
Schwimmer entdeckt mutmaßliche Seemine im Flachwasser vor Pieria, Griechenland
Ein Schwimmer entdeckte am Samstag oxidierte Munition, vermutlich eine Mine, in nur 1,5 Metern Tiefe und 10 Metern Entfernung zum Ufer. Die Behörden sperrten das Gebiet ab.
Entdeckung mutmaßlicher Kampfmittel
Am Samstag, den 13. Juni, gegen 17 Uhr, bemerkte ein Schwimmer im Meer vor Kallithea, Pieria, einen Gegenstand, der sich als Munitionsmaterial, höchstwahrscheinlich eine Seemine, herausstellte. Der Schwimmer befand sich an einem beliebten Küstenabschnitt in der Nähe von Thessaloniki, als er die Kampfmittel entdeckte. Diese lagen in einer Tiefe von nur 1,5 Metern und etwa 10 Metern von der Küstenlinie entfernt. Der Gegenstand wurde als in oxidiertem, stark korrodiertem Zustand beschrieben, was darauf hindeutet, dass er lange Zeit unter Wasser war.
Sofortmaßnahmen der Behörden
Der Schwimmer meldete den Fund der Hafenbehörde von Thessaloniki. Personal der Zentralen Hafenbehörde von Thessaloniki traf schnell ein und brachte Warnmarkierungen rund um die Fundstelle an, um versehentlichen Kontakt zu verhindern. Der Hydrographische Dienst der Hellenischen Marine und der Generalstab der Marine (ΓΕΝ) wurden zusammen mit anderen zuständigen Stellen informiert, damit die vorgeschriebenen Verfahren zur Beseitigung oder Entfernung eingeleitet werden konnten. Ein Zeitplan für die Entfernung wurde nicht genannt.
Sicherheitsvorkehrungen und Kontext
Die geringe Tiefe – nur 1,5 Meter – und die Nähe zum Strand stellten ein klares Risiko für Schwimmer dar. Warnschilder schränken nun den Zugang ein, bis eine vollständige Untersuchung und sichere Entfernung erfolgt sind. Es wurden keine Verletzungen oder Evakuierungen gemeldet. Während die Herkunft der Kampfmittel nicht näher bezeichnet wurde, unterstreicht der Vorfall die latente Gefahr von Blindgängern entlang einiger griechischer Küsten.

