Ereignisse der Recherche auf.

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