Wirtschaft · Tokio, Seoul und New York
Microns KI-getriebener Gewinnschub beruhigt Märkte nach Tech-Ausverkauf; Öl fällt aufgrund von Entspannung in der Straße von Hormus
Die globalen Aktienmärkte fanden nach einem scharfen Tech-Ausverkauf wieder Halt, da die besser als erwarteten Quartalsergebnisse von Micron Technology und der optimistische Ausblick für die KI-Nachfrage die Anleger beruhigten. Die Ölpreise fielen auf Mehrmonatstiefs, da Fortschritte in der Straße von Hormus erzielt wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Il Messaggero, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Umsatz von 9,42 Milliarden US-Dollar übertraf die Erwartungen; die Prognose für das nächste Quartal von 10,5 Milliarden US-Dollar lag weit über dem Konsens von 9,9 Milliarden US-Dollar.
Der südkoreanische Kospi brach am Dienstag aufgrund von KI-Blase-Ängsten um fast 10 % ein und zog globale Technologieaktien nach unten.
Brent fiel unter 75 Dollar und WTI unter 70 Dollar, da der Tankerverkehr in der Straße von Hormus wieder aufgenommen wurde und die Versorgungssorgen nachließen.
Der Nikkei 225 stieg am Donnerstag zum Handelsstart um 1,28 %, während der Kospi am Mittwoch nach dem vorherigen Ausverkauf um 3 % zulegte.
Der Kern-PCE-Preisindex, das bevorzugte Inflationsmaß der Fed, wird am Donnerstag veröffentlicht; die Erwartungen deuten auf eine leichte Beschleunigung hin.
- 23.06.Tech-Ausverkauf: Kospi fällt um fast 10 %, Micron-Aktie verliert über 13 %.
- 24.06.Asiatische Märkte uneinheitlich; Kospi erholt sich um 3 %. Europäische Börsen geben nach. Micron berichtet nach Börsenschluss.
- 25.06.Tokioter Nikkei eröffnet dank starker Micron-Ergebnisse 1,28 % höher bei 70.061,09 Punkten.
Tech-Ausverkauf und Erholung
Die Aktienmärkte stabilisierten sich am Mittwoch nach einem brutalen Ausverkauf von Technologieaktien zu Beginn der Woche. Der südkoreanische Kospi-Index, der am Dienstag um fast 10 % eingebrochen war, erholte sich am Mittwoch um 3 %, angeführt von Samsung und SK Hynix. Der Ausverkauf, der auch die Micron-Aktie in der vorherigen Sitzung um mehr als 13 % fallen ließ, hatte keinen einzelnen Auslöser, sondern spiegelte die wachsende Besorgnis über überhöhte Bewertungen im KI-Sektor wider.
„Die starken Rückgänge bei Technologieaktien, die ohne signifikanten Auslöser erfolgten, sind ein weiterer Beleg für die zunehmende Volatilität dieser Aktien, eine Folge der offenbar überhöhten Gewinnerwartungen und/oder Bewertungen.“
Micron liefert
Nach Börsenschluss am Mittwoch in den USA meldete Micron Technology einen Umsatz von 9,42 Milliarden US-Dollar im dritten Geschäftsquartal, ein Anstieg von 6,81 Milliarden US-Dollar im Vorquartal und deutlich über der Analystenspanne von 8,80 bis 9,20 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen prognostizierte für das vierte Quartal einen Umsatz von rund 10,5 Milliarden US-Dollar und übertraf damit deutlich den Konsens von 9,9 Milliarden US-Dollar. CEO Sanjay Mehrotra sagte, die Nachfrage nach fortschrittlichem HBM-Speicher für KI-Rechenzentren sei weiterhin überwältigend, die gesamte Produktionskapazität für 2026 und Anfang 2027 sei bereits ausverkauft. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel.
- Vorquartal
- 6.81 Mrd. USD
- Q3 2026
- 9.42 Mrd. USD
- Prognose Q4 2026
- 10.5 Mrd. USD
Daten aus dem Artikeltext
Öl und makroökonomische Entlastung
Die Ölpreise fielen weiter, wobei Brent-Rohöl unter 75 Dollar pro Barrel und US-WTI unter 70 Dollar rutschte – beide auf dem niedrigsten Stand seit März. Der Rückgang wurde durch die allmähliche Rückkehr des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus und US-Zusicherungen zur Freiheit der Schifffahrt angetrieben, was die Befürchtungen einer Versorgungsunterbrechung zerstreute, die seit Beginn des Nahostkonflikts bestanden hatten. Günstigere Energie half, Inflationssorgen zu dämpfen, drückte die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,41 % und verstärkte Wetten, dass die Federal Reserve weitere Zinserhöhungen vermeiden kann.
Regionale Marktübersicht
Die europäischen Börsen schlossen den dritten Tag in Folge im Minus, der Stoxx 600 gab um 0,25 % nach. Frankfurt verlor 0,84 %, Mailand 0,56 % und London 0,2 %, während Paris nahezu unverändert blieb. Der Euro schwächte sich auf 1,1353 US-Dollar ab, ein Jahrestief. In Asien eröffnete der Tokioter Nikkei am Donnerstag 1,28 % höher bei 70.061,09 Punkten und legte um 886 Punkte zu, da die Micron-Ergebnisse die Technologieaktien beflügelten. Der Yen blieb bei 161,75 pro Dollar stabil. Die Anleger richten nun ihr Augenmerk auf die US-Kerninflation (PCE), die am Donnerstag veröffentlicht wird; Schätzungen deuten auf eine leichte Beschleunigung hin.
Ausblick
Der Micron-Bericht galt als einer der wichtigsten Tests des Jahres für den Technologiesektor, und die starke Prognose hat die Ängste vor einer KI-Blase vorübergehend gemildert. Analysten warnen jedoch, dass die Volatilität anhalten könnte, während die Märkte die Nachhaltigkeit des KI-getriebenen Gewinnwachstums neu bewerten. Die anstehenden Inflationsdaten werden der nächste wichtige Katalysator für die globalen Zinserwartungen sein.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Sanjay Mehrotra
- CEO von Micron Technology
- James Reilly
- Seniorökonom bei Capital Economics
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